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Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Faschingszeit gleich Durchfallzeit? 1.185 Fälle von Norovirus-Gastroenteritis

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    Gerade in der Faschingszeit treten Magen-Darm-Infekte besonders häufig auf. Denn wenn viele Menschen zum Feiern zusammenkommen, können sich Viren meist ungehindert verbreiten. „Gut die Hälfte aller Durchfallerkrankungen wird durch Noroviren ausgelöst. Mehr als 1.185 sogenannte Norovirus-Gastroenteritis-Fälle wurden bereits für dieses Jahr in Sachsen gemeldet“, sagt Dr. Fabian Magerl, Landesgeschäftsführer der BARMER.

    Damit liegen die Meldezahlen Robert-Koch-Institutes (RKI) leicht über dem Vorjahresniveau. 8.124 Infektion verzeichnete das RKI im Jahr 2019, im Jahr davor waren es 7.844 Fälle.

    „Gerade in der kalten Jahreszeit treten Magen-Darm-Infekte besonders häufig auf. Im Winter halten wir uns verstärkt in geschlossenen Räumen auf, die stark geheizt sind und in denen trockene Luft herrscht“, so Magerl.

    Noroviren hoch ansteckend, lassen sich nur schwer eindämmen

    Übertragen werden sie von Mensch zu Mensch, meist über eine sogenannte Schmierinfektion. Schon wenige Viruspartikel (10 bis 100) genügen, um eine Infektion auszulösen. Noroviren verursachen starke Durchfälle und heftiges Erbrechen, häufig begleitet von Bauchkrämpfen, Kopf- und Muskelschmerzen, Erschöpfung und in seltenen Fällen auch erhöhter Körpertemperatur.

    „Auch, wenn Durchfall und Erbrechen natürlich sehr unangenehm sind, klingen die Beschwerden bei Betroffenen in den allermeisten Fällen nach 12 bis 72 Stunden wieder ab“, sagt der BARMER-Landeschef. Bei Menschen mit einem geschwächtem Immunsystem, älteren Erkrankten oder auch Kleinkindern sollte im Zweifel immer ärztlicher Rat gesucht werden.

    Händewaschen ein absolutes Muss

    Trotz des hohen Infektionsrisikos kann man sich schützen. „Der wichtigste und gleichzeitig effektivste Schutz gegen das Virus ist Hygiene“, rät Magerl. Sowohl bei der Essenszubereitung als auch nach jedem Toilettengang ist Händewaschen ein absolutes Muss. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, desinfiziert Hände und WC-Sitz. So kann im besten Fall eine Übertragung von Hand zu Mund vermieden werden.

    Weitere Informationen zu Durchfallerkrankungen: www.barmer.de/s000816

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