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Leipzig ist ganz Ohr: Musikfestivals werden unter der Dachmarke „Musikstadt Leipzig“ neu strukturiert

Leipzigs Festivallandschaft wächst. Die wichtigste Neuerung ist, dass ab 2021 – ergänzend zum jährlich stattfindenden Bachfest – ein weiteres hochkarätiges Musikfestival im Wechsel von Gewandhaus zu Leipzig und Oper Leipzig veranstaltet wird. Unter der neuen Dachmarke „Musikstadt Leipzig“ versammeln sich nun das jährlich stattfindende Bachfest Leipzig, die Mendelssohn-Festtage sowie die genannten Opernfesttage, die aller zwei Jahre im Wechsel mit den Gewandhausfesttagen den Festivalkalender bereichern.

Die im Bereich der klassischen Musik führenden städtischen Akteure der Musikstadt Leipzig haben dafür gemeinsam unter Vorsitz von Kulturbürgermeisterin Dr. Skadi Jennicke ein Konzept zur Neustrukturierung der Marke „Musikstadt Leipzig“ innerhalb der Leipziger Festivallandschaft entwickelt. Basis für die Entscheidung war eine Analyse der Potenziale der Musikstadt Leipzig sowie ein Stadtratsbeschluss vom 22. Mai 2019.

Ziel ist die nationale und internationale Verankerung der Marke „Musikstadt Leipzig“. Dazu Dr. Skadi Jennicke: „Das Programm der neuen Marke ‚Musikstadt Leipzig‘ führt im ersten Schritt die wichtigsten Leipziger Protagonisten klassischer Musik zusammen und lädt Musikfreunde aus aller Welt ein, an authentischen und besonderen Orten musikalisches Weltniveau zu erleben – in einem gastfreundlichen und weltoffenen Leipzig.”

Anhand einer gemeinsamen Maßnahmenplanung unter Leitung der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH werden die Musikstadt Leipzig und die Musikfestivals in den zuvor definierten Zielmärkten beworben. Den Auftakt der Kampagne bildet die Präsentation der Licht-Klang-Installation 25 Her(t)z vom 24. bis 27. Oktober 2019 in New York, zu der u.a. Reiseveranstalter, Journalisten und Repräsentanten der Deutschen Zentrale für Tourismus eingeladen werden. In diesem Rahmen erfolgt die Vorstellung der anstehenden Musikfestivals 2020 bis 2022.

Weitere Werbeaktivitäten gibt es im Jahr 2019 in Japan und Großbritannien sowie 2020 in Frankreich, Niederlande, Deutschland, Österreich und der Schweiz. Weiterhin wird es weltweite Kommunikationsmaßnahmen über die führenden Nachrichtenagenturen sowie eine gemeinsame Microsite unter www.leipzig.travel/musikstadt geben. Druckfrisch erschienen ist ein achtseitiger Prospekt „Musikstadt Leipzig“, in dem die anstehenden Musikfestivals „Bachfest Leipzig 2020“, „Mendelssohn-Festtage 2021“, „Mahler-Festival 2021“ und „Wagner 22“ vorgestellt werden. Ein gemeinsam produzierter Videoclip wird für Präsentationen genutzt und von allen beteiligten Einrichtungen über die sozialen Netzwerke verbreitet.

Leipzig – Musikstadt mit Tradition und Zukunft

Musik ist stets eine Mischung aus Tradition und Zeitgeist – besonders in Leipzig. Der Thomanerchor, 1212 gegründet, wurde im Barock maßgeblich von seinem berühmtesten Kantor, Johann Sebastian Bach, geprägt. Damals ahnte niemand, dass dieser Knabenchor bis heute seine Motetten und Kantaten in der Thomaskirche aufführt. Leipzig bietet weitere Superlative: Mit dem „Großen Concert“, von Leipziger Bürgern 1743 gegründet, begann die Geschichte des heute weltbekannten Gewandhausorchesters.

Die Geburtsstunde der Leipziger Oper – nach Mailand und Hamburg die drittälteste Musikbühne Europas – schlug bereits im Jahre 1693. Der Gewandhauskapellmeister Felix Mendelssohn Bartholdy gründete 1843 das erste deutsche Konservatorium. Auch Clara und Robert Schumann, Johannes Brahms, Edvard Grieg, Hans Eisler und Gustav Mahler wirkten hier und schufen herausragende Werke der Musikgeschichte. Eine touristische Attraktion ist die im Jahr 2012 eröffnete „Leipziger Notenspur“.

Interessierte Besucher können anhand eines fünf Kilometer langen Wege- und Audioleitsystems insgesamt 23 Wohn- und Wirkungsstätten berühmter Komponisten entdecken. Diese Musikgrößen, einzigartige Musikensembles und internationale Musik-Festtage machen Leipzig zu dem, was es ist – einem Muss für Musikliebhaber!

Dachmarke „Musikstadt Leipzig“ – Statements der Beteiligten

Dr. Skadi Jennicke, Bürgermeisterin und Beigeordnete für Kultur der Stadt Leipzig

„Das heimliche Stadtwappen von Leipzig, das Doppel M, steht für ‚Muster Messe‘. Es könnte aber auch für ‚Messe und Musik‘ stehen, denn neben dem Handel prägte die Musik die Entwicklung unserer Stadt. Im 19. Jahrhundert galt Leipzig neben Paris und Wien als das musikalische Zentrum in Europa. Von dieser Bedeutung konnte über die Jahrhunderte viel bewahrt und weiterentwickelt werden. Mit der Stadt untrennbare, lebendige Institutionen wie der Thomanerchor und das Gewandhausorchester genießen weltweite Anerkennung. Die Oper Leipzig widmet sich erfolgreich der Pflege des Erbes Richard Wagners, das Wirken Felix Mendelssohn Bartholdys ist allgegenwärtig.“

Dr. Michael Maul, Intendant des Bachfestes Leipzig

„Das Bachfest Leipzig 2020 wird ein ganz besonderes Festival – eines, in dem die Grenzen zwischen Zuhörern und Mitwirkenden immer wieder verschwimmen werden. Unter dem Motto ‚BACH – We are FAMILY!‘ werden wir die größte Zusammenkunft der globalen Bach-Community aller Zeiten erleben. Bach-Pilger aus der ganzen Welt vermischen sich mit rund 50 Bach-Chören von allen Kontinenten und vielen der bekanntesten Bach-Interpreten. Sie werden den Wurzeln von Bachs Kunst nachspüren, alle 66 Kantaten seines Choralkantaten-Jahrganges, seine Passionen und kammermusikalischen Schätze aufführen – und dies an den Orten, wo eine jede Bach-Pilgerfahrt endet. Die Liebe zu Bachs Musik kennt weder geographische, noch kulturelle oder konfessionelle Grenzen. Und dies wird sich an den elf Festivaltagen und in über 150 Veranstaltungen immer wieder – und immer wieder anders – zeigen.“

Jürgen Ernst, Geschäftsführender Vorstand der Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung und Direktor des Mendelssohn-Hauses

„Felix Mendelssohn Bartholdy, der der europäischen Musikwelt neben seiner in aller Welt geschätzten Musik auch einen enormen Schatz an Neuerungen geschenkt hat, wie z.B. das Dirigieren symphonischer Konzerte zu institutionalisieren oder die Gründung des ersten deutschen Konservatoriums, wird in Leipzig mit den Mendelssohn-Festtagen geehrt. Hier ist der Komponist am historischen Ort zu erleben: sehr eindrucksvoll zeigen die Häuser, die am meisten für das Erbe Mendelssohns in Leipzig einstehen, die reiche Tradition der Musikstadt Leipzig auf der Grundlage von Mendelssohns Schaffen. Gewandhaus zu Leipzig und Mendelssohn-Haus kooperieren ab 2021 einmal mehr in Würdigung des großartigen Kapellmeisters und Komponisten.“

Prof. Andreas Schulz, Gewandhausdirektor am Gewandhaus zu Leipzig

„In Leipzig wird seit jeher Musik wie in kaum einer anderen Stadt gelebt! Bedeutende Musikerpersönlichkeiten schrieben hier zusammen mit dem Gewandhausorchester Musikgeschichte, die mit den Gewandhausfesttagen auf authentische Art lebendig wird. Für das Mahler Festival 2021 bilden Leipzig und das Gewandhausorchester einen einzigartigen Rahmen. Hier verbrachte Gustav Mahler zwei Jahre seines Lebens, dirigierte das Gewandhausorchester nahezu täglich und wurde zu dem, den wir heute kennen: zum Komponisten faszinierender Sinfonien. Mit rund 25.000 Besuchern aus der ganzen Welt war das erste Mahler Festival im Jahr 2011 ein überwältigender Erfolg. 2021 freuen wir uns wieder auf zehn Weltklasseorchester, namhafte Dirigenten, Solisten, Chöre und alle Sinfonien Gustav Mahlers sowie ein umfangreiches Rahmenprogramm  – das ist einmalig.“

Prof. Ulf Schirmer, Intendant und Generalmusikdirektor der Oper Leipzig

„Mit WAGNER 22 gelingt der Oper Leipzig in der Geburtsstadt Richard Wagners ein weltweit einzigartiges Ereignis. Zu den Festtagen im Sommer 2022 bringen wir in nur drei Wochen alle dreizehn Opern des Komponisten – inklusive seiner selten aufgeführten Frühwerke – in der Reihenfolge ihrer Entstehung auf die Bühne. Erst durch diese zeitliche Verdichtung in der Auseinandersetzung mit Wagners Werken wird die Entwicklung seines kompositorischen Schaffens hörbar. Dabei garantieren das weltberühmte Gewandhausorchester im Graben und international gefeierte Solisten in Kombination mit unserem erfahrenen Ensemble höchste musikalische Qualität. Die unterschiedlichen Handschriften anerkannter Inszenierungsteams versprechen ein intensives musik-theatralisches Erlebnis für Gäste aus aller Welt.“

Marit Schulz, Prokuristin der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH

„Die inhaltliche Fokussierung und Bündelung der Kapazitäten bietet eine großartige Chance, eine noch höhere Aufmerksamkeit für diese hochkarätigen Festivals zu generieren, sowohl überregional als auch international. Wir freuen uns, durch die noch intensivere Zusammenarbeit der verschiedenen Partner das Interesse an der Musikstadt Leipzig stärken und mit den neuen Musikfestivals weitere Reiseanlässe für Musikliebhaber bieten zu können.“

Kurzporträts der klassischen Musikfestivals 2020 bis 2022

BACHFEST LEIPZIG 2020

„BACH – We Are Family“ – 150 Veranstaltungen an 11 Tagen

Mit dem Bachfest ehrt die Stadt Leipzig jährlich im Juni ihren bedeutenden Thomaskantor Johann Sebastian Bach. Sie folgt damit einer Tradition der Bachpflege, die bereits Felix Mendelssohn Bartholdy ins Leben rief. In der Saison 2020 feiert Leipzig ein ganz besonderes Bachfest: Unter dem Motto „BACH – We Are Family“ reisen vom 11. bis zum 21. Juni 2020 rund 50 Bach-Chöre, Bach-Gesellschaften, Bach-Festivals und Bach-Vereinigungen aus sechs Kontinenten in die Stadt an der Pleiße, um den Komponisten an seinem Hauptwirkungsort zu feiern.

Sie wandeln dabei auf den Pfaden der weitverzweigten Musikerfamilie Bach, die sich im 17. und 18. Jahrhundert einmal im Jahr an einem bestimmten Ort in Thüringen traf, um gemeinsam zu musizieren. Namhafte Interpreten aus aller Welt sind an elf Tagen in über 150 Veranstaltungen zu erleben, darunter der Thomanerchor und das Gewandhausorchester. Unter anderem führen sie während des Bachfestes, verteilt auf 18 Konzerte und 15 Gottesdienste und Metten, alle 66 Kantaten des „Choralkantaten Jahrgangs 1724/1725“ an Bachs originalen Wirkungsstätten auf. Der Vorverkauf startet am 15. November 2019.

www.bachfestleipzig.de

MENDELSSOHN IN LEIPZIG

Festtage in Kooperation von Gewandhaus zu Leipzig und Mendelssohn-Haus

Das Andenken an Felix Mendelssohn Bartholdy ist in Leipzig sehr lebendig: Traditionell ehrt die Stadt den Komponisten und Musiker jedes Jahr mit vielen Konzerten zum Mendelssohn-Tag am 4. November, seinem Todestag. Seit 1997 gedenkt sie ihm auch mit den Mendelssohn-Festtagen, die ab 2021 in einer Kooperation von Gewandhaus zu Leipzig und Mendelssohn-Haus mit einem vielfältigen, anspruchsvollen Programm neu aufleben werden.

So können die Besucher im Rahmen des Festivals Konzerte mit dem Gewandhausorchester unter der Leitung von Kapellmeister Andris Nelsons sowie Chor- und Kammermusik mit hochkarätigen Künstlern und Ensembles erleben. 2022 wird Leipzig den 175. Todestag des Komponisten feiern – mit vielen Veranstaltungen, deren Höhepunkt die Mendelssohn-Festtage sein werden.

www.gewandhausorchester.de

www.mendelssohn-haus.de

MAHLER FESTIVAL 2021

10 Weltklasseorchester in 12 Tagen im Gewandhaus zu Leipzig

Vom 13. bis 24. Mai 2021 steht das Gewandhaus zu Leipzig ganz im Zeichen Gustav Mahlers. Ein einzigartiges Programm wird geboten. Alle Sinfonien und weitere Orchesterwerke interpretiert von zehn Weltklasseorchestern werden in nur zwölf Tagen in der Stadt aufgeführt, in der Mahler zum Sinfoniker wurde. Mahler verbrachte von 1886 bis 1888 zwei entscheidende Jahre seines Lebens in Leipzig, in denen sich die Weichen für seine weitere Karriere stellten. Leipzig und das Gewandhausorchester versprechen einen authentischen Rahmen.

Zehn Jahre nach dem ersten Mahler-Festival 2011 präsentieren nun erneut Europas Spitzenorchester ihre individuellen Sichten auf das sinfonische Klanguniversum Mahlers. Neben Konzerten des Gewandhausorchesters unter der Leitung seines Gewandhauskapellmeisters Andris Nelsons werden unter anderem die Wiener und die Berliner Philharmoniker, das London Symphony Orchestra und das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam mit ihren Chefdirigenten in 14 Orchester-Konzerten zu erleben sein. Film- und Liederabende, spezielle Stadtrundgänge zum Thema „Gustav Mahler in Leipzig“ und vieles mehr umrahmen die Konzerte.

www.mahlerfestival.de

WAGNER 22

13 Wagner-Opern in drei Wochen an der Oper Leipzig

Im Sommer 2022 schaut die Musikwelt auf Leipzig: Im Opernhaus der Geburtsstadt Richard Wagners werden vom 20. Juni bis 14. Juli alle dreizehn Werke des Komponisten in chronologischer Reihenfolge zur Aufführung gebracht. Ein derzeit weltweit einzigartiges Unterfangen. Schon seit geraumer Zeit ist die Oper Leipzig mit ihrer über 325-jährigen Tradition eines der Aushängeschilder der Musikstadt Leipzig, die mit Komponisten wie Bach, Schumann, Mendelssohn und Wagner Musikgeschichte schrieb.

Die Geburtsstadt Wagners ist ein beliebtes Reiseziel für Liebhaber seiner Werke aus aller Welt. Ein Grund: das erstklassige musikalische Niveau des Hauses mit dem Gewandhausorchester, einer der weltbesten Klangkörper. Es verwundert daher nicht, dass es auch für zahlreiche internationale Stars der Wagner-Szene mittlerweile zum guten Ton gehört, Wagners Partien gemeinsam mit dem Gewandhausorchester sowie Intendant und Generalmusikdirektor Ulf Schirmer zu musizieren.

www.wagner22.de

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Das System der Ladesäulen für E-Autos wächst auch im Leipziger Umland
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Foto: enviaM

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Die ersten Bäume in der Bornaischen Straße werden gefällt und die Frage nach dem Schienenersatzverkehr ist noch ungeklärt + Update
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Die Reaktionen auf die geplante Ordensverleihung an Abdel Fattah Al-Sisi in Dresden
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Ein „Friedensstifter“ beim Dresdner Semperopernball? Al Sisi ist nicht die erste peinliche Kür
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Für alle LeserDas Drama deutete sich schon am 24. Januar an, als die Dresdner PR-Agentur Zastrow + Zastrow die Meldung verschickte: „Ägyptischer Staatspräsident Abdel Fatah El-Sisi bekommt den St. Georgs Orden“. Da sah es noch wie ein Narrenstück aus. Bestimmt hatte sich da nur jemand einen Aprilscherz erlaubt, Bisschen früh im Jahr. Kurz darauf verschickte Zastrow + Zastrow im Auftrag des Dresdner Semperopernballs eine neue Mitteilung. Der Inhalt blieb derselbe. Das Ganze begann zur Farce zu werden. Was ist da los in Dresden?
Sachsen braucht endlich eine andere Politik für die Auen der Flüsse
Die Prießnitzmündung, Foto: BUND Dresden

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Für alle LeserManchmal genügt ein Schock, um Politiker wieder zu ernüchtern und dazu zu bringen, eine Politik zu machen, die wirklich Rücksicht nimmt auf die vorhandenen Ressourcen und die Risiken, die entstehen, wenn der Mensch die Folgen für die Umwelt missachtet. So einen Moment gab es 2002, in den Monaten nach der sogenannten „Jahrhundertflut“. Da arbeitete Sachsens Staatsregierung tatsächlich einmal an einem zukunftsfähigen Hochwasserschutzkonzept. Doch der gute Vorsatz war schnell vergessen.
MDR-Wahlarena „Fakt ist …!“: Eine LVZ-Kooperation und zwei unwichtige Kandidatinnen
Ort der Sendung „Fakt ist ...!“ am 27. Jnaur 2020, der LVZ-Sitz am Peterssteinweg. Foto: Ralf Julke

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Für alle LeserAm 6. Januar 2020 veranstaltete die LVZ bekanntlich ein OBM-Wahlpodium, welches im Nachgang nicht nur freundlich aufgenommen wurde. Einerseits geriet der Fokus auf die Silvesterkrawalle in die Kritik, doch auch die Auswahl der Kandidat/-innen ließ wenigstens zwei Bewerberinnen vermissen und die LVZ+-Strategie verbannte das ganze hinter die Paywall. Wie man eine Wahlkampf-Debatte ausgewogen und fair hinbekommt, zeigte kurz darauf die IHK zu Leipzig mit allen Kandidat/-innen an Bord. Nun, fünf Tage vor der ersten Wahlrunde am 2. Februar, möchte es auch der MDR am heutigen 27. Januar versuchen. Die Vorzeichen scheinen allerdings kurios.
Der Tag: Die Ruhe nach dem Sturm
Während der Demo wurde unter anderem eine Haltestelle beschädigt. Foto: L-IZ.de

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Für alle LeserNie wieder: Das Gedenken an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor genau 75 Jahren dominiert heute die Nachrichten. Aus diesem Anlass gab es in Leipzig und Dresden mehrere Veranstaltungen. Außerdem gibt es Stellungnahmen zu den Ausschreitungen während der Indymedia-Demonstration am Samstag. Die L-IZ fasst zusammen, was am Montag, den 27. Januar 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
14. Lange Leipziger Kriminacht am 11. März Uhr im Blauen Salon
Lange Leipziger Kriminacht PR

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Die Lange Leipziger Kriminacht hat sich als Buchmesseeinstieg am Mittwochabend seit vielen Jahren erfolgreich etabliert. Der Blaue Salon des Central Kabaretts im Herzen der Messestadt bietet dafür einen besonders exklusiven Veranstaltungsort. Zu hören und sehen ist die Crème de la Crème der deutschsprachigen Krimiautoren – neun Autoren, neun spannende Krimis aus acht Verlagen.
Notenspur und Flügelschlag laden ein zum Erinnerungsweg in die Nacht für Auschwitz-Entronnene am 13. April 2020
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Für alle LeserAuch in diesem Jahr wird es ihn wieder geben: den Schneeblumen-Gedenkweg am 13. April. So wie 2015, als er zum ersten Mal an eines der beklemmenden Ereignisse zum Ende der NS-Zeit erinnerte. In Auschwitz endete das Lager-Grauen mit der Ankunft der Roten Armee am 27. Januar 1945. In Leipzig wurden die nationalsozialistischen Arbeitslager erst im April vor den heranrückenden alliierten Truppen geräumt.
AKIBA PASS Festival am 1. Februar zu Gast im Cineplex Leipzig
Foto: Cineplex

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Cineplex Leipzig freut sich am Samstag, den 1.2.2020, zum zweiten Mal Gastgeber für das deutschlandweite Anime-Event Akiba Pass Festival zu sein. Jeweils sechs Animes laufen in zwei Sälen hintereinander, als Deutschlandpremieren in ihrer japanischen Originalversion, deutsch untertitelt.
Die schnelle Befriedigungs-Maschinerie und die Einsamkeit eines entzauberten Lebens
Auszug Buchcover. Foto: Blessing-Verlag

Foto: Blessing-Verlag

Für alle LeserEs gibt solche Sätze, die haken sich fest. Da stolpert man schon beim Lesen, macht im Kopf ein Häkchen dahinter – und am nächsten Tag sucht man sich dumm und dusselig, weil man vergessen hat, wo man sie gelesen hat. Man kann sich ja nicht überall ein buntes Fähnchen hinkleben. Schon gar nicht im Internet. War das nun ein verflixter Satz, den Sibylle Berg geschrieben hat oder etwas Hingehauenes von Sascha Lobo? Nein. Es war in diesem Fall ein Satz von Jens-Uwe Jopp. Und wer die neue „Leipziger Zeitung“ hat, kann ihn nachlesen.
Die neue Leipziger Zeitung ist da: Fokus auf die OBM-Wahl
Leipziger Zeitung vom 24. Januar 2020. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWenn man gut eine Woche vor einer wichtigen Wahl eine monatlich erscheinende Zeitung herausbringt, ist klar, wo der Schwerpunkt liegt: Die am 24. Januar erschienene LEIPZIGER ZEITUNG widmet sich auf rund einem Viertel der Seiten der OBM-Wahl am 2. Februar. Außerdem haben wir mit Irena Rudolph-Kokot über Silvester in Connewitz und die anschließenden Diskussionen gesprochen. Weitere spannende Interviews gibt's unter anderem in Bildung und Sport.
Auch Sachsens Wirtschaft hat schon über 8.000 Menschen aus den acht wichtigsten Asylherkunftsländern in Arbeit gebracht
Kassensturz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEr liefert die Statistiken, die die Bundesagentur für Arbeit nicht ausspuckt, obwohl sie alle Daten dazu hat: Paul M. Schröder vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ). Meist schnappt er sich die Datenbanken der BA, wenn wieder mal medial eine Debatte völlig entgleist und platte Kommentare nur lauter Vorurteile schüren, egal, ob gegen Arbeitslose oder Ausländer. Oder Flüchtlinge wie in diesem Fall. Denn die Großsprecher der diversen Lobbyverbände behaupten ja nur zu gern, die Geflüchteten aus den Bürgerkriegsländern ließen sich nur schwer in Arbeit bringen.
Verwaltung will erst mal prüfen, ob sich eine Fußgängerzone in der Katharinenstraße ins Andienungskonzept Innenstadt einfügt
Auch die Katharinenstraße wird bis heute von Autos dominiert. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserImmer öfter tauchen Stellungnahmen aus der Verwaltung zu Stadtratsanträgen im Ratsinformationssystem auf, über die das jeweilige Dezernat auch hätte schreiben können: „Wir bitten um Schonung! Das geht uns zu schnell!“ So auch jetzt zu einem Antrag der Grünen, die sich sehr gut vorstellen können, dass die komplette Katharinenstraße noch in diesem Jahr zur Fußgängerzone wird. Aber sind wir denn nicht noch im Jahr 2008? Irgendwie ja.
Drei OBM-Kandidat/-innen mit Bekenntnis zum Klimaschutz und der Frage, wie der Umbau bezahlt werden soll
Frankziska Riekewald, Katharina Krefft, Burkhard Jung, Bettina van Suntum. Foto: Parents For Future

Foto: Parents For Future

Für alle LeserDer Klimaschutz wird von unten kommen, von dort, wo die Bürger tatsächlich noch ein bisschen Einfluss auf die Politik haben und Kommunalparlamente Beschlüsse fassen können, die wenigstens im lokalen Rahmen den Ausstieg aus umweltzerstörenen Technologien möglich machen. So auch in Leipzig. Und zumindest unter den OBM-Kandidat/-innen von SPD, Linken und Grünen herrscht mittlerweile Konsens, wie auch beim Wahlforum von "Parents For Future" in der Alten Handelsörse zu hören war.