2.6 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Kerstin Köditz (Linke): Brandermittler im NSU-Ausschuss des Sächsischen Landtags am kommenden Montag

Mehr zum Thema

Mehr

    Zur bevorstehenden Befragung zweier Brandexperten im NSU-Untersuchungsausschuss des Sächsischen Landtages am kommenden Montag (ab 10 Uhr im Raum A 600 im Rahmen der öffentlichen Beweisaufnahme) erklärt das Ausschussmitglied Kerstin Köditz (Fraktion Die Linke), die auch stellvertretende Ausschussvorsitzende ist: Mit zwei weiteren Zeugenvernehmungen wird der Ausschuss am kommenden Montag seine Arbeit fortsetzen.

    Geladen sind Brandursachenermittler der Zwickauer Kriminalpolizei, Frank Lenk und Bert Hellinger. Die beiden Beamten waren ab dem 4. November 2011 in der Zwickauer Frühlingsstraße eingesetzt, nachdem die dortige NSU-Unterkunft in Brand gesetzt worden war. Daraufhin wurden vor Ort zahlreiche Beweisstücke gefunden, darunter auch etliche Tatwaffen.

    Durch die Befragungen der beiden Brand-Spezialisten erhoffe ich mir weiteren Aufschluss über das Vorgehen der Polizei und die Ergebnisse der vor Ort durchgeführten Ermittlungen, insbesondere zur Brandursache. Der Komplex ist aktuell ein Schwerpunkt der UA-Arbeit. Die Sitzung wird wie gewohnt öffentlich stattfinden und steht für interessierte Besucherinnen und Besucher offen.

    Natürlich beachten wir parallel auch mit großer Spannung die Vorgänge am Oberlandesgericht München, wo eine umfangreiche Einlassung der Angeklagten Zschäpe angekündigt wurde. Ihr wird die Brandstiftung in Zwickau als versuchter Mord angelastet. Indes befasst sich der sächsische NSU-Ausschuss nicht mit der juristischen Schuldfrage, sondern der Tätigkeit von Behörden. Hier sind – ebenfalls – viele Fragen offen.

    Topthemen

    - Werbung -

    Aktuell auf LZ