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Jahr der Demokratie 2018: Veranstaltungen im Dezember

Auch zum Ende des Jahres werden unter dem Motto „Du.Wir.Leipzig“ noch einige Veranstaltungen angeboten. So werden ab dem 1. Dezember in einer Ausstellung rund um den Lindenauer Markt die Ergebnisse der Workshops des Projekts „Stimme zeigen!“ vorgestellt. Auf dem „ Renftplatz“ in Möckern sind am 6. Dezember ein zweites Mal Interessierte jeden Alters eingeladen, um gemeinsam Lösungen für die Nutzung des Platzes zu finden. In der letzten Veranstaltung des Jahres am 19. Dezember zieht Oberbürgermeister Burkhard Jung in einer Debatte sein Resümee nach 20 Jahren Kommunalpolitik.

1. bis 8. Dezember
Ausstellung „Stimme zeigen!“
Eröffnung: 1. Dezember, 12 – 15 Uhr

Die Ausstellung zum Projekt „Stimme zeigen!“ macht die Ergebnisse der vorangegangen Workshops – und damit auch die Stimmen, Meinungen und Gedanken der Teilnehmenden – für andere Leipzigerinnen und Leipziger sichtbar. Die Workshops hatten zum Ziel, Begegnungen und Austausch bezüglich der Hindernisse und Möglichkeiten auf dem Weg zu einer barrierefreien Gesellschaft zu ermöglichen. Rund um den Lindenauer Markt werden kleine Interventionen sowie Ton- und Bildmaterial zu sehen und zu hören sein.

Projektträger: Protegat gemeinnützige UG
Ort: Lindenauer Markt (in Geschäften, Arztpraxen, im Theater und Inklusiven Nachbarschaftszentrum). Eröffnung im Inklusiven Nachbarschaftszentrum, Lindenauer Markt 13.
Mehr Informationen: demokratie.leipzig.de/projekte/foerderprojekte/stimme-zeigen/

6. Dezember, 18.30 Uhr
Neue Plätze – alte Sorgen: Drogen, Sicherheit, Parkplätze, Müll

Das soziokulturelle Zentrum ANKER e. V. und der Stadtbezirksbeirat Nordwest wollen Anwohner und Akteure jeden Alters zusammenbringen und dazu animieren, den neu gestalteten „Renftplatz“ und den „Möckernschen Markt“ auf unterschiedliche Weise zu nutzen und gemeinsam Probleme zu lösen. Ziel ist es, herauszufinden, wie die Plätze im Sinne aller gut genutzt werden können.

Projektträger: ANKER e. V.
Ort: Renftplatz (vor dem Werner-Heisenberg-Gymnasium und dem ANKER e.V.)
Mehr Informationen: demokratie.leipzig.de/detailansicht-news/

8. Dezember, 11 Uhr
Gesprächsrunde „I’m an Artist in Deutschland“

Anlässlich einer Ausstellungsreihe von Arbeiten internationaler Künstlerinnen und Künstler in der POMO Galerie soll es eine Gesprächsrunde geben. Dabei geht es vor allem um diejenigen, die derzeit in Deutschland leben und arbeiten. Ziel ist ein Austausch über politische Aspekte dieser Arbeiten.

Internationales Projekt des Lindenfels Westflügel e. V.
Ort: Westflügel Leipzig I Bar froelich & herrlich

19. Dezember, 19 – 21 Uhr
Leipziger Debatte mit Oberbürgermeister Burkhard Jung

Oberbürgermeister Burkhard Jung zieht nach 20 Jahren Kommunalpolitik sein Resümee. Zeit, die wichtigsten Thesen kritisch zu beleuchten und über den richtigen Weg in demokratischer Manier gemeinsam mit dem Publikum zu debattieren. Die Leipziger Debatte ist Teil des von der Stadt geförderten Projektes „Leipzig debattiert“.

Projektträger: Leipziger Debattier- & Disputations-Gesellschaft
Ort: Paulinum – Aula und Universitätskirche St. Pauli
Mehr Informationen: demokratie.leipzig.de/projekte/foerderprojekte/leipzig-debattiert/

Hintergrund zum „Jahr der Demokratie 2018“

Im Januar 2018 beschloss der Leipziger Stadtrat, die lokale Demokratie mit einem „Jahr der Demokratie“ zu stärken. Dieses steht unter dem Motto „Du. Wir. Leipzig.“ und richtet sich an die gesamte Stadtgesellschaft. Mit insgesamt 220.000 Euro fördert die Stadt in diesem Jahr Projekte, die für demokratische Prozesse sensibilisieren, (lokale) Demokratie für alle Bürgerinnen und Bürger sichtbar und erlebbar machen und die Teilhabe stärken wollen.

Ein wichtiger Bestandteil ist es dabei, die bestehenden Initiativen und Projekte zu unterstützen, die sich in Leipzig für die Demokratie engagieren. Themen dieses Jahres sind unter anderem „Internationaler Austausch“, „Orte der Demokratie“ sowie „Repräsentative Demokratie“, „Demokratie leben im Alltag“. So will das „Jahr der Demokratie“ aufzeigen, wie demokratische Prozesse ganz konkret hier vor Ort gelebt werden können. Denn die Leipzigerinnen und Leipziger haben die Möglichkeit, sich an vielen Stellen einzubringen und ihre Stadt auf unterschiedlichen Ebenen mitzugestalten: angefangen vom Stadtbezirksbeirat bis hin zu den Aktivitäten kleiner Initiativen.

Eine Muntermacher-LZ Nr. 61 für aufmerksame Zeitgenossen

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Nach 2022 könnte die Sanierung der alten Theaterspielstätte Gottschedstraße 16 beginnen
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Er gibt nicht auf: Ein Mörder kämpft weiter um mildere Strafe
Hofft weiter auf eine mildere Strafe: Dovchin D. (heute 41, rechts), hier im Januar 2019 neben seinem Anwalt Dr. Stefan Wirth beim ersten Prozess nach der Revision. Foto: Lucas Böhme

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Für alle Leser2016 brachte er zwei Frauen in Leipzig um und zerteilte ihre Leichen. Dafür wurde er zu lebenslanger Haft mit besonderer Schwere der Schuld verurteilt. Nach einer erfolgreichen Revision der Verteidigung und einem neuen Prozess bestätigte das Landgericht 2019 die Strafe - doch die Entscheidung wurde wiederum gekippt. Am kommenden Freitag steht der heute 41-jährige Dovchin D. deswegen vor dem Richter. Zum dritten Mal.
Die umgebaute Haltestelle Goerdelerring geht am 31. Oktober wieder komplett ans Netz
Linie 4 in der neuen Haltestelle Goerdelerring. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEndlich fertig. Als hätten es die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) geplant: Praktisch mit Corona starteten sie in diesem Jahr die Bauarbeiten in ihren größten Baustellen in der Bornaischen Straße und am Goerdelerring, die über Monate ein zuweilen verwirrendes Umleitungsregime zur Folge hatten. Und die größte und sperrigste dieser Baustellen wird jetzt endlich fertig. Die zentrale Haltestelle Goerdelerring wird ab 31. Oktober wieder komplett bedient, teilen die LVB mit.
Leipziger Forscher staunen: Älteste ausgegrabene Mongolin besaß Erbgut von Denisovanern, Neandertalern und modernen Menschen
Diyendo Massilani durchsuchte die Genome der Salkhit- und Tianyuan-Individuen auf DNA-Spuren von ausgestorbenen Homininen und wurde fündig. Foto: MPI für evolutionäre Anthropologie

Foto: MPI für evolutionäre Anthropologie

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Kurzarbeit dämpft auch im Oktober die Arbeitslosenzahl und das Stellenangebot ist auf Vorjahresniveau
Gemeldete Arbeitslose in Leipzig. Grafik: Arbeitsagentur Leipzig

Grafik: Arbeitsagentur Leipzig

Für alle LeserWas die ganzen Folgen der Corona-Panemie am Ende tatsächlich in der Wirtschaft anrichten, weiß noch niemand. Selbst die Diskussionen, ob die ab dem 2. November geplanten Einschränkungen überhaupt Sinn machen, beginnen erst. Denn wir sind längst an dem Punkt angekommen, da wir lernen müssen, das Leben am Laufen zu halten, obwohl das Corona-Virus weiterhin unterwegs ist. Auch in Leipzig ging im Oktober die offizielle Arbeitslosigkeit wieder zurück.
Frühstücksträume: Lauter leckere Tipps, wie man aus der Frühstückslangeweile herauskommt
Barbara Baumann: Frühstücksträume. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDas Wort Corona kommt in diesem Buch einmal nicht vor. Aber eigentlich passt das Buch haargenau in diese seltsame Zeit mit all ihren Einschränkungen und nun der zweiten langen Zeit, wo die ganze Familie wochenlang zu Hause hocken muss. Da lohnt es sich, selbst das Sonntagsfrühstück zu einem richtigen Erlebnis zu machen – mit selbst gemachter Konfitüre und selbst gebackenen Brötchen. Oder auch ganz international.
Donnerstag, der 29. Oktober 2020: FDP, Linke und Gaststätten kritisieren Corona-Politik
Rico Gebhardt, (MdL, Die Linke). Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserBundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsident/-innen haben sich gestern auf einen „Lockdown light“ verständigt. FDP und Linke kritisieren unter anderem fehlende Parlamentsbeteiligung und die Gaststätten wollen ihre Schließung nicht einfach hinnehmen. Außerdem: Der ehemalige Unirektor Cornelius Weiss ist tot. Die L-IZ fasst zusammen, was am Donnerstag, den 29. Oktober 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Bertolts Bruch und Friedrichs Fiasko: Zwistigkeit im Glanz der Freiheit
Screenshots: www.duden.de, Montage: LZ

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Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 84, seit 23. Oktober im Handel„Zwist“. Beinahe schon ein veraltetes Wort, aus dem Niederdeutschen übernommen, das steht für „Streit“ oder „Zerwürfnis“. Dieser Fast-Archaismus schien mir aber als Ersatzwort in der Silbenparallele wesentlich besser zu passen, als „Einigkeit und Recht und Freiheit“ zum 30. Jahrestag des Beitrittsjubiläums hinauszuposaunen.