Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

„Einschätzungen der Studierenden sind wichtiger Aspekt für Maßnahmen zur Verbesserung des Lehrerstudiums“

Mehrheit der Lehramtsstudierenden mit Studium zufrieden und sieht berufliche Zukunft in Sachsen

Lehramtsstudium ist weiblich, bietet Aufstiegschancen für Nichtakademikerkinder und erzeugt bei den Studierenden mehrheitlich eine große Zufriedenheit, wenn es auch als anstrengend und belastend angesehen wird.

Und: Die große Mehrheit der Lehramtsstudierenden an den sächsischen Hochschulen kommt aus Sachsen und würde gern auch für Referendariat und Berufseinstieg im Freistaat bleiben. Denn diese Studierenden suchen mehr als die anderer Fachrichtungen Heimatnähe, engen Familienkontakt und Lebensqualität am Studienort. Zudem loben die Befragten die gute fachliche und didaktische Qualität sowie die Unterstützung durch die Lehrkräfte. Sie sind überwiegend mit der baulichen und technischen Ausstattung der Hochschulen zufrieden und bewerten das soziale Klima an den Hochschulen mehrheitlich als positiv.

Abstriche an dieser Einschätzung kommen von Studierenden der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächergruppen insbesondere im Gymnasiallehramt und den technischen Fachrichtungen an den berufsbildenden Schulen. Von allen werden als äußerst hilfreich die schulpraktischen Übungen gelobt. Problematisch sehen besonders Studierende, die Kinder oder Familienangehörige betreuen, die Vereinbarkeit von Familie und Studium. Dies führen sie auf ungünstige Zeiten von Lehrveranstaltungen und auf Schwierigkeiten bei der Finanzierung ihres Lebensunterhalts zurück.

Dies sind die wesentlichen Aussagen der Sonderauswertung zum Lehramt im Rahmen der 3. Studierendenbefragung. Die vom Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst (SMWK) geförderte Forschungsstudie wurde vom Kompetenzzentrum für Bildungs- und Hochschulforschung an der TU Dresden unter Leitung von Prof. Dr. Karl Lenz durchgeführt. Insgesamt fast 1300 Studierende aus fünf Lehramtsstudiengängen der TU Dresden, der Universität Leipzig und der TU Chemnitz beteiligten sich an der Befragung.

„Wir sind sehr froh über diese differenzierte Einschätzung des Lehramtsstudiums und nehmen die Ergebnisse sehr ernst“, erklärt Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange. Sie betont: „Das Lehramtsstudium soll die künftigen Lehrer passgenau und mit großem Praxisbezug auf ihre Arbeit an den Schulen vorbereiten. Gemeinsam mit den Hochschulen werden wir daran arbeiten, bestehende Defizite abzubauen. Dies betrifft auch die Hilfen für Studierende, die Zweifel haben, ob sie das richtige Studium gewählt habe oder sogar einen Wechsel in eine andere Studienrichtung erwägen. Denen sollen die Hochschulen besonders unter die Arme greifen, um die Absolventenquote weiter zu erhöhen.

Solche Maßnahmen werden wir weiter explizit fördern. Die Ministerin zeigt sich erfreut darüber, dass die überwiegende Mehrheit der Lehramtsstudierenden an den hiesigen Hochschulen den Freistaat als Wunschregion für ihren Berufseinstieg nennt. „Die Staatsregierung hat mit der Verbeamtung der Berufseinsteiger und der Höhergruppierung der Lehrer die Voraussetzungen geschaffen, damit die bei uns ausgebildeten jungen Lehrer künftig auch mehrheitlich bei uns bleiben“, unterstreicht Ministerin Dr. Stange.

Die Befragung ergab, dass das Lehramtsstudium überwiegend von Frauen gewählt wird. Im Wintersemester 2017/18 waren von den Studierenden mit Ziel Lehramtsabschluss in Sachsen 68 % Frauen. Von den an der Befragung teilnehmenden Lehramtsstudierenden sind knapp drei Viertel Frauen. Besonders hoch ist der Frauenanteil mit 92 Prozent bzw. 89 Prozent im Studiengang Lehramt an Grundschulen und Sonderpädagogik. Auffallend ist, dass 44 Prozent der Lehramtsstudierenden von Eltern abstammen, die beide keinen akademischen Abschluss haben. Bei der Gesamtheit der Studierenden sind dies nur 33 Prozent.

Ebenso ist in den Lehramtsstudiengängen der Anteil der Studierenden, die ihre Hochschulzugangsberechtigung in Sachsen erworben hat, höher als in allen Studiengängen an den Universitäten (57 Prozent zu 44 Prozent). Bei der Wahl der Hochschule sind den Lehramtsstudierenden die Nähe zum Heimatort oder auch Freunde, Partnerin, Partner oder Familie am Hochschulort deutlich wichtiger als den Universitätsstudierenden insgesamt. Bei den Lehramtsstudierenden von außerhalb wird an erster Stelle die Lebensqualität und das kulturelle Angebot am Studienort genannt, an zweiter Stelle folgen die geringen Lebenshaltungskosten.

Mehr als die Hälfte der Befragten möchte gern an einer Schule in Sachsen in den Beruf starten möchten. Ein weiteres knappes Viertel schließt einen Berufseinstieg in Sachsen nicht aus, möchte sich aber auch im gesamten Bundesgebiet oder im Ausland bewerben. Von den Studierenden, die in Sachsen ihr Abitur abgelegt haben, möchten 73 Prozent ausschließlich und weitere 20 Prozent möglicherweise auch in Sachsen in den Lehrerberuf starten.

Auch bei den Lehramtsstudierenden liegt die Gesamtzufriedenheit mit dem Studium auf einem hohen Niveau. 54 Prozent gaben an, mit der aktuellen Studiensituation zufrieden zu. Damit liegt die Gesamtzufriedenheit in den Lehramtsstudiengängen nur geringfügig unter dem Gesamtwert für das Universitätsstudium (58 Prozent). 60 Prozent der Lehramtsstudierenden an, dass in allen Lehrveranstaltungen eine gute didaktische Qualität vorhanden sei. Die fachliche Qualität des Studiums wird von 37 Prozent der Lehramtsstudierenden als sehr gut bewertet und weitere 57 Prozent geben eine mittlere Bewertung ab.

Wichtig ist den Lehramtsstudierenden ein hohes Maß an Schulpraxis. Von allen Befragten gaben fast vier Fünftel an, bereits ein Praktikum absolviert zu haben. Dabei stellen insbesondere die schulpraktischen Übungen durch ihre enge Verbindung von Vorbereitungs- und Nachbereitungsveranstaltungen an der Universität, sowie der Praxis in den Schulen eine Besonderheit dar. Von den 68 Prozent der befragten Lehramtsstudierenden, die die schulpraktischen Übungen bereits absolviert oder begonnen haben, zeigt sich ein großer Teil sehr zufrieden mit der Einbindung der Praxisübungen in den Studienablauf.

Die Leistungsaspekte des Lehramtsstudiums stellen sich für 73 Prozent der Studierenden als stärkste Belastungsfaktoren dar. 34 Prozent erleben ihre finanzielle Lage als belastend und 24 Prozent haben Orientierungsproblemen im Studium. Dagegen sehen sie gelassen dem Einstieg ins Berufsleben entgegen. Während fast jeder vierte Universitätsstudierenden die unsicheren Berufschancen als starke Belastung nennt, sind das bei den Lehramtsstudierenden nur 9 Prozent.

Problematisch wird die Vereinbarkeit von Lehrerstudium und Familie gesehen. 12 Prozent der Lehramtsstudierenden erfüllen mit Kinder- oder Angehörigenbetreuung Familienaufgaben. Sie beklagen mehrheitlich die ungünstigen Zeiten von Lehrveranstaltungen sowie Probleme mit der Finanzierung des Lebensunterhalts.

Die Sonderauswertung Lehramt im Rahmen der 3. Studierendenbefragung finden Sie unter www.studieren.sachsen.de

Die neue Leipziger Zeitung Nr. 59 ist da: Zwischen Überalterung und verschärftem Polizeigesetz: Der Ostdeutsche, das völlig unbegreifliche Wesen

MelderLehramtsstudierende
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder--> Polizeibericht, 22. März: Fahrgäste im Bus gestürzt, Drei Verletzte nach Unfall, Wieder Geldautomat manipuliert
Austausch für Eltern mit geistig behinderten Kindern
Vier Jahrzehnte Rockmusik Abschluss der Künstlergespräche in der Ausstellung POP
Projekttag „Sport gegen Drogen und Gewalt“ an der BBS Weißenfels
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen begrüßt den Erhalt des Botanischen Gartens im Oberholz
Startschuss in die Englische Woche: Heimspiel gegen Melsungen
„Leipzig putzt sich raus“: Frühjahrsputz startet heute
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Was berät Sachsens Verfassungsschutz mit der Leipziger Uni-Leitung eigentlich?
Blick durch die Bäume zum Uni-Campus am Augustusplatz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWehe, dein Verein gerät auf die Beobachtungsliste des Sächsischen Verfassungsschutzes. Dann beginnen seltsame Vorgänge, über die sich nur einer nicht gewundert hätte: der begnadete Märchenerzähler E. T. A. Hoffmann. So war es auch 2018 an der Universität Leipzig, als auf einmal der Sächsische Verfassungsschutz eine sehr hoffmannesque Rolle bei den kritischen Einführungswochen spielte.
Vier Jahrzehnte Rockmusik Abschluss der Künstlergespräche in der Ausstellung POP
Hassbecker und Reznicek. Foto: Carsten Klick

Foto: Carsten Klick

Die Zeitreise durch die ostdeutsche Musiklandschaft von den 1970er Jahren bis heute bildet am Donnerstag, dem 28.3., 18 Uhr, den Abschluss und Höhepunkt der Künstlergespräche in der Ausstellung POP. Zu Gast sind die bekannten und renommierten Silly-Musiker Uwe Hassbecker (zuvor u.a. Gitarrist bei "Uschi Brüning", der "Modern Soul Band", "Stern Meißen" und den "Gitarreros") und Jäcki Reznicek (zuvor Bassist u.a. bei "Klaus Lenz Big Band", "Veronika Fischer" und "Pankow").
Linke zu den Entwicklungen am Bayerischen Bahnhof und am Eutritzscher Freiladebahnhof
Das Baugelände am Bayerischen Bahnhof. Foto: Matthias Weidemann

Foto: Matthias Weidemann

Für alle LeserMittlerweile stehen die Aktivitäten privater Wohnungsunternehmen deutschlandweit in der Kritik. „Die Investoren nutzen die Not der Städte kaltschnäuzig aus“, titelte zum Beispiel die „Zeit“ am 21. März. Und in Leipzig liegen die Nerven blank, seit gerade die beiden größten geplanten Wohnquartiersplanungen wieder unverhoffte Wendungen genommen haben. Für die Leipziger Bevölkerungsplanung bedeutet das nichts Gutes.
Das Prostituiertenschutzgesetz hilft den Prostituierten in Sachsen überhaupt nicht
Der Mensch, das Maß aller Dinge ... Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserBarbara Klepsch weiß es nun. Gerade die Antwort aus Chemnitz war eindeutig. Das Gesetz, das in Sachsen Prostituierte eigentlich schützen und ihnen helfen soll, aus illegalen Abhängigkeiten herauszukommen, hilft überhaupt nicht. Es ist genau so gestrickt, dass diese Hilfe nicht funktioniert. „Das Prostituiertenschutzgesetz schützt die Prostituierten nicht“, sagt die Landtagsabgeordnete Katja Meier.
ADFC plädiert für Radfahrstreifen von Lindenau bis zum Ranstädter Steinweg
Viel Platz an der inneren Jahnallee, wenn keine Autos mehr geparkt werden dürfen. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserIn den letzten Jahren hat die Zahl der Radfahrenden auf der Radverkehrsverbindung von Lindenau bis zum Hauptbahnhof spürbar zugenommen und immer stärker artikuliert sich der Bedarf nach einer zügigen, sicheren, durchgängigen und komfortablen Radverkehrsführung. Die eigentlich ohne viel Aufwand herzustellen ist, wie der ADFC Leipzig feststellt.
Das Ägyptische Museum der Universität Leipzig bietet jetzt auch einen Audioguide an
Ende 2018 waren Schüler aus Naila auf Exkursion in Leipzig und haben die ersten Textentwürfe der Audioguides vor den Objekten im Ägyptischen Museum getestet. Foto: Ägyptologisches Institut der Universität Leipzig

Foto: Ägyptologisches Institut der Universität Leipzig

Für alle LeserInformationen zum alten Ägypten gibt es jetzt im Ägyptischen Museum der Universität Leipzig auch zum Anhören: In einem Projekt haben Dozierende und Studierende der Universität Leipzig gemeinsam mit Schülern des Hochfranken-Gymnasiums Naila in Bayern über 40 Texte für einen Audioguide im Ägyptischen Museum – Georg Steindorff aufgenommen. Und zum Anhören braucht man nur ein Smartphone.
Zur Sache, Deutschland! Jochen Bittners Versuch, die Gründe für eine zerstrittene Republik zu erfassen
Jochen Bittner: Zur Sache, Deutschland! Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWir leben in turbulenten Zeiten. So turbulent, dass sich auf einmal reihenweise Journalisten gedrängt fühlen, Position zu beziehen zur Zeit. Und zu Deutschland. Zu Haltung, Heimat und der eigenen Arbeit. Natürlich ist so etwas bitter nötig, wenn ein Land scheinbar in Dauer-Empörung versinkt und viele Politiker sichtlich verlernt haben zu erklären, was sie tun. Was, wie Jochen Bittner, dazu führt, dass sich Menschen von Politik nicht mehr repräsentiert, sondern nur noch regiert fühlen.
Video „Sportpunkt“: Die Sendung danach
Sven Köhler - Trainer des VfB Auerbach - im Interview mit Sportpunkt. Screenshot: Sportpunkt

Screenshot: Sportpunkt

Für alle LeserVideo Nach der Jubiläums-Edition zur 50. Sendung, kehrt der Sportpunkt nun zum Tagesgeschäft zurück. In kompakter Form wirft die Ausgabe 51 einen Blick auf das Sportgeschehen der letzten Woche. Zu Wort kommen dabei unter anderem der Auerbacher Trainer Sven Köhler sowie Heiner Backhaus, der ankündigt, seinen Trainerstuhl beim FC International räumen zu wollen.
Kundgebung gegen rechte Verlage auf der Leipziger Buchmesse
Jeder zeigte Lieblingsbücher gegen Hass und Rassismus. Mit dabei ua. (am Banner, vlnr) Irena Rudolf-Kokot (SPD), Katharina Krefft (Grüne), Anna Kaleri (Grüne, Lauter leise e.V.) und Jürgen Kasek (Grüne). Foto: Marco Arenas

Foto: Marco Arenas

Für alle LeserDie Leipziger Buchmesse startete am Donnerstag, den 21. März, in die nächste Runde. Bereits am Abend zuvor fand auf dem Augustusplatz erneut eine antirassistische Kundgebung gegen die Präsenz rechter Verlage statt. Das Bündnis „Leipzig liest weltoffen“ hatte dazu aufgerufen und wird auch während der Buchmesse mit einem Stand sowie mehreren Lesungen und Podiumsdebatten präsent sein.
Zur Buchmesse gibt es das Jubiläums-Liederalbum, Claras Blumenbüchlein und eine besondere Ausstellung
Kampagnenmotiv zu 200 Jahre Clara Schumann. Grafik: Stadt Leipzig

Grafik: Stadt Leipzig

Für alle LeserAm 13. September wäre sie 200 Jahre alt geworden. Und sie ist da: Kaum ein Jubilar wurde in Leipzig in letzter Zeit so gefeiert wie die begabte Pianistin und Komponistin Clara Schumann. Und auch zur Buchmesse ist die Begabte präsent: Anlässlich des 200. Geburtstages von Clara Schumann veröffentlichen der Musikverlag Edition Peters, das Schumann-Haus Leipzig und die digitale Musikplattform Tido Music das „Clara Schumann Jubiläums-Liederalbum“.
Tuberkulose ist ein Problem der Großstädte und der Armut
Verteilung der Tuberkuloseneuerkrankungen in Deutschland. Grafik: IfL, Nationalatlas

Grafik: IfL, Nationalatlas

Für alle LeserMit Karten kann man viele gesellschaftliche Entwicklungen sichtbar machen. Auch die Herausforderungen für das Gesundheitswesen. Zum Beispiel die Verteilung meldepflichtiger Erkrankungen wie der Tuberkulose. Sie gehörte auch in Deutschland einmal zu den Volkskrankheiten, galt aber lange Zeit als weitgehend verdrängt. Doch mit der Armut kehrt auch sie wieder zurück nach Deutschland. Und mit den Menschen aus den armen Ländern der Welt.
Kreiselternräte werben für den Volksantrag Gemeinschaftsschule für Sachsen
Ein altes Bildungsideal ... Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSachsen hat ein ziemlich kaputtes Bildungssystem. Das wird einem nicht wirklich bewusst, wenn man die regelmäßigen Jubelmeldungen zu PISA-Ergebnissen oder die Jubelworte der Kultusminister zu den halbjährlichen Bildungsempfehlungen liest. Die keine Bildungsempfehlungen sind, sondern der Versuch, ein ungerechtes System als Vorzeigemodell anzupreisen. Wider besseres Wissen. Aber was heißt schon Wissen?
Warum sehen die Leipziger lauter dumme Werbung im Straßenbild, aber keine Kunst?
Digitales Werbedisplay in der Grimmaischen Straße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDas Leipziger Jugendparlament kann ja über den Jugendbeirat nur Anträge stellen, die die Erwachsenen im Stadtrat dann aufgreifen können oder auch nicht. Was sich oft daran entscheidet, wie die Verwaltung auf die Anträge der Jugendlichen reagiert. Und dieser Antrag hier dürfte es schwer haben: Leipzig will ja Geld verdienen damit, dass die Stadt als Werbeträger verkauft wird. Und da wollen die jungen Leute nun Platz für richtige Kunst schaffen ...
Sachsens Flüsse sind noch immer in einem miserablen Zustand
Im Fluss: Unverbautes Gewässer im Erzgebirge. Foto: Uwe Schroeder

Foto: Uwe Schroeder

Für alle LeserAm Freitag, 22. März, ist ganz offiziell Weltwassertag. Und Sachsen wird genauso bedrippelt dastehen wie zu allen Weltwassertagen zuvor: Die Flüsse sind noch immer genauso schmutzig, wertvolle Flussauen sind in einem miserablen Zustand oder trocknen sogar aus, wie die Leipziger Aue. Von einer Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) in Sachsen kann keine Rede sein, kritisiert der NABU.
A Tribute To The World’s Greatest Entertainers – Sinatra & Friends Tour 2020
Sinatra and Friends. Foto: Andy Juchli

Foto: Andy Juchli

Die Show „Sinatra & Friends“ begeistert nicht nur deutschlandweit in ausverkauften Theatern ihr Publikum und Kritiker gleichermaßen. Durch die drei Briten Stephen Triffitt, Mark Adams und George Daniel Long alias Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis Jr. ist es für das Publikum möglich, die größten Showlegenden aller Zeiten – auch bekannt als das berühmt-berüchtigte „Rat Pack“ – live auf der Bühne zu erleben.