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Friedensgebet mit Bischöfin i.R. Wartenberg-Potter und Besuch in der katholischen Propsteigemeinde

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    Nach dem Start im September in Bonn kommt der Ökumenische Pilgerweg für Klimagerechtigkeit nun für zwei Wochen nach Sachsen. Von Sachsen-Anhalt kommend, bleiben die Pilger für zwei Tage in Leipzig. Der internationale Weg verläuft durch verschiedene Bundesländer und endet am 9. Dezember im polnischen Katowice, der Gastgeberstadt der 24. UN-Weltklimakonferenz (3.-14.12). Insgesamt erstreckt sich die Route über 1.700 km.

    Auf dem Weg durch Sachsen sind Gottesdienste, Andachten, Podien, Begegnungen und weitere Veranstaltungen geplant. In der Leipziger Nikolaikirche predigt am 22. Oktober, 17 Uhr, im Friedensgebet die frühere nordelbische Bischöfin, Bärbel Wartenberg-Potter. Außerdem besuchen die Pilger die 2015 geweihte katholische Probsteikirche und informieren sich dort über das Thema Nachhaltigkeit im Kirchenbau.

    Auf dem Programm in Leipzig steht am 23. Oktober außerdem ein Empfang im Rathaus sowie ein Informationsabend (18 Uhr) im Leipziger Missionswerk zum Klimawandel in Tansania, Indien und Papua-Neuguinea.

    Von Leipzig aus geht der Weg weiter ins Mitteldeutsche Braunkohlerevier. Im dem von der Abbaggerung bedrohten Pödelwitz ist eine Begegnung mit der Initiative „Pödelwitz bleibt“ geplant. Die Kohlereviere entlang des Ökumenischen Pilgerwegs – so auch das Rheinische und das Lausitzer Revier – wurden als „Schmerzpunkte“ ausgewählt. Zu den Forderungen des Klimapilgerwegs zählt unter anderem die Einleitung des Kohleausstiegs in Deutschland.

    Der weitere Pilgerweg führt u.a. über Nossen, Meißen, Dresden und Kamenz. Wer die Ziele des Pilgerwegs unterstützen möchte, ist herzlich zum Mitpilgern eingeladen – egal ob es nur eine kurze Strecke, eine Tagesetappe oder länger ist. Die Pilgerinnen und Pilger besuchen neben den „Schmerzpunkten“ auch „Kraftorte“ der Klimagerechtigkeit in Deutschland und Polen. Während des Weges werden Unterschriften und Stimmen zur Klimagerechtigkeit gesammelt, die der Kohlekommission in Berlin und der UN-Klimakonferenz in Katowice übergeben werden.

    Der Ökumenische Pilgerweg für Klimagerechtigkeit wird unterstützt von einem breiten ökumenischen Bündnis aus 40 Organisationen, Initiativen und Unternehmen, darunter Brot für die Welt, das Bischöfliche Hilfswerk MISEREOR e.V., die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), die Deutsche Bischofskonferenz und das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘.

    Die einzelnen Tagesetappen, Informationen zum Anliegen und Veranstaltungshinweise sind unter www.klimapilgern.de zu finden.

     

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