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Vorrat an Blutpräparaten in den Depots des DRK nahezu aufgebraucht

Hitzewelle führt zu angespannter Lage: DRK ins Sachsen bittet um dringend benötigte Blutspenden

Der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost ruft in Sachsen dringend zur Blutspende auf. Anhaltend hohe Temperaturen haben aktuell zu einem massiven Einbruch der Spenderzahlen geführt. Blut ist nur sehr begrenzt haltbar. Blutplättchen, die beispielsweise für die Behandlung von Tumorerkrankungen benötigt werden, sind nur vier Tage einsetzbar. Die aktuelle Situation stellt für die Patientenversorgung eine ernsthafte Bedrohung dar.

An jedem Werktag benötigt der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost in Sachsen rund 700 Blutspenden, in seinem gesamten  Versorgungsgebiet sind es 1.750 Blutspenden, um den Bedarf von Kliniken zu decken.

Bitte werden Sie zum Lebensretter und nehmen Sie die vom DRK angebotenen Blutspendetermine in Ihrer Region wahr!

Auch bei großer Hitze sind Blutspenden unbedenklich. Sie sollten lediglich darauf achten, vor und nach der Spende genug zu trinken (Wasser, Fruchtsaftschorlen, Kräutertee). Außerdem sollten längere Aufenthalte in der Sonne und körperliche Anstrengung direkt nach einer Blutspende vermieden werden.

Auf jedem DRK-Blutspendetermin stellt ein Arzt die Spendefähigkeit im Rahmen eines vertraulichen Gesprächs fest.

Alle DRK-Blutspendetermine unter www.blutspende.de (bitte das entsprechende Bundesland anklicken) oder über das Servicetelefon 0800 11 949 11 (kostenlos).

Wer darf Blut spenden?

Blutspender müssen mindestens 18 Jahre alt und gesund sein. Bei der ersten Spende sollte ein Alter von 65 nicht überschritten werden. Bis zum 73. Geburtstag ist derzeit eine Blutspende möglich, vorausgesetzt, der Gesundheitszustand lässt dies zu. Bis zu sechs Mal innerhalb eines Jahres dürfen gesunde Männer spenden, Frauen bis zu vier Mal innerhalb von 12 Monaten. Zwischen zwei Spenden liegen mindestens acht Wochen. Bitte zur Blutspende den Personalausweis mitbringen!

Warum ist Blutspenden beim DRK so wichtig?

Blutspender sind „Lebensretter“, etwa 112 Millionen Blutspenden werden weltweit pro Jahr benötigt. In der Bundesrepublik Deutschland werden über das Jahr gesehen durch die Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes ca. 3 Millionen Vollblutspenden für die Versorgung der Kliniken in Deutschland bereitgestellt.

Das Deutsche Rote Kreuz sichert auf diese Weise ca. 75 Prozent der notwendigen Blutversorgung in der Bundesrepublik Deutschland, nach strengen ethischen Normen – freiwillig, gemeinnützig und unentgeltlich. Sechs regional tätige Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes zeichnen verantwortlich für die flächendeckende, umfassende Versorgung der Patienten in der Bundesrepublik Deutschland rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.

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Archivfoto: L-IZ.de

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Schriftzug über dem Haupteingang des Leipziger Landgerichts. Foto: Lucas Böhme

Foto: Lucas Böhme

Für alle LeserDas Amtsgericht Borna hatte im vergangenen April zwei Aktivist/-innen freigesprochen, die bei der Anreise zum Klimacamp in Pödelwitz über Mibrag-Gelände gefahren waren. Die Staatsanwaltschaft bewertet das Geschehen jedoch weiter als Hausfriedensbruch. Am Landgericht Leipzig ist deshalb am Dienstag, den 14. Januar, der Berufungsprozess gestartet.
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Geplante Investitionen und tatsächlicher Mittelabfluss. Grafik: Stadt Leipzig, Finanzbericht

Grafik: Stadt Leipzig, Finanzbericht

Für alle LeserNoch ist es kein fertiger Jahresabschluss, was Finanzbürgermeister Torsten Bonew am 15. Januar vorgelegt hat, sondern erst einmal nur der Finanzbericht zum Stand 30. September. Aber zwei Dinge zeichnen sich schon deutlich ab. Erstens wird Leipzig auch das Jahr 2019 mit einem kleinen Überschuss von 11 Millionen Euro abschließen. Und zweitens wird es der Stadt genauso ergehen wie Bund und Land: Auch Leipzig bekommt seine Investitionen einfach nicht am Markt platziert.