Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Conversations Out of Place – Premiere am 27. Oktober im Schauspiel Leipzig

Die neue Arbeit von Ivana Müller ist eine Reflexion über die Welt, in der wir leben, ausgehend von unserer Beziehung zur Natur. Inspiriert von der Form des Conte Philosophique, dem philosophischen Salon des 18. Jahrhunderts, ist Conversations Out of Place eine Allegorie in einem ungewöhnlichen und etwas absurden Universum. Hierin wandert eine Gruppe Menschen gemeinsam denselben Weg seit Tagen, Wochen, Monaten, Jahren. Ihren gemeinsamen Orientierungssinn behalten sie die ganze Zeit über bei, verlieren aber langsam ihr endgültiges Ziel aus den Augen.

Interpretiert von vier Menschen und einer Pflanze und verstärkt durch die Blicke der BetrachterInnen, wirkt Conversations Out of Place wie ein übersprudelndes Ökosystem, das Interaktionen, Symbiosen, Müll und Verschmutzung produziert… und dabei eine Artenvielfalt in einem permanenten Verwandlungszustand hervorbringt.

Ivana Müller ist Choreographin, Künstlerin und Autorin. In ihren Bühnenarbeiten beschäftigt sie sich mit Strategien von Spektakel und Spektakulärem, untersucht den Ort des Imaginären und der Imagination, hinterfragt den Begriff „Partizipation“, betrachtet Wertekonzepte und ihre Darstellungen. Dabei lässt sie sich stets von der Beziehung zwischen DarstellerInnen und ZuschauerInnen inspirieren. Ihre Stücke wurden in einigen der bedeutendsten Festivals und Theater in Europa, den USA und Asien produziert und gezeigt, mitunter auch im Kontext der Bildenden Kunst (so z.B. auf der Biennale Venedig 2015).

Ivana Müller studierte Komparatistik und Französisch an der Universität Zagreb, Choreographie und Tanz an der School for New Dance Development in Amsterdam und Bildende Kunst an der Berliner Hochschule der Künste. In Zagreb geboren, wuchs sie in Kroatien und Amsterdam auf. Derzeit lebt sie in Paris und arbeitet international.

www.ivanamuller.com

Premiere 27. Oktober, 20:00 Uhr, Schauspiel Leipzig/Residenz

Konzept, Text und Choreographie: Ivana Müller in Zusammenarbeit mit den PerformerInnen Hélène Iratchet, Julien Lacroix, Anne Lenglet und Vincent Weber
Lichtdesign und technische Leitung: Martin Kaffarnik
Künstlerische Beratung: Jonas Rutgeerts
Soundscape: Cornelia Friederike Müller
Assistenz Bühne und Kostüm: Alisa Hecke
Deutsche Übersetzung: Verena B. Ritter

Produktion: I’M’ COMPANY (Matthieu Bajolet & Gerco de Vroeg)

Koproduktion: Schauspiel Leipzig, SZENE Salzburg, Ménagerie de verre (Paris), La Villette – Résidences d’artistes (Paris), Kunstencentrum BUDA (Kortrijk), Le Phare – Centre chorégraphique national du Havre Normandie

Mit freundlicher Unterstützung vom Fonds Transfabrik – deutsch-französischer Fonds für darstellende Künste, Institut Français, réseau Labaye, Danse en Normandie, apap – Performing Europe 2020 – kofinanziert durch das „Creative Europe“-Programm der Europäischen Union, Adami, Spedidam und Direction régionale des affaires culturelles d’Île-de-France – Ministère de la Culture et de la Communication.

Die neue LZ Nr. 48 ist da: Zwischen Weiterso, Mut zum Wolf und der Frage nach der Zukunft der Demokratie

Schauspiel LeipzigMelderPremiere
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Wissenschaftsministerium verhandelt mit Deutscher Telekom AG über Gründung einer Stiftungsfakultät „Digitale Transformation“ an der HTWK Leipzig
FamilienSpieleFest wieder mit Monopoly-Leipzig-Stadtmeisterschaft
Über 1.000 Personen nach Beratung im vergangenen Jahr freiwillig ausgereist
Rechnungswesen, Lohn und Gehalt – Was ist neu 2018?
IG Metall Leipzig: Erfolgreicher Warnstreik bei Porsche und Schnellecke
Bürgerworkshop Mobilität: Leipzig wächst und damit der Verkehr
Polizeibericht, 16. Januar: Diebstahl eines Radladers, Baumaschinen verschwunden, Planenschlitzer unterwegs
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Polizeigewerkschaft fordert schnellere Öffentlichkeitsfahndungen
Aufgrund der gestiegenen Zahl von Flüchtlingen wird an Sachsens Grenzen mittlerweile wieder kontrolliert. Foto: Bundespolizei

Foto: Bundespolizei

Für alle LeserWeil zwischen Straftaten und Öffentlichkeitsfahndungen häufig mehrere Monate vergehen und eine Aufklärung damit erschwert werde, fordert der sächsische Landesverband der Deutschen Polizeigewerkschaft eine schnellere Veröffentlichung von Fotos von Verdächtigen. Aus der Polizeidirektion Dresden und der sächsischen Linksfraktion kommt Widerspruch. Die Massenfahndung nach G20-Straftätern hatte jüngst die Probleme dieser Art der Aufklärung gezeigt.
Stellen die Transplantationsbeauftragten in Sachsens Kliniken jetzt das verspielte Vertrauen wieder her?
Kampagnenmotiv für den Organspenderausweis. Foto: BZgA/Hardy Welsch

Foto: BZgA/Hardy Welsch

Für alle LeserEs waren vor allem mehrere Organspendenaffären, die in den letzten Jahren das Vertrauen in das System der Organspende in Deutschland untergraben haben. Die Spendenbereitschaft ist auf einen historischen Tiefpunkt gesunken, wie Susanne Schaper feststellt. Am Montag, 15. Januar, fand im Sozialausschuss des Sächsischen Landtages eine Sachverständigenanhörung zur Änderung des Sächsischen Transplantationsausführungsgesetzes statt.
Rückmarsdorfer wünschen sich dringend bessere Radwege und ÖPNV-Verbindungen
Veranstaltung am 13. Januar im "Fuchsbau" in Rückmarsdorf. Foto: BI Rückmarsdorf

Foto: BI Rückmarsdorf

Für alle LeserAls sich am Samstag, 13. Januar, im „Fuchsbau“ in Rückmarsdorf 200 Bürger auf Einladung der Bürgerinitiative Rückmarsdorf gegen den geplanten Kiesabbau („Mit uns ist kein Kies zu machen!“) und der Wählervereinigung Rückmarsdorf einfanden, ging es nicht nur um die Kandidaten zur anstehenden Ortschaftsratswahl. Es wurde auch mal darüber geredet, wie man sich in einem so abgelegenen Leipziger Ortsteil fühlt. Abgehängt nämlich.
Dem Osten fehlt heute schon die Hälfte des benötigten Ausbildungsnachwuchses
Die sächsische Auszubildendenquote 1999 bis 2016. Grafik: BIAJ

Grafik: BIAJ

Für alle LeserGanz ohne Kommentar schickte Paul M. Schröder vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) jetzt 19 „Abbildungen zur Entwicklung der Ausbildungsquoten (männlich, weiblich) im Bund, in den Ländern und in Ost- und Westdeutschland 1999 bis 2016“ an die Redaktion. Mit der Bitte um Aufmerksamkeit. Denn die 19 Grafiken zeigen, welcher Fehler von all den handwerklichen Politikfehlern der 1990er Jahre der größte war.
Darf eine Zeitung Haltung zeigen?
Kompromissweihnachtsmann. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie F.A.Z. vollbringt zuweilen einen erstaunlichen Spagat. Da steht schon mal neben dem Leitartikel voller Gejammer der üblichen Ökonomen über den geplanten „Steuerirrsinn“ der möglichen neuen Großen Koalition ein ausführlicher Gastbeitrag von Robert Habeck, dem Spitzen-Grünen aus Schleswig-Holstein, der zuvor schon in der FAS erschien. Neben der Orakelei der üblichen Wirtschaftsexperten ein nachdenklicher Text darüber, warum Politik derzeit in der „Matrix“ zu stecken scheint.
Wer begreifen will, was Emanzipation ist, sollte wie Louise Otto-Peters über Liebe nachdenken
Die Rechte der Frauen. 1791 - 1866 -2016. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für FreikäuferZumindest die Louise-Otto-Peters-Gesellschaft hält die Erinnerung wach daran, dass Leipzig mal der Geburtsort der organisierten Frauenbewegung in Deutschland war. Und dass die Sache noch lange nicht ausgefochten ist. Der 23. Louise-Otto-Peters-Tag im Jahr 2016 war so eine Art Zwischenbilanz, bei der auch nachgefragt wurde, was aus dem mutigen Beginn von 1791 und dem Beginnen von 1866 geworden ist.
Premiere in den Cammerspielen: tacet oder der Klang des Schweigens
Tacet. Foto: Thomas Bär

Foto: Thomas Bär

Der Berliner Hörspielautor Paul Plamper befasst sich in drei Hörspielen mit dem Thema Ruhe. tacet (Ruhe 2) offenbart durch das Schweigen die radikalste Konsequenz. In den Cammerspielen Leipzig wird mit „tacet oder der Klang des Schweigens“ erstmalig eine Adaption von Plampers Hörspiel auf die Bühne gebracht.
Abschiedsfest im LOFFT – Das Theater
5 Seasons. Foto: LOFFT

Foto: LOFFT

Das neue Theaterjahr startet – mit einem rauchenden Fluxkompensator. Denn für das LOFFT heißt es: „Zurück in die Zukunft“! Dabei geht es weder um Retromania noch um Nostalgie zum 68er-Jubiläum. Das LOFFT verabschiedet sich von 18 Jahren am Lindenauer Markt und bereitet sich schonmal geistig und emotional auf den Umzug an den neuen Standort vor: die Leipziger Baumwollspinnerei.
Die Unibigband Leipzig auf der Bühne der naTo
Unibigband Leipzig. Foto: Alfred Jolig

Foto: Alfred Jolig

Am Samstag den 20. Januar wird die naTo-Bühne voll: Die Leipziger Unibigband spielt Stücke aus ihrem aktuellen Repertoire. Seit mehr als einem Jahrzehnt bereichert das Jazz-Ensemble die universitäre, aber auch die freie Jazzszene Leipzigs. Studierende verschiedenster Fachrichtungen lassen unter der Leitung des Saxofonisten Reiko Brockelt nicht nur Hörsäle im Rhytmus des Swing, Latin- und Modern Jazz erklingen.
Grüne fragen: Wo bleibt denn nun der neue Luftreinhalteplan für Leipzig?
Der Traum von 2009: bis 2011 bei Stickoxid alles im Grünen Bereich. Grafik: Stadt Leipzig

Grafik: Stadt Leipzig

Für alle LeserEine berechtigte Frage stellt die Grünen-Fraktion im Leipziger Stadtrat „Wo bleibt der Luftreinhalteplan?“ Leipzig hat zwar seit 2009 auch einen gültigen Luftreinhalteplan, aber der hat nicht so ganz richtig funktioniert. Was weniger an der Stadt Leipzig lag, als an den Dieselautobauern, die bei der Abgasreinigung der neuen Dieselmodelle tricksten.
Skulptureinweihung der Leipziger Künstlerin Kata Adamek
Kata Adamek. Foto: Christian Poeck

Foto: Christian Poeck

Im Anschluss an den ökumenischen Gottesdienst in der Lindenauer Liebfrauenkirche wird am 21. Januar eine lebensgroße Christus-Figur eingeweiht, die von der Leipziger Künstlerin Kata Adamek aus dem Holz des Lebensbaums (Thuja) geschaffen wurde.
Eine virtuelle Reise in die großen Kunstwerke der italienischen Renaissance
Renaissance Experience. Foto: Centrica Virtuitaly

Foto: Centrica Virtuitaly

Für alle LeserWenn das Leipziger Bildermuseum so weitermacht, wird es seine Besucher allesamt verlieren an ein wesentlich kleineres, aber mutigeres Ausstellungsprojekt: das Kunstkraftwerk in Lindenau. Das versucht, die großen Themen der Kunst in Szene zu setzen, die Menschen bis heute faszinieren. Und die größte Faszination geht bis heute von der Kunst der Renaissance aus. Am Samstag, 20. Januar, startet dort das große Renaissance-Projekt.
DHL bleibt auf der Südbahn und die Lärmbelastung am Flughafen ist auch 2017 weiter angestiegen
Entwicklung der Flugbewegungen am Flughafen Leipzig / Halle. Grafik: Bürgerinitiative "Gegen die neue Flugroute"

Grafik: Bürgerinitiative "Gegen die neue Flugroute"

Für alle LeserIn der vergangenen Woche hat Matthias Zimmermann, Sprecher der Bürgerinitiative „Gegen die neue Flugroute“, auch den Fluglärmreport für das ganze Jahr 2017 versendet. Eigentlich war das ein Jahr, in dem nicht nur die Bürgerinitiativen gehofft hatten, dass sich die Lärmbelastung rund um den Flughafen Leipzig/Halle endlich verringert. Hatte man doch endlich eine Petition zum Erfolg gebracht. Aber Pustekuchen war es.
Welche Rolle spielen eigentlich erfolgreiche Mittelständler als Entwicklungsmotoren abseits der Großstädte?
Gibt es außerhalb der Metropolen noch Entwicklungschancen? Foto: Matthias Weidemann

Foto: Matthias Weidemann

Für alle LeserSeit geraumer Zeit beschäftigt sich das in Leipzig heimische Leibniz-Institut für Länderkunde mit der Frage: Wie rettet man die abgehängten Regionen Europas? Was muss man tun, damit die Menschen dort bleiben und nicht ganze Landstriche in politischen Radikalismus abdriften? Eine zentrale Frage ist die Wirtschaft. Denn nur wo Betriebe Arbeit und Einkommen bieten, haben Menschen eine Existenzgrundlage.
Wenn der schöne Schein die Inhalte aus der Wahl verdrängt
Schöne Wahlplakate. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSo mancher Kommentator hat sich ja in letzter Zeit lustig gemacht über das neueste Studienergebnis, das das Team um den Düsseldorfer Soziologen Prof. Dr. Ulrich Rosar vermeldete. Seit 2002 misst es an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf die Attraktivitätswerte deutscher Bundestagskandidaten und vergleicht diese mit den Wahlerfolgen. Gewinnen tatsächlich nur die Schönen?