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#WannWennNichtJetzt Sichtbarkeit erzeugen – Marktplatztour vor den Landtagswahlen 2019

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    Am Freitag den 10.05. lädt das Bündnis #WannWennNichtJetzt zur Auftaktveranstaltung ins Leipziger Werk 2 ein. Neben der Kampagnenvorstellung erzählen die Aktiven aus Plauen und Bautzen (Sachsen), Cottbus (Brandenburg) und Saalfeld (Thüringen) wie sie als außerparlamentarische Kraft täglich Widerstand ausüben und Solidarität und Vielfalt verteidigen.

    Bereits im Vorfeld der Kommunalwahlen beobachten die lokalen Aktivist*innen von #WannWennNichtJetzt verstärkte rassistische Stimmungsmache in vielen Kommunen und steigende politische Angriffe auf linke, soziale und selbstorganisierte Vereine und Kultureinrichtungen. Doch mit den Vorbereitungen für die geplante Konzerttour auf neun öffentlichen Marktplätzen erhoffen sich die Aktivist*innen Dynamik, um gemeinsam mit vielen Engagierten ihre Städte nicht den Rechten zu überlassen.

    Die Aktivist*innen berichten am kommenenden Freitag außerdem über ihre Kritik an den bestehenden Regierungen, die den Nährboden für soziale Ungerechtigkeiten in den letzten Jahren geschaffen haben. Für eine erfolgreiche Kampagne über die kommenden Monate brauchen die Aktivist*innen viel Geld. Mit dem Kick-Off startet daher auch eine Crowdfunding Kampagne.

    Till Facius aus Jena: „Eine rot-rot-grüne Regierung verhindert nicht, dass der Rechtsruck auch in Thüringen spürbar ist. Jedoch engagieren sich  Menschen in Jugendzentren, Kultureinrichtungen, Vereinen oder an ihrem Arbeitsplatz für eine offene Gesellschaft. Sichtbar geworden ist das auch vergangenen Mittwoch, als am 1. Mai zehntausend Erfurter*innen zeigten, dass die soziale Frage niemals von Rechts und rassistisch beantwortet werden kann. #WannWennNichtJetzt nimmt sich den öffentlichen Raum und setzt Klimaschutz, Antirassismus und Frauen*rechte vor den Landtagswahlen auf die Tagesordnung.“

    Lena Kittler aus Plauen: „Am 1. Mai in Plauen demonstrierten neonazistische Strukturen und Rechtspopulisten, zeigte sich ein Staat der antifaschiste Arbeit erschwert und so viele stehen am Rand und schweigen. Das macht mir einerseits Angst und es ist schlimm, aber dies gehört irgendwie auch zu meinem Alltag. Doch eine Menge Leute in Plauen glauben noch immer an ein besseres Zusammenleben, dass auf gegenseitige Unterstützung baut. Die Tour #WannWennNichtJetzt könnte denjenigen den Impuls geben, Mut zu entwickeln, ihren Vorstellungen Taten folgen zu lassen.“

    Bruno Rössel ergänzt für Sachsen: „Mit #WannWennNichtJetzt zeigen wir, dass sich auch in ostdeutschen Kleinstädten wie Bautzen, in denen es einen rechten Konsens zu geben scheint, viele Menschen selbst organisieren, sich antifaschistisch und antirassistisch engagieren und für mehr soziale Gerechtigkeit für Alle einstehen. #WannWennNichtJetzt will genau dieses Engagement sichtbar machen und Kultur mit progressiver Politik verbinden. Engagement ist vor allem in Zeiten des gesellschaftlichen Rechtsrucks enorm wichtig.“

    Die Podiumsdiskussion beginnt um 19 Uhr im Werk 2, Kochstraße 132, 04277 Leipzig-Connewitz

    Über #WannWennNichtJetzt:

    #WannWennNichtJetzt organisiert in Cottbus, Forst, Märkisch Oderland, Zwickau, Bautzen, Annaberg-Buchholz, Plauen, Grimma und Saalfeld Konzerte und ein inhaltliches, kostenfreies Bildungs- und Kulturprogramm. Getragen wird das Bündnis von kulturpolitisch, antifaschistisch, antirassistisch und feministisch engagierten Menschen, die vor Ort für eine offene und solidarische Gesellschaft einstehen.

    Getragen wird das Projekt durch zahlreiche lokale Vereine in den jeweiligen Orten, wie z.B. Dorf der Jugend Grimma, Roter Baum Zwickau, Cottbus Nazifrei, Klubhaus Saalfeld e.V., Initiative Nie Wieder Plauen.

    Unterstützt werden die lokalen Gruppen durch Aktivist*innen aus Leipzig, Berlin, Jena, Hamburg und anderen bundesdeutschen Städten, sowie zahlreichen Vereinen und Initiativen wie Unteilbar, Landstreicher Booking, We’ll Come United, der Interventionistischen Linken, Audiolith, der Amadeo-Antonio-Stiftung, Pekari – linke Basisgruppe Jena und Roter Baum Leipzig. 

    Der „III. Weg“ in Plauen: Neonazis demonstrieren mit Fackeln und in Uniform

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