11.3 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Ein Gratis-VPN? Lieber nicht!

Anzeige
Werbung

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Werbung

    Als Konsumenten sind wir heute ganz schön verwöhnt. Für nahezu jeden Anwendungsfall gibt es heutzutage mehrere Programme, die uns völlig kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Sei es um Filme auf dem Laptop anzuschauen, Bilder im Internet zu bearbeiten oder selbst um hochwertige Grafiken zu designen – für nahezu jeden Fall stehen unzählige kostenlose Programme bereit.

    Allerdings gibt es einen Fall, bei dem Sie von den kostenlosen Alternativen lieber großen Abstand halten sollten. Die Rede ist von den VPNs, den virtuellen privaten Netzwerken. Dies sind Programme, die dazu verwendet werden, die Sicherheit des Nutzers im Internet zu verbessern. Oder so zumindest die Theorie. Denn Gratis-VPNs könnten am Ende oft den gegenteiligen Effekt haben.

    So entstehen bei der Nutzung von kostenlosen VPNs zum Teil unglaubliche Sicherheitslücken. Mit einem kostenlosen VPN ist Ihre Sicherheit im Internet zum Teil viel stärker gefährdet, als wenn Sie sich komplett ohne VPN mit dem Netz verbunden hätten. Warum genau die Gratis-VPNs so gefährlich sind, erklären wir Ihnen heute. Und wir zeigen Ihnen zugleich, wie Sie bereits für kleines Geld eine sichere Alternative finden können.

    Was ist ein VPN?

    Hinter der Abkürzung VPN steckt der Begriff virtual private network oder virtuelles privates Netzwerk. Sie installieren dabei ein Softwareprogramm auf Ihrem PC, Laptop oder Smartphone. Sobald dieses Programm aktiviert ist, wird Ihr gesamter Datenverkehr bei der Nutzung des Internets über einen zentralen Server des VPN-Betreibers geleitet.

    Dieser Server kann sich in Deutschland oder jedem anderen Land der Erde befinden. Sobald Sie über einen Server eine Webseite besuchen, sieht diese dann nur die IP-Adresse des VPN-Servers und nicht die Ihres Internetanschlusses. Sie werden damit im Prinzip unsichtbar, zumindest solange der VPN-Anbieter selbst Sie nicht verrät. Dies könnte jedoch höchstens bei einem Verdacht auf schwere kriminelle Handlungen der Fall sein, denn ansonsten würde keine Regierung einen VPN-Betreiber darum bitten, die Nutzungsdaten seiner Kunden preiszugeben.

    Bei der Übertragen werden alle Daten zudem mit einer Verschlüsselung versehen, damit sie von Außenstehenden nicht eingesehen werden können. Selbst Hacker haben also keine Chance, auf die von Ihnen gesendeten und empfangenen Daten zuzugreifen. Sie sind mit einem einzigen Programm gleich doppelt abgesichert.

    Vom Grundprinzip her ist ein VPN also eine fantastische Option, um sich beim Surfen im Internet abzusichern und anonym zu bleiben. Auch die Nutzung ist in der Regel kinderleicht und kann auch von technisch unerfahrenen Menschen ohne Probleme durchgeführt werden. Bei den meisten VPNs wählen Sie einfach den gewünschten Server aus und klicken dann auf den Verbindungs-Button. Ab diesem Zeitpunkt greifen Sie über den VPN-Server auf das Netz zu.

    Wofür werden VPNs genutzt?

    Einmal werden VPNs natürlich vor allem dazu genutzt, die eigene Sicherheit im Internet zu erhöhen. Neben einer starken Firewall und einem Virenschutz ist ein VPN ohne Frage eine der wichtigsten Maßnahmen, die Sie bei der privaten oder beruflichen Nutzung des Internets ergreifen sollten. Vor allem in der heutigen Zeit, in der sich viele Menschen Sorgen um ihre Privatsphäre machen, sind VPNs beinahe unverzichtbar.

    Neben der erhöhten Sicherheit haben VPNs aber noch einen fantastischen Zusatznutzen. Da Sie das Land des VPN-Servers bestimmen können, haben Sie mit einem VPN im Prinzip die Möglichkeit, von jedem Land der Welt auf das Internet zuzugreifen. So können Sie Webseiten und Programmen vortäuschen, dass Sie sich in einem anderen Land befinden, was zur Umgehung von Geoblocking genutzt werden kann.

    Sehr viele Menschen verwenden VPNs zum Beispiel, um bei Streaming-Diensten wie Netflix auf das ausländische Programm zugreifen zu können. Die Sortimente der Streaming-Anbieter sind aufgrund der unterschiedlichen Nutzungsrechte an den Filmen und Serien in jedem Land nämlich komplett anders. Zum Beispiel könnte Netflix in Deutschland die Rechte an einer Serie haben, die in den USA aber zu Apple TV oder Amazon Prime Video gehört.

    Gerade im Fall Netflix lohnt sich die Nutzung eines VPNs ohne Frage, weil das Sortiment des Streaming-Riesen in den USA um Längen größer ist als bei uns. Falls Sie also keine guten Inhalte mehr im deutschen Netflix finden, ist ein VPN die einfachste Lösung. Innerhalb von wenigen Minuten haben Sie auf einmal Zugriff auf eine komplett neue Bibliothek an Filmen und Serien. Und wenn Sie damit durch sind, wechseln Sie einfach nach England oder in ein beliebiges anderes Land.

    Auch auf Reisen kann diese Funktion genutzt werden, damit Sie im Ausland Zugriff auf das deutsche Angebot der Dienste haben. Jeder Urlauber wird zum Beispiel, damit vertraut sein, dass sich Google und Co. automatisch auf den jeweiligen Aufenthaltsort einstellen. Oft sind sogar komplette deutsche Webseiten in einem bestimmten Land gesperrt. Mit einem VPN kann dieses Problem ganz leicht umgangen werden.

    Warum sind kostenlose VPNs so gefährlich?

    Auch wenn Sie es gewohnt sein mögen, für die meisten Anwendungsfälle kostenlose Programme zu verwenden, sollten Sie dies im Falle des VPNs lieber bleiben lassen. Dafür gibt es einen ganz einfachen Grund: Um Ihnen zu ermöglichen, kostenfrei über ein anderes Land auf das Internet zuzugreifen, betreiben die meisten kostenlosen VPNs keine zentralen Server.

    Diese sind nämlich mit sehr hohen Kosten verbunden, die ein Gratisdienst einfach nicht decken kann. Stattdessen bildet jeder Nutzer eines kostenlosen VPNs wie Hola einen Knotenpunkt im virtuellen Netzwerk. Wenn Sie den Dienst aktivieren, verbinden Sie sich über die Internetverbindung eines anonymen fremden Nutzers mit dem Internet. Alles, was Sie dann über diese Verbindung treiben, ist für den Internetprovider des fremden Nutzers sichtbar.

    Selbstverständlich funktioniert dieses Prinzip aber auch anders herum. Ihre Internetverbindung wird also ebenfalls von kompletten Fremden genutzt, die damit machen können, was sie möchten. Wer sich eine solche Sicherheitslücke freiwillig auf dem eigenen PC installiert, darf sich am Schluss über Probleme nicht wundern.

    Wie viel kostet ein sicherer VPN?

    Viel vernünftiger ist es dagegen, sich einen kostenpflichtigen VPN zu besorgen. Zumal diese zum Teil extrem günstig sind. Die billigsten Dienste starten schon bei ein paar Euro pro Monat, und selbst für einige der Testsieger aus den VPN-Vergleichen wie zum Beispiel auf VPNwiki präsentiert, müssen Sie meistens nicht mehr als 5 bis 10 Euro pro Monat einplanen.

    Für diese geringe Summe bekommen Sie dann ein vollwertiges VPN-Programm, mit dem Sie sich zu Hunderten von Servern in allen Ländern der Erde verbinden können. Natürlich sind diese Server gut geschützt und durch die komplexen Verschlüsselungsmechanismen ist die Verbindung für Hacker oder andere Bösewichte unmöglich zu knacken.

    Topthemen

    - Werbung -

    Aktuell auf LZ

    Anzeige
    Anzeige