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Mittwoch, 20. Januar 2021
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Matthias Deckwart ist neuer katholischer Seelsorger am UKL

Von Universitätsklinikum Leipzig

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    Am 1. Oktober wird Matthias Deckwart feierlich als neuer katholischer Seelsorger am Universitätsklinikum Leipzig eingeführt. Als Angestellter des Bistums Dresden-Meißen wirkte er zuletzt als Gemeindereferent im Leipziger Süden sowie als Seelsorger am Herzzentrum und Parkklinikum Leipzig. Am UKL folgt Matthias Deckwart in seiner Funktion auf Maria Ruby.

    „Die Hauptsache ist der Mensch“, sagt Matthias Deckwart über seine Aufgabe. Der 53-jährige Gemeindereferent ist seit Anfang August als katholischer Klinikseelsorger Teil des Seelsorgeteams am Universitätsklinikum Leipzig. Zwei Jahre hat er sich innerlich auf diese Aufgabe vorbereitet, eine spezielle Ausbildung absolviert und erste Erfahrungen in seiner Tätigkeit bei Helios gesammelt. „Seelsorge ist mir wichtig, da zu sein für den einzelnen Menschen, ganz Ohr sein zu dürfen für seine Nöte und Sorgen, aber auch für seine Freude und Hoffnung. Und wenn es gelingt, den Glauben des einzelnen Menschen zu stärken, ist es besonders schön“, erklärt der Theologe, der auch gelernter Tischler ist. „So freue ich mich sehr über meine neue Aufgabe hier am Uniklinikum.“

    Deckwart, der aus Görlitz kommt und in Erfurt katholische Theologie studiert hat, will dabei für alle Menschen da sein, „auch für die mit dem typisch hiesigen Glauben“, womit er die Atheisten meint. „Glauben ist für mich nicht nur eine Sache der Religion. Glauben und vertrauen zu können, halte ich für eine Grundvoraussetzung gelingenden Lebens.“ Wie sein evangelischer Kollege Pfarrer Michael Böhme kommt auch Deckwart zu jedem, der ihn ruft, ob Patient, Mitarbeiter oder Angehöriger.

    In den letzten Wochen hat er bereits einen guten Einblick in seine neue Aufgabe gewonnen. „Ich komme immer mehr an und erlebe vor allem die Begegnung mit den vielen verschiedenen Menschen als bereichernd“, so Deckwart. Er sei dankbar für das große Vertrauen, dass ihm die Menschen entgegenbringen, wenn sie ihm ihre Geschichte erzählen. Täglich von 9 bis 17 Uhr ist er dafür erreichbar, besucht die Patienten auf Station oder steht für Gespräche zur Verfügung. Auch außerhalb dieser Zeiten stehen die UKL-Klinikseelsorger für Notfälle oder dringende Situationen bereit. „Wir sind dann die Menschen, die Zeit mitbringen und einfach da sein können“, ergänzt Deckwart.

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