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CSD Leipzig 2018: Gegen Rassismus, Sexismus, Homo-, Trans*- und Interfeindlichkeit

Seit einigen Jahren erstarken rechtskonservative, nationale, antidemokratische und minderheitenfeindliche Parteien und Bewegungen wieder in unserem Land. In dieser Welt ist alles fremd, was nicht weiß und hetero ist. Manche träumen von einem rein weißen Europa und von einem christlichen Abendland, welches gegen das Eindringen von Fremden verteidigt werden müsse; andere wollen Minderheiten zählen lassen oder gar einsperren.

Mit der Woche vom 13.07. – 21.07.2018 will der CSD Leipzig zeigen, dass in Sachsen, dem Bundesland mit den höchsten AfD-Bundestagswahlergebnissen und dem Ursprung der *GIDABewegung, solche Diskriminierungen in der Politik und breiten Masse nicht hingenommen werden. Menschen sollen für Diversität sensibilisiert werden, damit sie erkennen, dass Vielfalt eine Bereicherung unserer Gesellschaft ist und nicht gefürchtet werden muss.

Offiziell eröffnet wird der CSD Leipzig am 13. Juli 2018 mit dem Hissen der Regenbogenflagge am Neuen Rathaus Leipzig (Beginn 16 Uhr) Im Anschluss stimmen beim CSD-Empfang im Neuen Rathaus Statements, Gespräche und Musik von Karolina Tryballa auf die CSD-Woche ein. Das zweite Highlight folgt direkt am gleichen Abend. Unter dem Motto „Masqueerade“ laden wir alle zur offiziellen Eröffnungsparty des CSD Leipzig 2018 ein. Die Location ist neu! Wir feiern zum ersten Mal im Nachtcafé Leipzig.

Local Drags wie Amy Curiouss, Amy Devila, Holly Lehane und Natashá Plastiqué runden das Schauspiel der Masqueerade 2018 ab. Es wird getanzt auf zwei Floors von Club Sounds / queer Pop mit Gloria Viagra (Berlin), Carrie Gold (Hanover) und xBRAYNE (Leipzig) über Techno mit Patrick Schulz (Leipzig) und Philipp S. (Thüringen). (Beginn 22 Uhr).

Danach geht es die Programmwoche über mit unterschiedlichen inhaltlichen, kulturellen und freizeitlichen Events weiter. Egal ob Lustspiele im Friedenspark (queeres Sportfest 14. Juli 2018 – Beginn 16 Uhr), Queere Stadtführung durch Leipzig (15. Juli 2018 – Beginn 15 Uhr) oder Diskussionsrunde im Neuen Rathaus zum Thema „Sind wir fertig? Die aktuelle Bedeutung der CSD Bewegung“ (17. Juli 2018 – Beginn 18 Uhr) – für alle haben wir hoffentlich die passende Veranstaltung.

Der wichtigste Tag der gesamten CSD-Woche folgt natürlich am Samstag, den 21. Juli 2018.

„Runter vom Sofa und auf zur CSD-Demo nach Leipzig! “ heißt es da. Für mitreißende Musik beim Demonstrieren ist mit DJane PLOYCEEBELL auf dem CSD-Truck gesorgt. Pünktlich 14 Uhr starten wir vom Leipziger Marktplatz und ziehen mit mehreren tausend Menschen durch die Stadt. Alle Leipziger*innen sind herzlich eingeladen, sich unserer Demo anzuschließen. Die Route wird noch bekanntgegeben.

Nach der Demo geht es ab 16 Uhr mit dem Straßenfest auf dem Marktplatz weiter. Dort stellen verschiedene Leipziger Vereine, Parteien und Initiativen sich und ihre Arbeit vor. Zudem gibt es ein vielfältiges Bühnenprogramm. Das Straßenfest zum diesjährigen CSD Leipzig wird moderiert von der Leipzigerin Helen Fares. Auf der Bühne zu erleben sind u.a. Amy Devil, DIE Leipziger Dragqueen. Sie ist bekannt fur ihre provokativen High-Fashion-Looks und sie hat sich mit Guess What, der Hip Hop Dancecrew aus Halle, zusammengetan. Ebenfalls auf der Bühne zu erleben sind The Metafiction Cabaret. Diese Combo begeistert das Publikum mit ihrer Performance zwischen glimmernden Rock-Konzerten und verruchter Cabaret-Show. Das ist aber noch nicht alles. Noch mehr Infos zum Bühnenprogramm findet ihr auf: www.csdleipzig.de/buehnenprogramm-2018

Zum krönenden Abschluss sind dann ALLE am Abend ins Täubchenthal eingeladen. Dort steigt ab 21 Uhr wieder die Mega-Abschlussparty zum Leipziger CSD, der Prideball. Der Prideball ist die größte queere Party des Jahres in ganz Mitteldeutschland. Wir erwarten wieder über 1.500 Gäste, die sich auf dem Gelände tummeln werden. Auf gleich 4 Floors wollen wir euch unterhalten.

Im Central Circus zeichnet sich Ace of Diamonds für den Auftakt verantwortlich, bevor ihr zu Fritz Helder (Berlin) und Hardton Live! (Mailand) kollabieren könnt. Freut euch im Kitsched Club auf die Supertranse Jurassica Parka und Jacky-Oh Weinhaus aus der Hauptstadt und unseren Resident-DJxBrayne. Im Schlager-Toiletten-Floor dreht DJ Falk seine Plattenteller und Openair untermalt die Sommernacht Fred Sky. Als eure Hosts begrüßen wir in diesem Jahr die DEVIOUS DRAG MAIDS.

MelderCSD
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Am Holzberg und am Gaudlitzberg in den Hohburger Bergen darf (wieder) geklettert werden
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Handlauf: Ein (Bilder-)Buch wie ein Schlüssel zum Werk des Malers Neo Rauch
Neo Rauch: Handlauf. Foto: Ralf Julke

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Für alle LeserMaler sind keine Politiker, meist auch keine Philosophen und noch seltener Parteianhänger. Sie malen nicht, was erwartet wird. Oder ins Schema passt. Und meist provozieren sie auch nicht um des Provozierens willen. Deswegen stehen wir Zeitgenossen oft grübelnd und ein bisschen ratlos vor ihren Werken. Wer den Leipziger Maler Neo Rauch ein wenig verstehen möchte, für den wird dieses Buch wie ein Schlüssel sein. Ralph Keuning hat Rauch extra in seinem Atelier besucht.
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Quelle: Konfuzius-Institut Leipzig e.V.

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Das Konfuzius-Institut Leipzig lädt am Sonntag, 27.9, zu einem bunten Kulturnachmittag in die Galerie KUB ein. Freuen Sie sich auf eine Kunstausstellung, einen Postkartenworkshop, Schnupperkurse zu asiatischen Bewegungskünsten, das Duo Seidenstraße und erleben Sie „Allerlei China“!
Der durstige Pegasus – Time to say goodbye!
Der durstige Pegasus, Bild: Pressematerial

Bild: Pressematerial

Am 15. März 2010 moderierte Elia van Scirouvsky zum ersten Mal den Durstigen Pegasus in der Moritzbastei – nun, im Oktober 2020, ist es Zeit für ihn, Abschied zu nehmen und die Zügel des Pegasus in jüngere Hände zu übergeben.
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Foto: L-IZ.de

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„Wir können streiken, auch mit Abstand!“: ver.di will Warnstreiks ausweiten
Die Gewerkschaft ver.di kündigt weitere Warnstreiks im öffentlichen Dienst an. Foto: ver.di

Foto: ver.di

Für alle LeserDie Zeichen stehen auf Streik: Seit Dienstag, dem 22. September, streiken in ganz Deutschland Beschäftigte des öffentlichen Diensts. Das betrifft unter anderem das Personal in Kliniken, Kitas, in der Pflege oder im öffentlichen Nahverkehr. Hintergrund der Arbeitsniederlegung war der für die Gewerkschaft ver.di enttäuschende Ausgang der zweiten Tarifverhandlungsrunde in Potsdam. „Von Respekt und Anerkennung gegenüber den Beschäftigten war nichts zu spüren“, sagte ver.di-Chef Frank Werneke nach Ende der zweitägigen Verhandlung am vergangenen Wochenende. Nun könne allein mit guter Unterstützung, „das heißt mit wirklich vielen Warnstreiks in den nächsten Wochen“, die Chance bestehen, am dritten Verhandlungstermin zu einem angemessenen Ergebnis zu kommen, so Werneke.
Warum verschwinden Kleinverlage eigentlich vom Markt? Ist die Digitalisierung dran schuld?
Prof. Friedrich Figge. Foto: HTWK Leipzig

Foto: HTWK Leipzig

Für alle LeserDie Kleinverlage in Deutschland sind schon oft totgesagt worden, und in der Tat sinkt ihre Zahl von Jahr zu Jahr: Allein von 2.019 kleinen Verlagen im Jahr 2013 sank ihre Anzahl auf 1.850 im Jahr 2017. Das entspricht einem Rückgang um rund acht Prozent. Dennoch scheint sich diese Gruppe innerhalb der Verlagsbranche immer noch recht sicher zu sein, auch in Zukunft ein relevanter Teil der deutschen Kulturlandschaft zu sein, meint zumindest Prof. Friedrich Figge, seit 2004 Lehrstuhlinhaber für Electronic Publishing und Multimedia an der HTWK Leipzig.