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Verbraucherzentrale warnt vor Abofalle unseriöser Streaming-Anbieter

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    Die Verbraucherzentrale Brandenburg (VZB) warnt vor unseriösen Video-Streaming-Diensten für Filme und Serien. Diese fordern Verbraucherinnen und Verbraucher nach Abschluss einer kostenlosen Testphase vehement zur Zahlung angeblich automatisch geschlossener Aboverträge auf. Welche Anbieternamen aktuell für Ärger sorgen, was Betroffene tun können und wie Nutzer sich vorab schützen können, erklärt Rechtsexpertin Michèle Scherer.

    In Zeiten ausgefallener Veranstaltungen und abgesagter Reisen erfreuen sich Video-Streaming-Dienste besonders großer Beliebtheit. Doch einige locken mit kostenlosem Test-Streaming und fordern anschließend penetrant zur Zahlung angeblich geschlossener Aboverträge auf. Gleichzeitig hat das Streaming in der Regel nicht einmal funktioniert.

    In Brandenburg sorgen aktuell vor allem die folgenden Plattformen für Ärger, die sich zum Verwechseln ähnlich sehen: moxflix.de, nonaplay.de, semoplay.de, heloplay.de, pandaflix.de, manuflix.de und rayflix.de. Unseriöse Anbieter verändern die Namen der Webseiten jedoch regelmäßig. Die Verbraucherzentrale hat auch eine umfassende Liste einschlägig bekannter Namen veröffentlicht.

    „Häufig machen unseriöse Anbieter nicht deutlich, wenn ein kostenloses Angebot nach einer bestimmten Zeit automatisch in ein kostenpflichtiges übergeht. Gleichzeitig berichten einige Verbraucher, die Webseiten zwar besucht, aber keinerlei Daten eingegeben oder die Registrierung abgebrochen zu haben“, berichtet Michèle Scherer, Rechtsexpertin bei der VZB.Allen Fällen gemein sei, dass die Betreiber der Plattformen Forderungen vehement einfordern. Scherer rät Betroffenen, sich keinesfalls unter Druck setzen zu lassen und der Forderung erst einmal vorsorglich zu widersprechen.

    „Wichtig ist, dass sie dabei nicht mehr persönliche Daten preisgeben, als die Betreiber der fraglichen Webseiten bereits kennen“, so die Expertin. Um unseriöse Anbieter im Voraus als solche zu erkennen, kann neben dem Blick auf die Liste der bei den Verbraucherzentralen bekannten unseriösen Namen auch eine Internetsuche nach Meldungen zur Plattform helfen.

    Wer Probleme mit anderen als den gelisteten Anbieternamen hat, kann seine Schwierigkeiten über unser Beschwerdepostfach melden. Für die Marktbeobachtung aus Verbrauchersicht können diese Erfahrungen sehr wertvoll sein.

    Betroffene können sich auch persönlich bei der VZB beraten lassen:

    •    Terminvereinbarung unter 0331 / 98 22 999 5 (Mo bis Fr, 9 bis 18 Uhr) oder online unter www.vzb.de/terminbuchung,

    •    E-Mail-Beratung auf www.vzb.de/emailberatung

    Dienstag, der 28. Juli 2020: Coronatests am Flughafen wohl schon ab Samstag möglich

     

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