Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Vortrag, Podiumsdiskussion und Führung Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig

Digitale Welten in der Bibliothek – wie sie unsere Gemeinschaft und die Architektur verändern

Welche Rolle spielen Bibliotheken, ihre Räumlichkeiten und Architektur im digitalen Zeitalter? Wie verändern sich vor allem Nationalbibliotheken und wissenschaftliche Bibliotheken? Die Veranstaltung der MSAO Future Foundation und der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig unternimmt es, gemeinsam mit Expertinnen und Experten Antworten zu geben und Bibliotheken aus neuen Perspektiven zu zeigen – als Orte der Überlieferung und des Wissens, aber auch als dynamische Kommunikationsräume.

Etwa am Beispiel der Nationalbibliothek Katars. Claudia Lux war von 2012 bis 2017 Projektleiterin der Nationalbibliothek Katar in Doha und berichtet in ihrem Vortrag aus erster Hand über den von Rem Koolhaas gestalteten Neubau und die digitalen Projekte der Nationalbibliothek Katars.

Wie werden Orte des Lesens zu Orten zeitgemäßen Forschens? Welche Herausforderungen und Möglichkeiten bieten digitale Technologien? Mit diesen und weiteren Fragen setzt sich die Deutsche Nationalbibliothek aktiv auseinander. Als Reaktion auf das sich verändernde Nutzungsverhalten und den wachsenden digitalen Bestand strebt sie eine kontinuierliche Modernisierung ihrer Räumlichkeiten an.

Die Verbesserung der Aufenthaltsqualität hat sie als mittelfristiges Ziel in ihre Strategischen Prioritäten 2017–2020 aufgenommen. Um Räumlichkeiten mit flexibler Architektur für sich wandelnde Arbeitsweisen und Nutzeranforderungen zu schaffen, setzt die Deutsche Nationalbibliothek auf einen dauerhaften Dialog mit ihren Nutzerinnen und Nutzern. Neben quantitativen Nutzerbefragungen führte sie im November 2018 im Sinne der qualitativen Nutzerforschung den Benutzer-Workshop „Planen Sie Ihren Lieblingsort in der Bibliothek“ durch.

Im Rahmen des Workshops kamen innovative Methoden zum Einsatz, um die tatsächlichen Erwartungen und Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer sowie deren Interaktion mit der räumlichen Umgebung zu ermitteln. Die Ergebnisse sollen unmittelbar in zukünftige architektonische Umgestaltungsmaßnahmen einfließen. Mit der aktuellen Veranstaltung der MSAO Future Foundation und der Deutschen Nationalbibliothek werden weitere Impulse zur Weiterentwicklung des architektonischen Umfelds in einer digitalen Gesellschaft gesetzt.

Im Podiumsgespräch diskutieren wir mit Architekten über neue Raum- und Nutzungskonzepte für die Bibliothek von morgen. Christian Bergmann vertritt das Architekturbüro Hadi Teherani Architects. Der deutsch-iranische Architekt Hadi Teherani zählt zu den namhaften internationalen Architekten der Gegenwart.

Er prägt mit seinen Bauten Stadtbilder auf der ganzen Welt und setzt Maßstäbe für eindrucksvolle, nachhaltige Architektur. Zudem beschäftigt er sich intensiv mit der Rolle des Architekten in der Digitalisierung. Jette Hopp vertritt das norwegische Architektur- und Designbüro Snøhetta. Snøhetta ist für seine spektakulären Bauten rund um den Globus bekannt, wie etwa die Bibliotheca Alexandrina, und setzt auf einen interdisziplinären Ansatz, der sowohl die umgebende Landschaft als auch die beteiligten Interessengruppen in einen kollektiven Entwicklungsprozess einbezieht.

Im Gespräch treffen sie auf Claudia Lux, Ulrich Johannes Schneider, Direktor der Universitätsbibliothek Leipzig, und Michael Fernau, Direktor der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig.

Die Moderation übernimmt Thomas Bille, bekannt als Moderator der Leipziger Gespräche und des Radiosenders MDR Kultur. Bereits seit 1992 prägt Thomas Bille als Journalist, Moderator und Feuilletonist das Programm des Mitteldeutschen Rundfunks.

Ein abendlicher Rundgang durch die Deutsche Nationalbibliothek verbindet Historie und Moderne und bietet Gelegenheit, hinter die Kulissen der Architektur zu schauen.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der MSAO Future Foundation im Rahmen der Projektreihe Community Building im 21. Jahrhundert durchgeführt.

Vortrag und Podiumsgespräch mit
Michael Fernau, Direktor und ständiger Vertreter der Generaldirektorin in Leipzig, Deutsche Nationalbibliothek
Prof. Dr. Ulrich Johannes Schneider, Direktor der Universitätsbibliothek Leipzig
Prof. Dr. Claudia Lux, Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft, Humboldt-Universität zu Berlin
Jette Hopp, Snøhetta
Dr. Christian Bergmann, Teherani Architects

Moderation: Thomas Bille

Mittwoch, 23. Januar 2019, 19 Uhr

Hintergrund
Die Deutsche Nationalbibliothek sammelt seit über 100 Jahren alle deutschen und deutschsprachigen Publikationen in Wort und Ton ab 1913, dokumentiert und archiviert sie und macht sie der Öffentlichkeit zugänglich. Ihre umfassenden Dienstleistungen bietet sie an den beiden Standorten in Leipzig und Frankfurt am Main und in digitaler Form global an.

Mit dem Deutschen Exilarchiv 1933–1945 und dem Deutschen Buch- und Schriftmuseum verfügt die Deutsche Nationalbibliothek darüber hinaus über wertvolle und reichhaltige Sondersammlungen. Durch Lesungen, Ausstellungen, Vorträge und Konzerte macht sie regelmäßig auf ihre Schätze aufmerksam und fördert Buchkultur, Lesekultur und Musikkultur – mit mehr als 30 Millionen Medieneinheiten, jährlich rund 220.000 Besuchern an den beiden Standorten Leipzig und Frankfurt am Main und mit einem bunten und hochkarätigen Veranstaltungsprogramm.

Die MSAO FUTURE FOUNDATION ist ein internationales Forum für innovatives und visionäres Denken mit Sitz in Dresden. Sie fördert den kulturübergreifenden Austausch. Kern der Stiftungsarbeit sind Projekte zum Thema Urbanität und Architektur im 21. Jahrhundert, Innovation und Zukunft sowie internationale Verständigung. Unter dem Motto

„Wir geben den Anstoß und bringen Menschen und Projekte in Bewegung“ werden zum Beispiel Foren und Dialogveranstaltungen ausgerichtet. Das Format COMMUNITY BUILDING ist dem Themenfeld Städtebau und Architektur gewidmet und soll den neuesten Entwicklungen, Herausforderungen und Aufgaben an die Architektur im 21. Jahrhundert nachgehen.

MelderPodiumsdiskussionVortrag
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder--> Bereits im Juni zum HeideRadCup
Am 24. Februar: 220. Bürgerkonzert – 20-jähirges Jubiläum mit den Leipziger Kammersolisten
Am 26. Februar im Stadtgeschichtlichen Museum: Musikworkshop mit Maria Schüritz
Jungtiergewicht stabilisiert – Gewöhnung mit den Artgenossen in kleinen Schritten
Beschleunigtes Verfahren gegen Baumarkt-Diebe
SPD Leipzig-Nord wählt neuen Vorstand
»Teenage Widerstand« feiert am 2. März Premiere
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Eine neue Kita auf dem Agra-Gelände ist nach Vertragslage bis 2030 nicht möglich
Zugang zum agra-Messepark. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserManche Vorschläge kommen immer wieder, so ein bisschen wie Kai aus der Kiste. Kaum hat Leipzigs Stadtverwaltung irgendwie den Ärger um die dritte Runde überwunden, das Agra-Gelände vermarkten zu wollen, beantragte im Oktober die CDU-Fraktion, auf dem Gelände kurz vor Markkleeberg eine Kindertagestätte zu bauen: „Die Stadtverwaltung wird beauftragt, die Einrichtung einer Kita auf dem AGRA-Gelände zu prüfen.“
SPD fordert Unterstützung fürs 365-Euro-Ticket und Linke den fahrscheinlosen ÖPNV
Straßenbahn am Wilhelm-Leuschner-Platz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSeit drei Tagen sammelt der Ökolöwe Unterstützerunterschriften für die Einführung eines 365-Euro-Jahres-Abos bei den LVB nach Wiener Modell. Denn seit 2012, seit Einführung dieses Tickets in Wien, sieht man dort die Nutzerzahlen in Bahnen und Bussen deutlich steigen. So macht man Verkehr umweltfreundlicher. Doch wie erwartet, kamen die Kritiker sofort aus der Versenkung. Geht nicht, unken sie. Die SPD reagiert.
Wie geraten eigentlich überholte Großprojekte in die Vorschlagsliste der Kohlekommission?
Der Tagebau Vereinigtes Schleenhain soll das Dorf Pödelwitz schlucken. Foto Luca Kunze

Foto Luca Kunze

Für alle LeserAm 13. Februar erfreute ja die LVZ ihre Leser mit einer Liste von Großprojekten, die im Vorschlagspapier der Kohlekommission zu finden sind – lauter Projekte, die in Leipzig heftig umstritten sind, weil sie Stadt- oder Naturräume zerstören. Und man durfte sich wirklich fragen: Hat irgendjemand, der diese Projekte an die Kommission weitermeldete, überhaupt darüber nachgedacht?
Linkes Bündnis behauptet: Verfassungsschutz übte Druck auf die Universität Leipzig aus
Universität Leipzig, Seminargebäude. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDass der Verfassungsschutz private Veranstalter vor den Auftritten „extremistischer“ Bands warnt, ist bekannt. Dass er linke Gruppen infiltriert, die an Hochschulen aktiv sind, ebenfalls – ein solcher Fall wurde erst kürzlich in Göttingen bekannt. Doch dass der Verfassungsschutz auch an der Universität Leipzig aktiv ist, wäre neu. Genau das behauptet nun aber ein linkes Bündnis. Die „Kritischen Einführungswochen“ werfen der Unileitung vor, auf Druck der Behörde zunächst mehrere Anträge zur Nutzung von Räumen abgelehnt zu haben. Die Hochschule bestreitet die Vorwürfe.
Frauen im Kostüm: Zehn Frauen-Lebensgeschichten von Jutta Pillat, die es in sich haben
Jutta Pillat: Frauen im Kostüm. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIn jeder Frau stecken mehrere Frauen. Schon des Überlebens halber. Denn sie leben ja in keiner anderen Welt als die Männer, die mit ihren Rollen erst recht nicht zurechtkommen. Nur dass die meisten Männer nicht mal begreifen, warum sie sich in den promoteten Bildern vom Mann-Sein nicht wohl fühlen. Frauen wissen das von ihren Rollenbildern schon etwas besser. Auch wenn das leider noch nicht heißt, dass es ihnen damit besser geht – oder ging. Die DDR war ja auch so ein Wünsch-Dir-Was-Experiment.
SV Babelsberg vs. 1. FC Lok Leipzig 3:0 – Nulldrei
Nils Gottschick (Lok) in Aktion. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Für alle LeserNach zehn Spielen hat der 1. FC Lok Leipzig wieder verloren. Beim SV Babelsberg blieben die Probstheidaer beim 0:3 (0:2) auch im siebten Anlauf ohne Sieg. Zwei einfache Tore der Gastgeber ebneten den Weg in einem Spiel, in dem Lok nach starker Anfangsphase über eine durchschnittliche Leistung nicht hinauskam.
Verkehrsbetriebe investieren 2019 fast 29 Millionen Euro in Gleise und Haltestellen
Neue Gleise an der Plagwitzer Brücke. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserSeit ein paar Jahren haben es die Leipziger Verkehrsbetriebe richtig zu spüren bekommen, dass man vorher jahrelang auch an der Substanz gespart hatte. Im Netz gab es lauter Langsamfahrstellen, die Fahrpläne gerieten durcheinander, gerade Weichen und Kreuzungen ließen die Räder kreischen vor Missvergnügen. Deswegen wurden in den letzten Jahren die Investitionssummen für die Infrastruktur deutlich erhöht. Und auch 2019 werden fast 29 Millionen Euro verbaut.
Der Rechtsstreit um Vergabe für Leipzigs neue Fahrgastunterstände ist endlich beendet
Wartehäuschen an der Haltestelle Wilhelm-Leuschner-Platz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDer Austausch der Fahrgastunterstände an Bus- und Bahnhaltestellen hat die letzte juristische Hürde genommen, teilt das Leipziger Rathaus am heutigen Freitag, 22. Februar, mit. Das Oberlandesgericht Dresden hat am Donnerstag, 21. Februar, die Beschwerde der Firma Wall GmbH gegen die Vergabe der Leistung an die Firma RBL Media GmbH durch die Stadt Leipzig zurückgewiesen.
Wiener Modell in Leipzig: Über Nacht gab es mehr als 1.000 Unterschriften für das 365-Euro-Jahresticket
Straßenbahn auf dem Augustusplatz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist zwar nicht so, dass sich Leipzigs Verwaltung durch viele Unterschriften unter Petitionen sehr beeindrucken lässt. Einige Abteilungen sind ja geschult darin, viele gute Ausreden zu finden, Dinge nicht zu tun. Das betraf auch immer den ÖPNV. Aber der Vorstoß des Ökolöwen, ein 365-Euro-Jahresabo für Leipzig zu entwickeln, sorgte schon in der ersten Nacht für starke Resonanz.
239.000 Sachsen würden heute schon von Heils Grundrente profitieren
Kein Gerücht. Viele müssen noch nach der Verrentung weiterarbeiten. Foto: IG Bau

Foto: IG BAU

Für alle LeserSo langsam sind alle großen westdeutschen Medien durch, das von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) vorgeschlagene Thema einer Grundrede zu zerreden oder zumindest zu bemäkeln. Es ist ja nun mal kein Eliten-Thema, sondern eins für Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben und dann doch mit einer Rente abgespeist werden, die nicht zum Leben reicht. Und das betrifft nun einmal auch viele Sachsen. Schon heute wären es 239.000, wie die NGG feststellt.
Keine Leute, keine Leute: Der Fachkräftemangel macht gleich mehreren Branchen in Leipzig zu schaffen
Sitz der IHK zu Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWir leben mal wieder in einer Zeit, in der alle in die Glaskugel schauen: Was braut sich da am Konjunkturhimmel zusammen? Kommt die nächste Krise, ausgelöst durch die Zollpolitik des US-Präsidenten? Spielt China die entscheidende Rolle? Und wie schlägt das auf die Regionen durch, Leipzig zum Beispiel? Die Weltwirtschaftslage, so stellt die IHK jetzt fest, spielt für Leipzig erst einmal nicht die entscheidende Rolle.
Ferdinand Sauerbruch und die Charité: Wie bleibt man ein anständiger Mensch, wenn Verbrecher regieren?
Christian Hardinghaus: Ferdinand Sauerbruch und die Charité. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist ein Buch, das passt mal wieder. In der ARD läuft die Serie „Charité“, die das wohl berühmteste Klinikum Deutschlands als regelrecht historisches Ereignis in Szene setzt. Und natürlich gibt es auch beeindruckende Teile mit dem weltberühmten Ferdinand Sauerbruch, gespielt vom eindrucksvollen Ulrich Noethen. Aber eine wirklich belastbare große Biografie über Sauerbruch gab es bis heute nicht. Dafür einige sehr boshafte Kampagnen, die den berühmten Chirurgen regelrecht zum Nazi-Sympathisanten machten.
Video „Sportpunkt“: Athletisch aus der Winterpause
Max Richter (SC DHfK) zu Gast in der Sportpunkt-Sendung. Screenshot: Sportpunkt

Screenshot: Sportpunkt

Für alle LeserVideoDer Sportpunkt ist zurück aus der Pause - und wie eine eingangs der Sendung Nr. 48 zu sehende Umfrage in der Leipziger Innenstadt ergab, ist die Bevölkerung darüber völlig aus dem Häuschen. Im Häuschen hingegen war die Deutsche Leichtathletik-Hallenmeisterschaft in der Arena. Zur Feier des Tages lud das Moderatoren-Duo Landgraf/ Hoch dann auch mit Max Richter einen Leichtathleten als Talk-Gast in die Sendung.
Leipzig startet Online-Umfrage zum „Masterplan Grün“
Im Abtnaundorfer Park. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIn einer wachsenden Stadt wie Leipzig werden die Freiflächen immer kleiner. Dass dies beim Thema Wohnungen und Mieten zum Problem wird, ist bekannt. Etwas weniger Aufmerksamkeit erhielt bislang die Frage, inwiefern Grünflächen und Gewässer vom Wachstum betroffen sein werden. Die Stadt hat nun eine Online-Umfrage gestartet, in der die Bürger auf konkrete Probleme hinweisen und Vorschläge für neue Projekte einreichen können.
Vorschlag für den neuen Wettbewerb zum Freiheitsdenkmal steckt seit einem halben Jahr in der Verwaltung fest
Erinnerungssäule an den Herbst 1989 auf dem Nikolaikirchhof. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWarum dauert das so lange? Im Sommer 2018 stellte die Stiftung Friedliche Revolution ihre Umfrage zum Leipziger Freiheitsdenkmal vor. Dabei erfuhr man, dass auch der Konzeptvorschlag zum Beteilungsprozess und zum Wettbewerb schon vorläge. Im Begleitgremium gäbe es noch Dissens. Man würde ihn später vorlegen. Und dann tat sich trotzdem Monate lang nichts. Nicht nur die L-IZ wurde ungeduldig. Auch die CDU-Fraktion stellte jetzt fest, dass das Trödeln eigentlich ein Ende finden sollte.