21.7 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Festwoche zum 25jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Leipzig und Houston

Anzeige
Werbung

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Werbung

    Mit einer Festwoche – der „Houston Week“ – feiern die Partnerstädte Leipzig und Houston vom 23. bis 30. Oktober 2018 in Leipzig das 25jährige Bestehen ihrer Partnerschaft. Das Programm ist so vielfältig, wie es die Beziehungen zwischen den Partnerstädten Leipzig und Houston selbst sind.

    Die Houston Week in Leipzig wird am 23. Oktober mit einer Lesung der Schriftstellerin Irene Dische, die in Berlin und Rhinebeck bei New York lebt, eröffnet. Ihr Roman „Schwarz und Weiß“ (2017) spielt im New York der 1970er Jahre und erzählt eine Liebesgeschichte. Was als großartiger, scharfsinniger New York-Roman beginnt, entwickelt sich nach und nach zu einer gnadenlosen Auseinandersetzung mit Projektionen und Heilsversprechen, mit individuellen Träumen und sozialen Realitäten. Das sich anschließende Gespräch mit dem Literaturkritiker und Houston-Kenner Hajo Steinert verspricht zudem einen spannenden Austausch.

    Eine Anmeldung zur Veranstaltung unter houston25@leipzig.de ist erforderlich.

    Oberbürgermeister Burkhard Jung betont: „Houston und Leipzig – das sind sehr unterschiedliche Partner. Dort die Millionen-Metropole am Golf von Mexiko, hier die Großstadt an der Pleiße. Beide verbindet eine Geschichte und Identität als Handelsstädte. Houston besitzt den größten Hafen in den USA, Leipzig einen wichtigen Airport für den Flugfrachtverkehr und eine bedeutende Messetradition. Ich bin gespannt, welche Parallelen Sie zwischen den beiden Städten, z. B. in der Kultur und der Wertegemeinschaft, entdecken werden. Ich lade Sie herzlich zur Houston Week in Leipzig ein!“

    Kulturbürgermeisterin Dr. Skadi Jennicke freut sich: „25 Jahre einer transatlantischen Partnerschaft mit einer Festwoche zu begehen, ist eine Besonderheit im Jubiläumsreigen der Stadt Leipzig. Die Houston Week in Leipzig fragt deshalb auch, welche Geschichte wir von Leipzig erzählen wollen. Wir stärken mit dem Projekt eine international vernetzte Kulturpolitik und rücken das zunehmend internationale Publikum in Leipzig in den Blick. Das dichte und abwechslungsreiche Programm zeigt: Houston und Leipzig sind vielstimmige und weltoffene Städte.“

    Weitere Höhepunkte der Festwoche sind unter anderem die Ballett-Premiere „Beethoven/Ravel“, eine Koproduktion zwischen dem Houston Ballet und dem Leipziger Ballett, eine Ausstellung mit den Fotografen Edgar Leciejewski und Amy Blakmore im Museum der bildenden Künste, Vorträge und Gespräche, etwa zur Steuerreformen in den USA unter Donald Trump, oder der „American Sportsday“ mit sportlichen Angeboten für die ganze Familie.

    Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der US-amerikanischen Literatur. Der Leipziger Literarische Herbst hat als Beitrag zur Festwoche zahlreiche amerikanische Autorinnen und Autoren eingeladen, wie Danielle Legros Georges (Boston), Yaa Gyasi (Berkeley), Kai Carlson-Wee (San Francisco), Claire Messud (Cambridge, Massachusetts) oder die Spoken Word Künstlerin Deborah D.E.E.P Mouton (Houston). Die Formate reichen von klassischen Lesungen, über schräge Performances, musikalisch-literarischen Veranstaltungen, Poetry Slams, Podiumsdiskussionen und Workshops.

    Die Städtepartnerschaft zwischen Leipzig und dem texanischen Houston hat eine ganz besondere Entstehungsgeschichte. Sie steht nach der Friedlichen Revolution 1989 und der Deutschen Einheit nicht nur für die erstmalige Ausweitung der intensiven städtepartnerschaftlichen Beziehungen Leipzigs zu einer Großstadt und Wirtschaftsmetropole auf dem amerikanischen Kontinent, sondern sie zeichnet sich vor allem durch ihr besonderes bürgerschaftliches Engagement aus.

    Es waren Bürgerinnen und Bürger beider Städte, die sich intensiv für das Bündnis einsetzten, bis es am 14. Juli 1993 offiziell zur Städtepartnerschaft erklärt wurde. Viele Akteuren gestalten heute die Städtepartnerschaft lebendig mit, wie der Städtepartnerschaftsverein Leipzig – Houston e. V., die Houston Leipzig Sister City Association, die Generalkonsulate in Leipzig und Houston, sowie Hochschulen, Kirchgemeinden und viele weitere Partner.

    „Der Austausch von Mensch zu Mensch, von Gemeinde zu Gemeinde, von Stadt zu Stadt bildet die Grundlage für eine enge Beziehung zwischen Deutschland und den USA“, sagt US-Generalkonsul Timothy Eydelnant. „Darum unterstützen wir als US-Generalkonsulat Partnerschaften wie die zwischen Leipzig und Houston gern. Und darum sind 25 Jahre Städtepartnerschaft auch für uns ein Grund zum Feiern.“
    Alle Informationen zum Programm der Festwoche, zum Jubiläum der Städtepartnerschaft und zu den Ansprechpartnern sind unter www.leipzig.de/houston25 zu finden.

    Anzeige
    Werbung

    Mehr zum Thema

    Mehr
      Anzeige
      Werbung

      Topthemen

      - Werbung -

      Aktuell auf LZ

      Anzeige
      Anzeige
      Anzeige