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Primetime-Spiel in Lemgo – Mit Philipp Weber und Franz Semper in die EM-Vorbereitung

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    Die Handballer des SC DHfK Leipzig müssen am Samstag wieder auswärts ran. Nach der enttäuschenden Heimniederlage am vergangenen Spieltag gegen die HSG Wetzlar lautet die Devise am Samstagabend zur besten Sendezeit um 20:30 Uhr, die beiden verlorenen Punkte in fremder Halle zurückzuholen.

    In der Lemgoer Phoenix Contact-Arena treffen die Männer von Chefcoach André Haber auf den zweifachen deutschen Meister TBV Lemgo Lippe. Das Traditionsteam befindet sich aktuell auf einer kleinen Erfolgswelle und geht mit dem Selbstvertrauen von drei Siegen in Serie, gekrönt vom 30:25-Heimerfolg gegen die Rhein- Neckar Löwen, in das Spiel gegen den SC DHfK Leipzig.

    Zuvor verlief die Saison für den TBV Lemgo Lippe aber alles andere als zufriedenstellend. So steckte die Mannschaft von Cheftrainer Florian Kehrmann nach dem 14. Spieltag mit nur 6 Punkten mitten im Abstiegskampf. In den letzten drei Wochen konnten die TBV-Männer ihr Punktekonto allerdings verdoppeln und wollen gegen Leipzig an die jüngsten Erfolge anknüpfen.

    „Lemgo ist eine Mannschaft, die mit einer guten 6:0-Abwehr verteidigt und sehr gut ins Tempospiel kommt. Im Angriff versuchen sie mit viel Durchschlagskraft, die gegnerische Deckung zu brechen und zum Torerfolg zu kommen. Wir müssen vor allem gut verteidigen und es schaffen, das Tempoduell zu kontrollieren. Wir haben uns im Angriff vorgenommen, gegen die stabile 6:0-Abwehr von Lemgo immer wieder gute und unterschiedliche Lösungen zu finden“ sagt André Haber.

    Der Leipziger Trainer kann am Samstag wieder auf seinen kompletten Kader zurückgreifen (bis auf Pieczkowski und Esche). Auch der kroatische Nationalspieler Marko Mamic ist nach seinen Fußproblemen wieder voll einsatzfähig. „Wir haben eine gute Trainingswoche hinter uns und fahren mit einem guten Gefühl nach Lemgo, wo ich ein spannendes und hart umkämpftes Spiel erwarte“, so der DHfK-Chefcoach.

    Sky und das Fanradio der Leutscher Welle übertragen die Partie beim Tabellenvierzehnten live: www.scdhfk-handball.de/fanzone/audio-livestream/

    Sachsenderby in der Brüderhalle

    Beim letzten Auftritt des Jahres steht für die Drittliga-Handballer des SC DHfK II am Samstag (21. Dezember um 18 Uhr) in der Sporthalle Brüderstraße das brisante Sachsenderby gegen HC Elbflorenz Dresden II auf dem Programm. Während die Leipziger Neunter der Staffel Mitte sind (17:15 Punkte), belegen die Elbestädter Rang 13 des Sechzehnerfeldes (12:20).

    Bei den Gästen stehen insgesamt sechs Spieler im Aufgebot, die zuvor im Profi- oder Nachwuchsbereich beim SC DHfK Leipzig aktiv war, darunter auch Hall of Fame Mitglied René Boese, der nach wie vor den Vereinsrekord der meisten Tore in einem DHfK-Pflichtspiel hält (15 Treffer).

    U23-Trainer Enrico Henoch sagte optimistisch: „Unser Team will unbedingt den 35:30-Sieg der Vorwoche in Nußloch veredeln – und mit Heimvorteil Zählbares holen. Die Gäste werden angesichts ihrer momentanen Platzierung von uns nicht unterschätzt. Sie haben zuletzt mit zwei Heimsiegen Aufwärtstrend nachgewiesen.“

    Mit Philipp Weber und Franz Semper in die EM-Vorbereitung

    Bundestrainer Christian Prokop hat aus dem Anfang des Monats gemeldeten erweiterten 28er-Kader das nun 17 Spieler umfassende Aufgebot der deutschen Handball-Nationalmannschaft für die EHF EURO 2020 formiert. Dieses kommt am 2. Januar in Frankfurt am Main zusammen und startet nach Länderspielen gegen Island (Mannheim, 4. Januar, 17.20 Uhr, live im ZDF) und Österreich (Wien, 6. Januar, 14.40 Uhr, live in der ARD) in das EM-Turnier.

    Mit Philipp Weber und Franz Semper sind bei der unmittelbaren Vorbereitung auf die Europameisterschaft auch zwei Spieler des SC DHfK Leipzig dabei. „Ich freue mich auf unsere Nationalmannschaft und die vor uns liegenden Herausforderungen. Dafür haben wir in den vergangenen Monaten gemeinsam die Grundlage geschaffen. Der Europameisterschaft sehe ich mit Zuversicht entgegen, denn ich glaube fest an die Möglichkeiten unseres Teams“, sagt Bundestrainer Christian Prokop.

    „Ich denke, ich habe in den letzten Wochen das getan, was in meiner Macht stand, um dabei zu sein und freue mich sehr, dass mich der Bundestrainer nominiert hat. Auch wenn es ein paar Ausfälle gibt, glaube ich, dass die Mannschaft gute Chancen hat, bei der Euro etwas mitzunehmen. Deutschland war schon immer eine Turniermannschaft und möchte bei jedem großen Turnier um eine Medaille kämpfen“, so Rückraumspieler Philipp Weber. „Im Moment liegt aber mein voller Fokus auf dem morgigen Auswärtsspiel in Lemgo“, betont der 27-Jährige gleichzeitig.

    „Ich bin sehr froh über die Entscheidung des Bundestrainers. Ich denke, wenn wir es wieder schaffen, so eine Euphorie zu entfachen wie bei der Heim-WM und so eine gute Abwehr stellen, dann stehen unsere Chancen gut, bei der Europameisterschaft weit zu kommen“, sagt Linkshänder Franz Semper, der zusammen mit dem Melsunger Kai Häfner für die Position im rechten Rückraum nominiert wurde.

    Mit welchen bis zu 16 Handballern Deutschland dann in die Vorrunde der EHF EURO 2020 geht, muss am 8. Januar um 20 Uhr beim Technical Meeting in Trondheim festgelegt werden. In der New Nidarohallen trifft das Team von Bundestrainer Christian Prokop auf die Niederlande (9. Januar), Spanien (11. Januar) und Lettland (13. Januar, Spielbeginn jeweils um 18.15 Uhr). Während der Vor- und Hauptrunde sowie am Finalwochenende sind jeweils bis zu zwei Wechsel mit Spielern aus dem erweiterten 28er-Kader möglich.

    Das Aufgebot der deutschen Handball-Nationalmannschaft:

    Linksaußen: Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen), Patrick Zieker (TVB Stuttgart)
    Rückraum links: Fabian Böhm (TSV Hannover-Burgdorf), Philipp Weber (SC DHfK Leipzig), Julius Kühn (MT Melsungen)
    Rückraum Mitte: Paul Drux (Füchse Berlin), Marian Michalczik (TSV GWD Minden)
    Rückraum rechts: Franz Semper (SC DHfK Leipzig), Kai Häfner (MT Melsungen)
    Rechtsaußen: Tobias Reichmann (MT Melsungen), Timo Kastening (TSV Hannover-Burgdorf)
    Kreis: Hendrik Pekeler (THW Kiel), Jannik Kohlbacher (Rhein-Neckar Löwen), Patrick Wiencek (THW Kiel), Johannes Golla
    Tor: Andreas Wolff (KS Vive Kielce/POL), Johannes Bitter (TVB Stuttgart)

    Die neue Leipziger Zeitung ist da: Wenn Leipziger/-innen träumen

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