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Ameisenbär trifft Mähnenwolf – Zwillingsnachwuchs bei den Kaiserschnurrbart-Tamarinen

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    Ameisenbär trifft Mähnenwolf: Es war das erste Mal, dass die beiden Ameisenbären Bardana (2) und Gorrie (1) direkt auf die Mähnenwölfe Jesus (6) und Santa (3) in der Leipziger Pampa trafen. Bisher teilten sich die beiden Tierarten die Freianlage und waren abwechselnd zu sehen. Nach einem langen Prozess der Eingewöhnung war es nun an der Zeit, den nächsten Schritt zu wagen.

    „Von Anfang an war es das erklärte Ziel, beide Tierarten, die auch in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet aufeinandertreffen, zu vergesellschaften. Zugegeben, das erste Aufeinandertreffen verlief wenig spektakulär. Während die Mähnenwölfe interessiert schienen, aber respektvollen Abstand hielten, registrierten die Ameisenbären zunächst die Wölfe nicht“, fasst Zoodirektor Prof. Jörg Junhold das erste Kennenlernen der Tiere zusammen.

    Inzwischen zeigt sich den Besuchern auf der Anlage ein friedliches Miteinander: Sowohl die Mähnenwölfe als auch die Ameisenbären durchstreifen gemeinsam die Pampa in der Erlebniswelt Südamerika. „Wir sind froh über die gewärtig recht entspannte Situation und auch erleichtert, dass es bisher zu keinen kritischen Momenten gekommen ist. Sie tolerieren sich und die jeweiligen Reviere des anderen“, so Bereichsleiterin Janet Pambor.

    Zwillingsnachwuchs auf der Affeninsel: Die beiden Kaisenschnurrbart-Tamarine Lilly (4) und Salik (6) sorgten am 8. Mai für zweifachen Nachwuchs. Die Miniaturausgaben der ohnehin nur etwa 25 Zentimeter großen Krallenaffen unternehmen bereits entweder auf dem Rücken der Mutter, des Vaters oder der Geschwister erste Ausflüge auf die Affeninsel und zeigen sich sehr interessiert an ihrer Umwelt.

    Kaiserschnurrbarttamarin mit einem Jungier auf dem Rücken © Zoo Leipzig
    Kaiserschnurrbarttamarin mit einem Jungier auf dem Rücken © Zoo Leipzig

    Für den Zoo ist es der siebente Zuchterfolg seit der Anlageneröffnung im Jahr 2015. Die letzten Nachkommen – Sissi und Nikolaus – brachte das Zuchtpaar im November letzten Jahres zur Welt. Beide haben sich seitdem gut entwickelt und klettern autark auf der Insel umher. Ihren Namen verdankt die erst im Jahr 1907 entdeckte und in Südamerika beheimatete Affenart übrigens der Bartpracht Kaiser Wilhelm II., dessen Bartspitzen als Ursprung der Namensgebung maßgeblich waren.

    Das bevorstehende Zoo-Wochenende steht ganz im Zeichen des Fest der Kontinente: Afrikanische, südamerikanische, asiatische Marktplätze und ein rustikal gestalteter, historischer Gründer-Garten entführend an beiden Tagen unsere Gäste in fremde Welten und laden zu einer tierischen Weltreise mit Musik und Kulinarik ein. Dabei besteht natürlich jederzeit auch die Möglichkeit, sich den aktuellen Nachwuchs und das Zusammenleben zwischen den Mähnenwölfen und Ameisenbären anzusehen.

    Das komplette Programm zur Veranstaltung auf www.zoo-leipzig.de

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