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Erfolg nach langer Suche

Oh Tannenbaum, Oh Tannenbaum – eine echte Tanne für den Leipziger Weihnachtsmarkt

Oh Tannenbaum, Oh Tannenbaum: Nach zahlreichen weihnachtlichen Fichten krönt in diesem Jahr zum ersten Mal seit vielen Jahren eine echte Tanne den Leipziger Weihnachtsmarkt von 27. November bis zum 23. Dezember.

Auch in diesem Jahr kommt der Weihnachtsbaum aus dem Vogtland. Die Tanne [vermutlich eine Weiß-Tanne (Abies alba), die genaue Bestimmung ist erst nach dem Fällen möglich] mit ihrer soliden Höhe von rund 23 Metern steht derzeit noch auf privatem Grund in einem Ortsteil der Stadt Schöneck im Tal der Weißen Elster. Das Gebiet gehört zum Naturpark Erzgebirge-Vogtland. Der Baum ist etwa 50 Jahre alt und bringt es auf ein Transportgewicht von vier bis fünf Tonnen.

Am Mittwoch, dem 7. November, wird er gefällt und über Nacht nach Leipzig gebracht, um am Donnerstag ab sieben Uhr auf dem Markt aufgestellt zu werden. Von seiner eigentlichen Länge verschwinden noch etwa 3,5 Meter in der unterirdischen Baumhülse, so dass er mit 19 bis 19,5 Metern den Weihnachtsmarkt überragen wird. Am Freitag, den 9. November, ziert die Tanne noch ungeschmückt den letzten Wochenmarkt Innenstadt auf dem Markt für dieses Jahr. Ab 13. November bis zum Marktsaisonende am 21. Dezember zieht der Wochenmarkt auf den Richard-Wagner-Platz.

Ab Montag, dem 12. November, wird der Baum mit 300 roten und 300 goldenen Kugeln geschmückt und mit rund 3.000 Lichtern illuminiert. Das nimmt etwa drei bis vier Tage in Anspruch. Für die Beleuchtung selbst sorgt energiesparende und damit umweltschonende LED-Technik. Das Aufstellen und Schmücken unterstützen in bewährter Weise Personal und Technik der Branddirektion Leipzig und der Abteilung Stadtbeleuchtung des Verkehrs- und Tiefbauamtes.

Auf dem Markt steht der Baum bis Anfang Januar 2019. Die Dekoration wird am 2. Januar entfernt, am 3. Januar wird er erneut „gefällt“ und als Nutzholz weiter verwendet.

Dem öffentlichen Aufruf an die Bürger der Stadt und dem Umland, einen Weihnachtsbaum aus der Stadt und Region zu finden, folgten rund 30 Angebote – so viele wie noch nie. Von diesen wurden mehrere vor Ort begutachtet. „Leider war am Ende kein passender Kandidat dabei“, bedauert Marktamtsleiter Dr. Walter Ebert. „Viele der Leipziger Bäume waren sehr schön, aber am Ende fehlten ein paar entscheidende Meter in der Höhe. Aus diesem Grund mussten wir uns wieder für einen Weihnachtsbaum aus professioneller Hand entscheiden.“
Weitere Infos: www.leipzig.de/weihnachtsmarkt

Leipziger Zeitung Nr. 60: Wer etwas erreichen will, braucht Geduld und den Atem eines Marathonläufers

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