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Eröffnung der Ausstellung „Soviet Hippies. 1970s Psychedelic Underground Culture in Estonia and Beyond“ in der Galerie KUB

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    Am Freitag, den 28. September 2018, um 19 Uhr, eröffnet in der Galerie KUB die Ausstellung „Soviet Hippies. 1970s Psychedelic Underground Culture in Estonia and Beyond“ .

    Die Ausstellung gliedert sich in zwei Teile, die eng miteinander in Beziehung stehen und die sich ausdifferenzierende Popkultur in den Ländern des Warschauer Pakts sowohl als sinnliche Erfahrung inszenieren als auch in seiner gesellschaftlichen Einbindung erfahrbar machen. Entsprechend der nicht selten stark ornamentalen und schrill farbigen Ästhetik der Zeit wird sie als mehrmediale Installation gestaltet, bei der Sounds, Filme, Fotografien und bildkünstlerische Artefakte visuell aufeinander prallen, flankiert von erläuternden Texten und Dokumenten.

    Kern ist die für den Kontext neu arrangierte wie übersetzte und vor allem Medien basierte Wanderausstellung „Soviet Hippies. The Psychedelic Underground of 1970s Estonia“. Sie zeigt ausgehend von Estland und den anderen baltischen Republiken das Phänomen sowjetischer jugendkultureller Opposition in den 1970ern auf und wurde bisher vom Estnischen National-Museum Tallinn, dem Moderna Museet Malmö, dem Uppsala Kunstmuseum, der Presentation House Gallery in Vancouver und der Red Gallery London gezeigt und ist erstmals in Deutschland zu sehen.

    Der Künstlers KIWA (bürgerlich Jaanus Kivaste) und Terje Toomistu, die zugleich Regisseurin des 2017 angelaufenen Dokumentarfilms gleichen Titels ist, haben die Ausstellung gemeinsam kuratiert.

    Flankiert wird sie von ergänzenden Informationen und Materialien, die den Bogen durch den gesamten Ostblock schlagen und wie schon bei der am gleichen Ort im letzten Jahr gezeigten Ausstellung „Warschauer Punk Pakt“ von der Publikationsplattform Zonic zusammengestellt wurden.

    Das Ausstellungsdesign für diesen gesellschafts- wie kulturhistorische Kontexte darstellenden wie wertenden Part hat Carsten Busse entworfen, ein Künstler und Kulturarbeiter aus Leipzig. Er ist seit 1990 Kurator, Organisator bzw. Mitorganisator zahlreicher Ausstellungen von Kunstprojekten und Veranstaltungen, u. a. im Rahmen der Arbeit verschiedener Kunstvereine, der Projektgalerie Born+Busse, des NSK State in Time, des Kollektivs für transnationale Kunst und Kultur und des Kulturny dom Lipsk/Salon Similde.

    Terje Toomistu und Alexander Pehlemann werden die Ausstellung am Freitag gemeinsam eröffnen. Anschließend präsentiert und diskutiert Terje Toomistu ihren Film „Soviet Hippies. The Psychedelic Underground of 1970s Estonia”.

    Vernissage: 28.09.18 | 19 Uhr

    Film und Diskussion:
    „Soviet Hippies. The Psychedelic Underground of 1970s Estonia” (Estland, 2017, Regie: Terje Toomistu), 28.09.18 | ab 21:30 Uhr

    Musik: „Zonic pZycho Zystem“

    Ausstellungsdauer: 28..09. – 14.10.18

    Öffnungszeiten:
    Do – Sa 16 – 20 Uhr
    So 14 – 18 Uhrgalerie KUB | Kantstr. 18 | Leipzig

    Die Ausstellung ist Teil des Kooperationsprojektes »Post´68: Politik und Psychedelic. Ostblock-Popkultur zwischen Nonkonformismus und ´Normalisierung´ 1968 – 1978« von Zonic und dem Soziokulturellem Zentrum die naTo.

    Vom 23.8. bis 23.10. finden im Rahmen des Projektes mehrere Diskussionen, Filmvorführungen und ein Konzert in der naTo und in der Galerie KUB statt. Das Projekt wird gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, von der Botschaft der Republik Estland und vom Kulturamt der Stadt Leipzig.

    Mehr Informationen zum Projekt: www.stylelines.de/post68

    Die neue Leipziger Zeitung Nr. 59 ist da: Zwischen Überalterung und verschärftem Polizeigesetz: Der Ostdeutsche, das völlig unbegreifliche Wesen

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