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Millionen-Förderung für Krebsmedizin am UKL

Universitäres Krebszentrum UCCL erhält drei Millionen für Weiterentwicklung

Die Deutsche Krebshilfe fördert das Universitäre Krebszentrum UCCL am Universitätsklinikum Leipzig mit drei Millionen Euro. Die Mittel werden dem Krebszentrum am UKL in den kommenden vier Jahren für die Weiterentwicklung der bereits aufgebauten hervorragenden Strukturen in der Onkologie gewährt. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Intensivierung der Forschungsaktivitäten zu Tumordiagnostik und -behandlung.

Mit der Förderung werden die in den vergangenen Jahren erfolgte Etablierung eines onkologischen Zentrums sowie die Weiterentwicklungen in der Krebsmedizin am Standort Leipzig gewürdigt. Dazu gehören wesentlich die Schaffung des Universitären Krebszentrums UCCL vor sechs Jahren sowie der im September bezogene Neubau eines zentralen Gebäudes für die Krebsmedizin.

Auch seien mittlerweile sehr gute Voraussetzungen für innovative Forschung entstanden, wie beispielweise durch eine eigene Herstellungs-Einheit für biologische und zelluläre Wirkstoffe für die Anwendung bei Krebspatienten oder die Einrichtung einer Biobank.

„Wir freuen uns sehr, dass unsere Erfolge bei der Etablierung eines leistungsfähigen Krebszentrums für Leipzig und die Region mit dieser hohen Förderung anerkannt und weiter unterstützt werden“, betont Prof. Wolfgang E. Fleig, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Leipzig. Die Grundlage dafür bildete vor sechs Jahren die Etablierung der Stiftungsprofessur für Onkologie durch das Universitätsklinikums Leipzig.

„Dank dieser Entscheidung konnten wir dann Prof. Florian Lordick für Leipzig gewinnen, der mit seiner Berufung auch den Aufbau des Universitären Krebszentrums übernahm und diesen sehr erfolgreich umgesetzt hat“, so Fleig weiter. Die jetzige Mittelzusage durch die Deutsche Krebshilfe sei dafür der beste Beleg.

Prof. Florian Lordick, Direktor des UCCL. Foto: Stefan Straube / UKL

Foto: Stefan Straube / UKL

„Mit Hilfe dieser umfangreichen Förderung können wir nun die nächsten Schritte zur Weiterentwicklung unseres Zentrums im Interesse einer bestmöglichen Versorgung unserer Patienten vorantreiben“, ergänzt Prof. Florian Lordick (Foto), Direktor des Universitären Krebszentrums UCCL und einer der beiden Direktoren der neuen Medizinischen Klinik I für Hämatologie, Zelltherapie, Internistische Onkologie und Hämostaseologie am UKL.

Dazu gehöre unter anderem der weitere Ausbau der Grundlagen-Forschungsaktivitäten und der klinischen Studien, in deren Rahmen Patientinnen und Patienten frühzeitig Zugang zu vielversprechenden und innovativen Verfahren und Medikamenten zur Krebsdiagnostik und Tumorbehandlung erhalten.

Das Universitären Krebszentrum UCCL

Das Universitäre Krebszentrum UCCL am Universitätsklinikum Leipzig wurde 2012 mit der Einrichtung der UKL-Stiftungsprofessur für Onkologie unter der Leitung von Prof. Florian Lordick als zentrale Anlaufstelle für Patienten mit Krebserkrankungen gegründet. Inzwischen verzeichnet das UCCL-Team bis zu 20.000 Patientenkontakte im Jahr, das sind fast viermal so viele wie zu Beginn. Im UCCL finden Patienten alle für die Diagnostik und Behandlung einer Krebserkrankung benötigten Fachexperten, die hier zusammenkommen und gemeinsam   das jeweils individuell beste Vorgehen entwickeln.

Im September 2018 bezog das UCCL großzügige neue Räume im Klinikneubau Haus 7, in dem die Krebsmedizin am Universitätsklinikum Leipzig in zukunftsweisenden Strukturen konzentriert und zusammengeführt wird. Das Krebszentrum verfügt damit über eine hochmoderne, ansprechende und funktionale Infrastruktur und beste Bedingungen für die Patientenversorgung ebenso wie für die Forschung zu Krebserkrankungen.

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Burgen und Sagen im Harz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

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Martin Dulig bei einem Besuch in Leipzig. Foto: Ralf Julke

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