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Modernes Fuhrparkmanagement geht digital

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    Digitalisierung ist das schillerndste Stichwort des 21. Jahrhunderts. Seien es das leicht angsterregende „Smart Home“, die kaum vorhandene Digitalisierung in Schulen oder das von Kanzlerin Angela Merkel vielbeschworene „Internet der Dinge“ im Kontext der „Industrie 4.0“ – das Digitale ist zwar vielerorts noch ausbaufähig, aber doch zumindest allgegenwärtig. Auch, und damit kommen wir auf das Thema dieses Artikels zu sprechen, das moderne Fuhrparkmanagement geht heute im Wesentlichen digital vonstatten. Neue Technologien machen dies möglich und versprechen Effizienzsteigerung und Kostensenkung. Klingt verlockend? Ist es auch! Aber wie funktioniert das Ganze?

    Ein Fuhrpark- oder Flottenmanagement ist in vielerlei Branchen vonnöten. Ob es der öffentliche Personennahverkehr, der Güterverkehr oder der privatwirtschaftliche Personenbeförderungsverkehr ist, immer muss eine Fahrzeugflotte koordiniert und überwacht werden, um einerseits ihre Wirtschaftlichkeit sicherstellen und andererseits seinen Kunden konstant gute Leistungen garantieren zu können. Moderne Hard- und Softwarelösungen versprechen hier enorme Abhilfe: Prozessoptimierung, Routenanalysen, bedarfsgerechter Fahrzeugeinsatz oder ein optimiertes Wartungsmanagement beispielsweise. Gehen wir näher ins Detail.

    Was versteht man unter „Fuhrparkmanagement“?

    Eine gängige Definition dessen, was unter „Fuhrparkmanagement“ (der Begriff kann im Übrigen synonym zu dem des „Flottenmanagements“ gebraucht werden) gegenwärtig verstanden werden kann, lautet wie folgt: „Fuhrparkmanagement bedeutet automobile Mobilitätsanforderungen eines Unternehmens nach Maßgabe eines integrierten Mobilitätsmanagement strategisch zu planen und flexibel zu steuern.“ Dies schreibt etwa der Vorsitzende des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement (BVF). Allerdings ist dies nur eine mögliche Deskription, die sich durchaus noch ergänzen lässt. Und zwar muss hinzugefügt werden, dass das Fuhrpark- bzw. Flottenmanagement in erster Linie immer darauf abzielt, die Wegstreckenplanung nicht bloß zu tätigen, sondern beständig zu optimieren sowie ferner die Disponenten bzw. Flottenmanager zu entlasten und in letzter Konsequenz freilich auch Kosten zu senken. Wie aber soll dies erreicht werden?

    Flottenmanagement: So funktioniert‘s

    Digitales Flottenmanagement basiert insbesondere auf den Daten, die ein im jeweiligen Fahrzeug installierter GPS-Sender an einen Webserver übermittelt. Diese Daten können dann mithilfe einer speziellen Software ausgewertet und verschiedentlich korreliert werden. Durch die Installation weiterer Sensoren lassen sich darüber hinaus auch wichtige Daten über den Fahrzeugzustand sowie das Fahrverhalten des jeweiligen Fahrers ermitteln und analysieren. Die meisten Soft- und Hardwareanbieter in diesem Bereich bieten zudem auch ein sogenanntes Echtzeitmonitoring an, wodurch der Disponent jederzeit einen genauen Überblick über etwaige Flottenaktivitäten bekommen und auf unerwartete Situationen besser reagieren kann als ohne Softwareunterstützung. Des Weiteren wird häufig auch der Diebstahlschutz hervorgehoben, den solche Softwarelösungen ermöglichen sollen. Dabei handelt es sich allerdings weniger um einen „Schutz“ im Sinne einer Vorrichtung, mithilfe derer eine Entwendung des Fahrzeugs schlichtweg verhindert wird, sondern vielmehr um Instrumente wie das „Geofencing“, das beispielsweise einen Alarm auslöst, sobald ein Fahrzeug unerlaubt ein vordefiniertes Gebiet verlässt. Das GPS-Tracking kann dann zusätzlich dabei behilflich sein, das Fahrzeug nach Entwendung zügig wieder sicherzustellen.

    Wer somit dauerhaft wettbewerbsfähig bleiben möchte, kommt heute um ein digitales Flottenmanagement nicht herum. Allerdings gilt es zu bedenken, dass dabei den Fahrern nicht nur persönliche Datenschutzrechte, sondern auch gewisse Handlungsspielräume gewährleistet werden müssen bzw. sollten. Denn wirkliche Krisensituationen im Verkehrsalltag lassen sich oftmals nur mithilfe des intuitiven Erfahrungswissens der Fahrer (aber auch der Disponenten) lösen und nicht durch ein Programm. Die Software ist somit stets vor allem als ein Instrument zu betrachten, das die Arbeit erleichtern soll, keineswegs jedoch als etwas Absolutes, von dessen Anweisungen man niemals abweichen darf. Außerdem weiß man heute auch, dass Arbeitnehmer zufriedener sind, wenn sie gewisse Freiheitsspielräume ausschöpfen können und sich nicht totalüberwacht wähnen.

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