1.8 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Klima-Notruf: Jetzt handeln!

Mehr zum Thema

Mehr

    Bäuerinnen und Bauern haben im Dürrejahr 2018 die ersten Folgen des Klimawandels bereits zu spüren bekommen. Bauernverbände fordern die Agrarminister der Länder und des Bundes auf, jetzt eine entschiedene Politik für den Klimaschutz einzuläuten.

    In einem gemeinsamen „Klima-Notruf“ unterstützt Demeter mit anderen landwirtschaftlichen Verbänden die Forderungen der #FridaysForFuture Bewegung. Die Verbände sagen: Zurecht gehen die Schülerinnen und Schüler für den Erhalt unseres Planeten und ihrer zukünftigen Lebensgrundlage auf die Straße. Der Klimawandel gefährdet auch die Zukunft unserer Ernährung – unser täglich Brot droht zum Luxusgut zu werden.

    „Die Bundesregierung muss nun ein zukunftsgerichtetes Klimagesetz auf den Weg bringen, das die deutschen Klimaziele zur Begrenzung der Erderwärmung auf maximal 1,5 Grad festschreibt“, fordern die Verbände in ihrem Appell, und betonen die Dringlichkeit, dabei entschieden vorzugehen: „Wir müssen die Klimaziele für 2020 und 2050 dringend einhalten.“

    Natürlich muss auch die Landwirtschaft ihren Teil dazu leisten. Dafür soll die Agrarministerkonferenz vom 10. bis 12. April in Landau die Weichen stellen. „Wir fordern die Landwirtschaftsministerinnen und -minister gemeinsam auf, die Weiterentwicklung der EU- Agrarpolitik nicht nur zu diskutieren: Jetzt müssen sie Meilensteine setzen, um Bäuerinnen und Bauern beim Umbau hin zu klimaschonendem Ackerbau und artgerechter Tierhaltung zu unterstützen“, appelliert die politische Sprecherin bei Demeter, Antje Kölling. „Die EU-Agrarzahlungen müssen in Gänze auf eine klimaschonende, umweltschonende und tiergerechte Landwirtschaft ausgerichtet werden.“

    Um Klima- und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, hilft ein Mehr an Ökolandbau. „Ministerin Klöckner sowie ihre Kolleginnen und Kollegen in den Länderministerien müssen die vom Bundesministerium erarbeitete Zukunftsstrategie Ökolandbau zügig und engagiert umsetzen. Nur dann haben wir eine Chance, das im Koalitionsvertrag vereinbarte Ziel von 20 Prozent Ökolandbau bis 2030 zu erreichen,“ so Kölling weiter.

    Zum Klima-Notruf der Bauernverbände: www.demeter.de/klimanotruf-2019

    Farmers for Future – bitte mitmachen!
    Alle Bio-Bäuer*innen, -Imker*innen, -Winzer*innen und -Gärtner*innen sind aufgerufen, sich mit ihrer Stimme für mehr Klimaschutz stark zu machen: #FarmersforFuture
    www.farmers-for-future.de

    Warum die neue Leipziger Zeitung geradezu einlädt, mal über den Saurier Youtube nachzudenken

    Topthemen

    - Werbung -

    Aktuell auf LZ