20.4 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Erste Pub Lecture des BUND Leipzig in der Moritzbastei – Kneipenabend mit Glyphosat im Bier

Anzeige

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Anzeige

    „Was macht dieses Glyphosat in meinem Bier?“ So lauten der Titel und das Thema einer 30-minütigen „Kneipen Vorlesung“, neu-deutsch „Pub Lecture“, des BUND Leipzig am 19.04.2018 um 20:15 Uhr in der Moritzbastei in Leipzig.

    Das Pflanzengift Glyphosat ist seit geraumer Zeit in aller Munde – leider auch im wörtlichen Sinne. 2017 bestätigte das Umweltinstitut München e.V.: nach dem deutschen Reinheitsgebot gebrautes Bier enthält Glyphosatspuren, deren Konzentrationen den Trinkwassergrenzwert von 0.1 μg/l bis um das Dreihundertfache überschreiten [2]. Ungeklärt bleibt allerdings, was Glyphosat im menschlichen Körper anrichtet und wie sich das Herbizid künftig im Bier und der Umwelt vermeiden lässt.

    Nach wie vor werden jährlich 5.000 bis 6.000 Tonnen des Pflanzengifts allein in Deutschland  eingesetzt, was einem Marktanteil von 30 bis 40 Prozent entspricht [1]. Aufgrund der weiten Verwendung des Mittels kommen Rückstände in Lebensmittel und die Umwelt. Der Beitrag des Glyphosat-Einsatzes zum Insektensterben oder die krebsfördernde Wirkung werden in der Fachwelt kontrovers diskutiert. Nicht zuletzt weil eine Vielzahl der bisher durchgeführten Studien wissenschaftlichen Standards nicht genügen. „Der ökonomische Druck ist hoch und Akteure aus Politik, Gesellschaft und Industrie debattieren intensiv über die Zukunft des Pflanzengifts. Dazu möchten wir unseren Beitrag leisten“, so Stefan Lips, Sprecher des Arbeitskreises Chemie und Umwelt des BUND Leipzig.

    Die „Pub Lecture“ bietet dabei das geeignete Format, den kniffeligen und komplexen Sachverhalt in Feierabendatmosphäre zu vermitteln. In der Moritzbastei werden Nils Haubner von der Martin-Luther-Universität Halle und Sven Bastiaan Haange vom Leipziger Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) ihre Forschungsergebnisse zunächst kurz und knackig vorstellen. Welche Schlüsse sich auf die gesundheitlichen Folgen des Glyphosats in unserem Bier ziehen lassen, kann anschließend im Kneipengespräch mit den Experten weiter vertieft werden. Wohl bekomm’s!

    Mehr Informationen:

    http://www.moritzbastei.de/de/event/specials/2018-04-19glyphosat
    [1] Statista 2018, bzw Heinrich-Böll-Stiftung „Kampf um die chemische Keule“ 2016

    https://www.boell.de/de/2016/01/13/kampf-um-die-chemische-keule
    [2] Guttenberger & Bär 2016: „Hopfen und Malz verloren“, Umweltinstitut München e.v.

    Anzeige
    Werbung

    Mehr zum Thema

    Mehr
      Anzeige
      Werbung

      Topthemen

      - Werbung -

      Aktuell auf LZ

      Anzeige
      Anzeige
      Anzeige