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Auftakt für „Joblinge goes MINT“ – Initiative startet gemeinsam mit Stadtwerken ihr MINT-Programm

24 Joblinge starteten heute in das neue MINT-Programm der gleichnamigen gemeinnützigen Initiative. Dabei steht MINT für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik und damit für eine Vielzahl zukunftsfähiger Berufe in diesen Bereichen.

Die Jugendlichen waren zu Gast im Bildungspark der Leipziger Gruppe. Hier konnten sie anhand zahlreicher, berufsrelevanter Experimente in die MINT-Welt eintauchen und in den Ausbildungskabinetten der Leipziger-Stadtwerke-Gruppe Praxisluft schnuppern.

Mit „Joblinge goes MINT“ bauen wir eine Brücke zwischen unseren Jugendlichen, denen der Start in eine berufliche Zukunft noch nicht gelungen ist, und Unternehmen, die motivierten Nachwuchs dringend suchen“, erklärt Maria Geigemüller, Unternehmenskoordinatorin der Joblinge, und betont „Wir setzen uns dafür ein, auch denjenigen interessante Perspektiven in der digitalen Berufswelt von morgen zu eröffnen, für die der Anschluss an Bildung und Arbeit schon bisher nicht einfach war.“

Das MINT-Programm der Joblinge will das Interesse der sozial benachteiligten Jugendlichen an MINT-Berufen wecken und qualifiziert sie gezielt für diesen Ausbildungsmarkt. In Workshops können die Teilnehmer ganz praktisch ihr Interesse und ihre Fähigkeiten in diesen Bereichen testen – und zwar durch berufsrelevante Experimente direkt in Unternehmen.

„Wir bilden hier, in der Bornaischen Straße, unsere Fachkräfte von morgen aus und stellen an unsere Auszubildenden hohe Anforderungen. Aber wir wissen auch, dass sich berufliche Startschwierigkeiten und motiviertes Engagement im Job nicht ausschließen“, sagt Andreas Kühnl, Geschäftsführer der Netz Leipzig und verantwortlich für die Aus- und Weiterbildung der Stadtwerke Gruppe.

„Die Initiative der Joblinge ermöglicht uns ein persönliches Kennenlernen und Erleben der Jugendlichen, also der Menschen, die hinter den Lebensläufen mit den Fehlstarts stecken“, ergänzt Janko Möbius. Er ist Teamleiter Erstausbildung für die Stadtwerke Gruppe und hat schon mehrere Joblinge unter seine Fittiche genommen. Die ersten von ihnen haben sich bereits zu gefragten Facharbeitern entwickelt, andere sind auf einem gutem Weg dahin und absolvieren gerade ihre Ausbildung bei der Netz Leipzig.

„Und das machen sie wirklich gut“, freut sich Möbius, der die teils harten Lebensumstände seiner Schützlinge kennt. Die Leipziger Gruppe unterstützt die Joblinge bereits seit vielen Jahren.

„Wir wollen den Spaß an der Praxis erlebbar machen, Türen in die Unternehmen öffnen und so die Zugangschancen für die Jugendlichen erhöhen“, erklärt Maria Geigemüller und wirbt, nach dem gelungenen Auftakt bei den Leipziger Stadtwerken, um weitere Workshop-Partner: „Unternehmen, die Interesse haben, Jugendlichen Einblicke in die praktische MINT-Welt zu geben, sie persönlich kennen zu lernen und neue Rekrutierungswege zu beschreiten, können sich gern bei Joblinge melden und einen Termin vereinbaren.“

Joblinge ist eine gemeinnützige Initiative der Unternehmensberatung The Boston Consulting Group und der Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG. Sie bündelt das bürgerschaftliche Engagement zahlreicher Partner aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft, um Jugendliche auf ihrem Weg in die Arbeitswelt zu unterstützen.

In einem sechsmonatigen Programm qualifizieren sich Teilnehmer in der Praxis und erarbeiten sich aus eigener Kraft einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz in einem Joblinge-Partnerunternehmen. Auf lokaler Ebene wird die Initiative von gemeinnützigen Aktiengesellschaften (gAGs) getragen. Seit der Gründung der ersten gAG 2008 ist Joblinge zur bundesweiten Initiative mit 30 Standorten gewachsen – unter anderem in München, Berlin, Hamburg, Frankfurt und Leipzig. Mehr als 7.000 Jugendliche haben bereits an dem Programm teilgenommen.

Im September 2014 wurde Joblinge von der Deutschlandstiftung Integration als „Integrationsprojekt des Jahres“ ausgezeichnet. Seit 2016 unterstützt die Initiative mit dem zweiten Programm Joblinge Kompass gezielt auch junge Geflüchtete. Für weitere Informationen: www.joblinge.de

Leipziger Zeitung Nr. 60: Wer etwas erreichen will, braucht Geduld und den Atem eines Marathonläufers

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Foto: Armin Zarbock

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Als die Casablanca-Filmbüchse verschwindet, sieht sich ein von seiner Ehe desillusioniertes Filmvorführer-Pärchen gezwungen, in die berühmten Rollen zu schlüpfen, um ihn nachzuspielen. Hingerissen vom besten Liebesfilm aller Zeiten finden sie wieder zusammen – mit Live-Musik, in schwarzweiß und mit vielen Hüten.