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DAK-Gesundheit zahlt Arzneimittel zur HIV-Prophylaxe

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    Die DAK-Gesundheit übernimmt rückwirkend ab 1. Januar Kosten für die sogenannte PrEP. Dabei handelt es sich um eine medikamentöse HIV-Prophylaxe, die eine Infektion verhindern kann. Im Zentrum stehen Arzneistoffe, die als HIV-Medikamente lang erprobt sind, aber auch vorbeugend eingesetzt werden können.

    Der Verwaltungsrat der DAK-Gesundheit hatte das Angebot bereits im Dezember als neue Satzungsleistung beschlossen. In der vergangenen Woche kam nun auch grünes Licht vom Bundesversicherungsamt, der Aufsicht der Krankenkasse.

    In Deutschland haben sich 2017 etwa 2.700 Menschen mit HIV infiziert, im Vorjahr waren es 2.900. „Die Zahl der HIV-Neuinfektionen wird nicht wesentlich kleiner, deshalb müssen wir neue Schutzmethoden fördern“, erklärt Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit. Das Virus befällt und zerstört vor allem die Zellen des menschlichen Immunsystems.

    Das geschwächte Immunsystem ist dann nicht mehr in der Lage, auf andere Infektionen zu reagieren. „Die PrEP kann bei regelmäßiger Einnahme der verordneten Medikamente das Ansteckungsrisiko fast vollständig ausschalten“, so Storm. Dabei hemmen die Wirkstoffe Tenofovir und Emtricitabin ein spezielles Enzym des HI-Virus und verhindern somit, dass es sich im menschlichen Körper fortpflanzt. Maßgebliche Studien haben einen Schutzeffekt von 96 Prozent ergeben.

    Das Parlament der Krankenkasse hatte das neue Angebot bereits auf seiner Dezember-Sitzung 2018 in Hamburg beschlossen. „Manche Menschen brauchen die medikamentöse Prophylaxe, um sich nicht zu infizieren“, so Dieter Schröder, Vorsitzender des Verwaltungsrats. „Durch die PrEP wird der Einzelne vor einer HIV-Infektion bewahrt und unsere Versichertengemeinschaft vor den damit verbundenen Folgekosten.“

    Die Mehrleistung bezieht sich auf in Deutschland zugelassene Arzneimittel zur Vorbeugung von Infektionen mit HIV-1. Die DAK-Gesundheit erstattet pro Quartal maximal 200 Euro, abzüglich der gesetzlichen Zuzahlung, höchstens aber die tatsächlich entstandenen Kosten. Die betroffenen Versicherten reichen dazu einfach die entsprechenden Belege bei ihrer Kasse ein.

    Informationen zur PrEP gibt es im Internet unter www.dak.de/prep oder in jedem DAK-Servicezentrum.

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