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Calmus-Kompositionswettbewerb: Preisträger stehen fest

Am 12.10.2019 feiert das Calmus Ensemble sein 20-jähriges Bestehen mit einem Jubiläumskonzert in der Leipziger Thomaskirche. Das Programm „Leipziger Meister“ widmet sich ausschließlich Leipziger Komponisten – großen Namen wie Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Edvard Grieg oder Richard Wagner aber auch Entdeckungen von Christian Theodor Weinlig, Carl Piutti, Ernst Friedrich Richter, Gustav Schreck und Kurt Thomas.

Da Calmus immer auch für Neues steht, initiierte das Ensemble einen Kompositionswettbewerb, dessen Preisträger nun feststehen:

Mit dem Zweiten Preis wird die Komposition „thousand yard stare“ von Kilian Verburg (Absolvent des Studiums Künstlerische Komposition an der HMT Leipzig) ausgezeichnet. Damit verbunden ist ein Preisgeld von 1.000 EUR sowie die Uraufführung im Rahmen des Jubiläumskonzertes „20 Jahre Calmus“ am 12.10.2019.

Der Dritte Preis und ein Preisgeld von 500 EUR gehen an das Werk „Das Mondschaf“ von Michele Foresi (Absolvent des Konservatoriums “G. B. Martini” in Bologna und Student an der HMT Leipzig). Der Erste Preis wurde nicht vergeben.

Zur Teilnahme am Wettbewerb eingeladen waren Komponist*innen ab Jahrgang 1979, die einen Bezug zur Stadt Leipzig aufweisen können. Die Jury, bestehend aus Bernd Franke, Fabien Lévy, Claus-Steffen Mahnkopf, Steffen Schleichermacher und Calmus (eine Stimme) bewertete die eingereichten Werke ohne Kenntnis des Tonschöpfers. Calmus wird „thousand yard stare“ in enger Zusammenarbeit mit dem Komponisten einstudieren.

20 Jahre Calmus – Jubiläumskonzert
Sa, 12.10.2019, 19.30 Uhr, Thomaskirche Leipzig
Leipziger Meister

Am 25.04.1999 fand in Borsdorf bei Leipzig ein Konzert vier junger Herren statt, die nach ihrer Thomanerzeit erstmalig als Ensemble auftraten. Der Ensemblename war kurz vorher einstimmig beschlossen worden: CALMUS. Eine beeindruckende Karriere nahm damit ihren Anfang: Calmus wurde Stipendiat des Deutschen Musikrates, gewann internationale Wettbewerbe, gab Workshops und Meisterkurse, veröffentlichte 23 CDs und sang in zwanzig Ländern über 1.200 Konzerte.

Der 20. Ensemblegeburtstag soll zu Hause gefeiert werden, am Sa, 12.10.2019, um 19.30 Uhr in der Thomaskirche Leipzig. Das neue Programm „Leipziger Meister“ lässt die Heimat hochleben – mit bekannten und unbekannten, alten und neuen Werken aus vier Jahrhunderten aus dem Umfeld von Thomaskirche, Gewandhaus und Konservatorium. Dabei sind Kompositionen von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Max Reger und Richard Wagner, aber auch Raritäten von Johann Christoph Altnikol, Christian Theodor Weinlig, Carl Piutti, Ernst Friedrich Richter, Gustav Schreck und Kurt Thomas.

Neben der Traditionspflege soll auch Neues entstehen – so wird „thousand yard stare“ des jungen Leipziger Komponisten Kilian Verburg uraufgeführt; das Werk wurde zuvor durch einen Kompositionswettbewerb von einer kompetenten Jury ausgewählt. So wird das Festkonzert „20 Jahre Calmus“ traditionsbewusst und zukunftsorientiert zugleich: Eine Hommage an die wunderbare Musikstadt voll wunderbarer Musik!

Karten zu 30 € l 22 € l 15 € zzgl. VVK-Gebühr an allen VVK-Stellen und auf www.eventim.de

CALMUS ENSEMBLE

Homogenität, Präzision, Leichtigkeit und Witz – das zeichnet das Calmus Ensemble aus und macht das Quintett zu einer der erfolgreichsten Vokalgruppen Deutschlands. Die breite Palette an Klangfarben, die Musizierfreude, die die Musiker auf der Bühne vermitteln, ihre Klangkultur aber auch ihre abwechslungs- und einfallsreichen Programme begeistern immer wieder.

Damit haben die fünf Leipziger eine ganze Reihe internationaler Preise und Wettbewerbe gewonnen, und neben 50 bis 60 Konzerten im Jahr in ganz Europa ist das Quintett bis zu dreimal jährlich gern gesehener Gast in den USA.

Die Repertoirespanne von Calmus ist schier unbegrenzt: Geprägt von der Tradition der Thomaner und anderer großer deutscher Knabenchöre sind die Sänger natürlich in der Vokalmusik der Renaissance, des Barock und der Romantik zu Hause, aber Musik unserer Zeit ist ihnen ebenfalls ein großes Anliegen. Sie haben über die Jahre zahlreiche Kompositionsaufträge vergeben und uraufgeführt, u. a. von Paul Moravec (Pulitzer Price Winner), Mathew Rosenblum, Bernd Franke, Steffen Schleiermacher, Wolfram Buchenberg, Bill Dobbins, Mia Makaroff, Dan Dediu und Harald Banter.

Außerdem singen und arrangieren sie gerne Pop, Folk und Jazz, wovon zahlreiche Notenveröffentlichungen zeugen. Partnerschaften mit Kollegen wie dem MDR Sinfonieorchester (Weill, Sieben Todsünden), dem Raschèr Saxophone Quartet, der Hamburger Ratsmusik, der Bigband des Hessischen Rundfunks, der Capella de la Torre oder Elke Heidenreich („Nachtgedanken“) bereichern zusätzlich das Repertoire von Calmus und bereits zwei Projekte verbindet Calmus mit der Lautten Compagney Berlin: Nach den „BachArkaden“ gibt es seit 2017 das zweite – hochgelobte – Programm: „Mitten im Leben – 1517“.

Ganz aktuell ist die Zusammenarbeit mit den Kollegen von amarcord für ein Programm zur „Leipziger Disputation“.

Einen Teil seiner Zeit widmet Calmus der Nachwuchsförderung: Unterricht, Workshops und Jurytätigkeiten gehören zu ihrem Alltag, zuhause in Leipzig und unterwegs, u. a. als Artist in Residence beim STIMMEN Festival Lörrach oder bei der Bachwoche Stuttgart, sehr oft auch in den USA.

Kein Wunder also, dass Calmus mit der einzigartigen Besetzung aus Sopran, Countertenor, Tenor, Bariton und Bass überall auf der Welt immer mehr Fans hat.

www.calmus.de

MelderKompositionswettbewerb
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Almedin Civa löste im Sommer Wolfgang Wolf als Trainer des 1. FC Lok ab. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 84, seit 23. Oktober im HandelObwohl Almedin Civa erst seit dem 1. Juli Trainer des 1. FC Lok ist, hat er der 1. Mannschaft schon eine klare Handschrift gegeben. Die Vorbereitung war mit drei Wochen kurz, die Ausgangslage nach dem verpassten Aufstieg schwer. Dennoch befindet sich Lok im oberen Tabellen-Mittelfeld und Spieler und Verantwortliche sind mit der Verpflichtung Civas sehr zufrieden. Der gebürtige Bosnier spricht im ersten großen Interview in der LZ allerdings nicht nur über Lok, sondern auch über seine Heimat, Krieg und die Scheinheiligkeit der Champions League.