LED Lampen für die Wohnungsbeleuchtung nutzen

Klassische Glühbirnen und Halogenlampen gelten heutzutage als Energieverschwender. Das ist auch der Grund, warum vor etwa 10 Jahren ein schrittweises Verbot für die Produktion und den Import derartiger Leuchtmittel in der EU verhängt wurde. Da man sich in vielen Haushalten allerdings nicht mit der Alternative in Form von Energiesparlampen anfreunden konnte, findet man die alten Leuchtmittel immer noch vereinzelt im Einsatz. Die Einführung von LED Lampen bieten nun aber auch den letzten Haushalten endlich eine Möglichkeit, um auf eine moderne und energieeffiziente Wohnungsbeleuchtung zu wechseln.

Der richtige Lampensockel

Wer die alten Glühbirnen und Halogenlampen im Haus gegen moderne LEDs austauschen möchte, der sollte sich zuerst einmal einen Überblick zu den Lampenfassungen schaffen. Während bei Glühbirnen üblicherweise Schraubsockel wie der E27 Edison Sockel bzw. die kleinere E14 Variante zum Einsatz kommen, sind bei Halogenlampen in der Regel spezielle Stiftsockel wie die Bipin Varianten GU4 oder GU5.3 zu finden. Damit die alten Leuchtmittel eins zu eins durch moderne LED Leuchtmittel ersetzt werden können, müssen beide dieselbe Sockel Variante besitzen. Beispielsweise findet man bei Spezialhändlern wie gluehbirne.de entsprechende Leuchtmittelmodelle für nahezu alle gängigen Sockel Varianten.

Die richtige Helligkeit

Als Nächstes muss die benötigte Helligkeit des Leuchtmittels herausgefunden werden. Während bei Glühbirnen und Halogenlampen die Helligkeit anhand der Watt Zahl abgeleitet werden konnte, ist dies bei LEDs nicht mehr so einfach. Da der Energiebedarf der Lampen so gering ist, unterschieden sich die einzelnen Modelle kaum in der angegebenen Watt Zahl. Um die Helligkeit eines LED Leuchtmittels zu bestimmen wird stattdessen der Lichtstrom in der Einheit Lumen betrachtet. Um eine Glühbirne mit 60 Watt zu ersetzen, wird beispielsweise eine LED mit etwa 700 Lumen benötigt. Um eine Halogenlampe mit 100 Watt zu ersetzen, wird hingegen eine LED mit 1800 Lumen benötigt.

Die richtige Farbtemperatur

Da Glühbirnen und Halogenlampen stets eine feste Farbtemperatur besitzen, spielte dieses Kriterium bei der Auswahl von Leuchtmitteln bisher keine Rolle. Bei LEDs ist das anders. LED Leuchtmittel sind mit verschiedenen Farbtemperaturen erhältlich, die nicht nur eine Auswirkung auf die Lichtatmosphäre, sondern sogar auf die menschliche Gefühlslage haben. Kaltweiße LEDs im Lichtfarbenbereich von mehr als 5.300 Kelvin sorgen für ein tageslichtähnliches Licht mit einem hohen Anteil an blauen Frequenzen. Dieses wirkt konzentrationsfördernd und eignet sich daher vor allem für den Einsatz im Büro bzw. im Arbeitszimmer zu Hause. Neutralweiße LEDs im Lichtfarbenbereich von etwa 3.300 bis 5.300 Kelvin erzeugen hingegen ein helles und sachliches Licht, das hervorragend Konturen und Kontraste hervorhebt. Es ist daher besonders gut in den eigenen vier Wänden für die Beleuchtung in Küche und Bad geeignet. Warmweiße LEDs im Lichtfarbenbereich von unter 3.300 Kelvin sorgen für ein besonders gemütliches und behagliches Licht, das zum Entspannen einlädt und daher hervorragend ins Wohnzimmer oder Schlafzimmer passt.

Die richtige Form

Zu guter Letzt muss man sich noch für die passende Form des LED Leuchtmittels entscheiden. Wie bei Glühbirnen und Halogenlampen stehen hier verschiedene Designformen zur Auswahl. LEDs sind in klassischer Birnenform oder auch in einer speziellen Kerzenform oder Globeform erhältlich. Natürlich gibt es auch LEDs mit Reflektor, um Halogenspots ersetzen zu können.


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