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Wissenschaft für die Praxis – 25 Jahre HTWK Leipzig

Hochschule lädt zum Straßenfest auf dem Campus in der Leipziger Südvorstadt

Praxisorientierte Lehre, anwendungsnahe Forschung, Vielfalt und Vernetzung in der Region – das ist die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig). 1992 wurde sie in ihrer jetzigen Form gegründet. Seitdem haben mehr als 22.000 Absolventinnen und Absolventen ihr Studium an der HTWK Leipzig erfolgreich abgeschlossen – in einem der heute mehr als 40 Studiengänge der Ingenieurwissenschaften, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, angewandten Medien- und Informationswissenschaften sowie Informatik und Mathematik. Aktuell sind an der HTWK Leipzig rund 6.100 Studierende eingeschrieben, davon mehr als 800 ausländische Studierende.

Die direkten Traditionslinien der HTWK-Vorgängereinrichtungen in Leipzig – Technische Hochschule, Bauhochschule, Lehrstätten für Bibliothekare, Buchhändler, Museologen und Polygrafen – reichen bis ins Jahr 1838 zurück. In jenem Jahr war die Königlich-Sächsische Baugewerkenschule zu Leipzig gegründet worden.

Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange gratuliert zu der Entwicklung in den zurückliegenden 25 Jahren: „Die HTWK Leipzig hat sich vor allem in der Region Leipzig zu einer starken Säule der Hochschullandschaft entwickelt. Sie bildet in einem ganz eigenen Profil akademisch qualifizierte Fach- und Führungskräfte in wichtigen technischen, ingenieurwissenschaftlichen, sozialen und kulturwissenschaftlichen Fachrichtungen aus. Manche Studiengänge sind bundesweit einmalig. Sie ist stark in der Forschung und steht in engem Kontakt zu Wirtschaft und Gesellschaft der Region Leipzig. Die Studierenden verfügen über einen modernen Campus im Leipziger Süden. Ich bin froh über diese gute Entwicklung. Sie ist ein sehr guter Ort für Studium, Lehre und Forschung. Wir werden die HTWK wie auch alle anderen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften weiter in dieser Entwicklung stärken.“

Prof. Gesine Grande, Rektorin der HTWK Leipzig, resümiert: „25 Jahre HTWK Leipzig waren von großen Herausforderungen und einem stetigen, tiefen Wandel gekennzeichnet: von der TH zur HTWK Leipzig, von einer Welt ohne Internet zur Digitalisierung in Lehre und Forschung, vom Diplom zu Bachelor und Master, von der Fachhochschule zur Hochschule für Angewandte Wissenschaften mit den drei Missionen Lehre, Forschung und Transfer. Wir haben es geschafft, wir sind ein attraktiver Studienort und ein begehrter Kooperationspartner in der Region und darüber hinaus.“

Geburtstagsfest zum Jubiläum am 14. Juni 2017

Am Mittwoch, den 14. Juni 2017, lädt die HTWK Leipzig zu ihrem Jubiläum alle Hochschulangehörigen, Alumni, Freunde, Partner und Nachbarn zu einer großen Open-Air-Geburtstagsparty auf den Campus in der Gustav-Freytag-Straße ein. Auf zwei Bühnen und mehreren Aktionsflächen wird es ein Programm für ganze Familie geben. So stellen Forscher beim „Bildungsbrunch“ ab 11 Uhr ihr Wissenschaftsgebiet anschaulich und kurzweilig vor; am Nachmittag dann noch einmal mit einem „Science Slam“. Ab 14 Uhr gibt es eine Feierstunde mit Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung und Rektorin Gesine Grande sowie einer Podiumsdiskussion „Alumni und ihre Profs“, moderiert von TV-Moderatorin Janine Strahl-Oesterreich. Bei einer Versteigerung zugunsten des studentischen Hilfsprojekts „Cook Stove Cambodia“ kommen attraktive Preise unter den Hammer. Für Musik sorgen unter anderem Hochschul-Chor und – Orchester, Liedermacherin LyLe und ab 18 Uhr die Bands „Stilbruch“, „Cube“ – bestehend u.a. aus HTWK-Mitgliedern – und „Black Coffee“. Das Familienprogramm hält Sport und Spiel für jede Altersgruppe bereit, z.B. Longboardfahren, ein Human-Soccer-Turnier, Klettern auf dem Hubsteiger sowie Jonglage-Darbietungen, Hiphop, orientalischen Tanz und eine Feuershow. Fürs leibliche Wohl sorgen das Studentenwerk Leipzig sowie der StudierendenRat und verschiedene Fachschaften der Hochschule. Campus-Führungen für Alumni und interessierte Gäste runden das Programm ab, das ab 22 Uhr mit einer Silent Disco ausklingt.

Begleitend werden drei Ausstellungen zu Geschichte und Gegenwart der Hochschule präsentiert: „5×5 Frauen an der HTWK Leipzig“, außerdem eine Ausstellung über 25 von Architektur-Alumni der Hochschule entworfene und realisierte Gebäude sowie zu 25 Jahren Hochschulbibliothek.

Programm/Jubiläumsblog mit Gesichtern und Geschichten der Hochschule sowie allen Informationen rund ums Jubiläum: www.we-are-htwk.de

Zur Hompage der HTWK Leipzig: www.htwk-leipzig.de

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Für alle LeserSeit Jahren geht das nun so: Jahr für Jahr steigen die Betreuungszahlen in der Jugendhilfe. Noch viel stärker steigen die Kosten. Und irgendwie bekommt das zuständige Amt die Entwicklung nicht in den Griff. Anlass für die Grünenfraktion im Stadtrat, jetzt direkt einen Antrag zur Amtsstruktur zu stellen. Denn irgendwer muss doch endlich mal für die Koordination der Hilfen die Verantwortung übernehmen.
Biologische Vielfalt: Wie Vogelgezwitscher die Menschen erst glücklich macht
Auch die Kohlmeise (Parus major) trägt dazu bei: Laut Studie steigern zehn Prozent mehr Vogelarten im Umfeld das Glücksempfinden mindestens genauso stark wie ein vergleichbarer Einkommenszuwachs. Foto: Stefan Bernhardt

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Für alle LeserEs wird zwar endlich intensiver darüber diskutiert, wie man die biologische Diversität, also den Reichtum der Lebensgemeinschaften auf unserem Planeten retten kann. Aber dass der Reichtum der Natur auch eine wesentliche Voraussetzung dafür ist, dass Menschen glücklich sind, war bislang kaum Thema. Dabei empfinden wir Menschen sehr genau, ob unsere Umwelt intakt ist. Das thematisiert jetzt auch das iDiV.
Planverfahren soll klären: Platzfläche zubauen oder mehr Grün an der Prager Straße?
Der kleine Platz zwischen Johannisgasse und Prager Straße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser2019 wurde schon einmal kurz diskutiert zu dem, was die Verwaltung südlicher Johannisplatz nennt. Dabei geht es um die bislang nur mit einem Bratwurstkiosk bebaute Dreiecksfläche zwischen Johannisgasse und Prager Straße. Aber unklar ist, ob die Platzfläche nun zugebaut werden soll oder zum grünen Stadtplatz wird. Über die städtebauliche Zukunft des 1.200 Quadratmeter großen südlichen Teils des Johannisplatzes soll anhand eines Bebauungsplanes entschieden werden.
Gastkommentar von Christian Wolff: „Er kniet“ – Willy Brandts Kniefall in Warschau
Christian Wolff war bis 2014 Pfarrer in der Leipziger Thomaskirche. Foto: privat

Foto: privat

KommentarEgon Bahr (1922–2015), engster Mitarbeiter von Willy Brandt (1913–1992), konnte ihn damals nicht sehen, den Kniefall von Warschau vor 50 Jahren am 7. Dezember 1970. In seinen Erinnerungen (Egon Bahr, „Das musst du erzählen“. Erinnerungen an Willy Brandt, Berlin 2013) notiert er: „… vor uns eine Wand von Journalisten, als es plötzlich still wurde. Auf die Frage, was denn los sei, zischte einer: ‚Er kniet.‘“ (Seite 105)
Wenn Falschparker nicht abgeschleppt werden und sich für schwächere Verkehrsteilnehmer nichts bessert
Zugeparkt - in Leipzig auch immer öfter gern zweireihig, wie hier in der Gottschedstraße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs war kein ganz zufälliges Zusammentreffen, dass am 2. Dezember eine Einwohneranfrage mit dem Titel „Wer will die Verkehrswende?“ im Ratsinformationssystem der Stadt auftauchte und gleich am 3. Dezember die Vorlage des OBM, den Stadtratsbeschluss vom 7. Oktober „Abschleppen von verkehrsbehindernd geparkten Kraftfahrzeugen“ aufzuheben. Mit der Vorlage folgt OBM Burkhard Jung lediglich dem Bescheid der Landesdirektion Sachsen. Aber genau das spricht Bände.
Corona-Hotspot Sachsen: Hasenfüßige Landräte und ein Brief an den OBM
Die aktuelle Kampagne der Stadt: Maske auf und durch. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIn Sachsen ist in den vergangenen Wochen gewaltig etwas schiefgegangen. Schon am 11. November warnte die Landesärztekammer „Corona-Pandemie: Notmaßnahmen in der zweiten Welle bei weitem nicht ausreichend“. Am 13. November appellierte Sozialministerin Petra Köpping an Ärzte im Ruhestand, sich reaktivieren zu lassen. Nur Leipzig scheint seitdem noch einigermaßen die Zahlen im Griff zu haben. Aber auch hier herrscht zuweilen eine beängstigende Sorglosigkeit, stellt der Brief eines Leipzigers an den OBM fest.