Umzugshorror oder Umzugsstory?

Zieht eigentlich irgendjemand gern um? Freunde rekrutieren, Keller entrümpeln Wohnungsübergabe mit schlecht gelaunten Maklern umsetzen, all das kann durchaus schlauchen. Wer auf Grund des neuen Jobs den Wohnsitz wechselt, sollte unbedingt seinen Arbeitgeber nach einen Umzugszuschuss fragen und einige Unternehmen sind da wirklich sehr entgegenkommend und das ist der entscheidende Unterschied für solch ein Vorhaben, wenn man einen Teil des Stresses an einen Profi abgeben kann, behält man vielleicht sogar gute Laune dabei.

Günstig ist nicht unbedingt gleich besser

Klar: Keiner will mehr Geld ausgeben als nötig. Dennoch sollten Sie bei Ihrer Suche nach Umzugsunternehmen genauer hinschauen: Mitunter finden Sie dort Angebote, die pauschal beispielsweise einen sehr niedrigen, verführerischen Preis anbieten. Im Kleingedruckten finden Sie dann aber entsprechende Hinweise: Zuzüglich dieser Gebühr, zuzüglich jener Gebühr, zuzüglich Aufschlag X und Y, welchen wir erst nach Auftragsabschluss bemessen können usw. Schnell wird es dann nämlich doch wesentlich teurer und der vermeintlich günstige Umzugspartner entwickelt sich zur echten Kostenfalle.

Wir raten Ihnen daher, nur Unternehmen auszuwählen, die wirklich alle Kosten vorher aufschlüsseln. Wie teuer ist der Umzug pro Stunde und Arbeitskraft? Wie teuer ist die möglicherweise notwendige Miete eines Transportfahrzeugs? Was ist mit vielleicht benötigten Materialien für Verpackung und Transport? Gibt es Aufschläge an bestimmten Tagen in der Woche oder zu bestimmten Uhrzeiten? Ein seriöses Unternehmen wird Ihnen wirklich zu allen Angaben hieb- und stichfeste Aussagen geben – und nur diesen Unternehmen sollten Sie vertrauen.

Vergleichen lohnt sich!

Nutzen Sie außerdem die Möglichkeiten des Internets: Dort können Sie nämlich vergleichen, wer bei Ihnen in der Nähe diese Dienstleistung anbietet. Das Sparpotenzial fällt groß aus, im besten Fall können Sie nämlich gute 40 % der Kosten senken, wenn Sie vorher lieber ein bisschen Zeit in einen Vergleich investieren. Bei Kosten im niedrigen vierstelligen Bereich fallen die Einsparungen dann erheblich aus.

Bei einem theoretischen Umzug, der vielleicht 2.000 Euro kosten würde, kämen Sie durch die Nutzung des Angebotsvergleichs dann auf vielleicht nur noch 1.200 Euro – für die gleiche Dienstleistung in derselben Qualität. Da dieser Vergleich auch nur wenige Minuten Zeit in Anspruch nimmt, sollten Sie darauf auf keinen Fall verzichten. Auch hier gilt jedoch, wie oben bereits beschrieben: Lesen Sie das Kleingedruckte.

Besichtigung kann helfen

Einige Umzugsunternehmen werden Ihnen anbieten, Ihren aktuellen Haushalt im Voraus kurz zu besichtigen. Dann können sich die Umzugshelfer organisatorisch schon ein wenig auf das einstellen, was am Umzugstag auf sie zukommt, die Anzahl der Kartons, etwaiges Sperrgut, wie viele Träger sind notwendig. Diese Möglichkeit sollten Sie auch in Anspruch nehmen, denn dadurch werden Sie am Tag des Umzugs durch die bestmögliche Planung Zeit und Nerven sparen – und Umzugshelfer werden nun einmal nach ihrem Stundensatz bezahlt. Je besser also die Kalkulation des Aufwandes im Vorfeld ausfällt, desto reibungsloser und günstiger geht auch der Umzug selbst vonstatten.

Gute Vorbereitung ist auch ein gutes Stichwort: Je besser Sie alles einpacken und sicher verstauen, desto leichter machen Sie dem Team die Arbeit. Das spart nicht nur Nerven und Zeit, sondern damit auch wieder einmal Geld. Werden Sie also ruhig auch selbst ein wenig aktiv und beginnen Sie frühzeitig mit den Vorbereitungen, denn so schaffen Sie das auch.


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