Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

4. Sächsische Landesausstellung startet mit guten Besucherzahlen

Nach dem Ende der Schulferien in Sachsen ziehen die Veranstalter der 4. Sächsischen Landesausstellung Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen eine erste positive Zwischenbilanz bei den Besucherzahlen. Im Zeitraum seit der Eröffnung am 11. Juli bis zum 31. August 2020 haben demnach bereits fast 48.000 Besucher die Zentralausstellung im Audi-Bau in Zwickau oder eine der sechs Schauplatzausstellungen besucht.

Angesichts der zahlreichen Einschränkungen aufgrund der Corona-Situation zeigen sich die Veranstalter hocherfreut, dass bereits so viele Gäste an den Standorten begrüßt werden konnten. Rund die Hälfte aller Besucher und Besucherinnen kam aus der Region Zwickau/Chemnitz, gefolgt von den Regionen um Leipzig und Dresden und den weiter entfernten Gebieten in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt.

„Ich freue mich, dass die Landesausstellung bereits nach kurzer Zeit so viele Besucherinnen und Besucher angezogen hat und diese nicht nur aus der unmittelbaren Region Zwickau/ Chemnitz, sondern auch aus ganz Sachsen und anderen Bundesländern. Das zeigt, dass die Ausstellung auch über die Region hinaus ausstrahlt. Wenn das große Interesse an den Schauplätzen der Landesausstellung auch ein gesteigertes Interesse an den Regionen auslöst, also einen „Besucher-Boom“, dann ist das ein Gewinn für ganz Sachsen“, betont die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch.

Die Veranstalter gehen davon aus, dass die dezentrale Struktur der Landesausstellung zu einer breiten Streuung der Besucherverteilung geführt hat, die in den kommenden Wochen und Monaten zu zahlreichen Folgebesuchen an den jeweils anderen Standorten führen dürfte. Ein Hinweis auf dieses breite Interesse sind die fast 1.000 Kombi-Tickets zum Preis von 40 bzw. 20 €, mit denen die Besucher sechs der sieben Schauplätze besuchen können sowie einen ermäßigten Eintritt beim Schauplatz SilberBoom in Freiberg erhalten.

Die Zentralausstellung im Zwickauer Audi-Bau wurde bis zum Ende der Sommerferien von rund 10.500 Besuchern besichtigt. Für viele am Thema besonders Interessierte war das breite kulturhistorische Panorama der Zentralausstellung offenbar die erste Anlaufstelle für das Gesamtangebot der Landesausstellung, da hier mit über 500 die meisten Kombi-Tickets verkauft wurde. Rund 700 Personen nahmen in den ersten sieben Wochen der Laufzeit der Ausstellung an einer der 45 Führungen bzw. den Ferienangeboten teil.

Optimistisch stimmt die Veranstalter, dass inzwischen in großem Umfang Buchungen von sächsischen Schulklassen getätigt werden, die aufgrund der Corona-Situation im Frühjahr fast vollständig storniert worden waren. So haben sich beispielsweise allein in der Zentralausstellung bereits über 150 Klassen mit rund 3.300 Schüler/-innen für Projekte oder Führungen angemeldet.

Im Rahmen des Projektes Euer Boom-Tag wird der Besuch der Landesausstellung von deren Bildungspartner, der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, umfangreich finanziell unterstützt. Interessierte Klassen können sich über die Fördermöglichkeiten informieren unter: https://www.boom-sachsen.de/fuehrungen-angebote/fuer-schulen/.

Mit der wissenschaftlichen Erarbeitung und Durchführung der Zentralausstellung ist das Deutsche Hygiene-Museum Dresden beauftragt worden. Direktor Prof. Klaus Vogel: „Wir haben uns mit dieser objektstarken Ausstellung nicht weniger vorgenommen, als die Entstehung, die Gegenwart und die Zukunft Sachsens als moderne Industrienation zu zeigen. Für viele auswärtige Besucherinnen und Besucher ist diese Schau ein richtiges Aha-Erlebnis – und für die Menschen in Sachsen ein wirkliches Identitätsprojekt.“

Im Erdgeschoss des Audi-Baus ergänzt die Info-Zone F.I.T. for future mit spannenden Einblicken in die Themenbereiche Forschung, Innovation und Produktion die Zentralausstellung. Im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr hat die TMGS Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH einen interaktiven Streifzug durch die Ausbildungs- und Arbeitswelten von heute und morgen entworfen.

Die Schauplatzausstellung AutoBoom im August Horch Museum Zwickau besuchten bisher rund 16.500 Personen. Zwölf Schulklassen werden in den nächsten Wochen am Bildungsprogramm teilnehmen. Geschäftsführer Thomas Stebich zeigt sich mit diesen Zahlen sehr zufrieden: „Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen haben wir in den ersten sieben Wochen rund 16.500 zufriedene Besucher aus der gesamten Republik und aus 32 Ländern begrüßen können. Auch für den Rest des Jahres gehen wir von weiterhin großem Interesse aus und versuchen alles, dass sich unsere Besucher sicher und wohl fühlen.“

Rund 5.500 Besucher kamen in das Sächsische Industriemuseum nach Chemnitz, um dort die Schauplatzausstellung MaschinenBoom zu erleben. Auch hier haben sich bisher zwölf Schulklassen für das museumspädagogische Angebot entschieden. Direktor Dr. Oliver Brehm: „Natürlich entsprechen die derzeitigen Besucherzahlen nicht der Erwartungshaltung, die man in Bezug auf die Eröffnung einer Schauplatzausstellung der 4. Sächsischen Landesausstellung hat.

Wir sind jedoch sehr zuversichtlich, dass die durchweg positiven Rückmeldungen zu unserer Sonderausstellung weitergetragen werden, so dass sich die steigenden Besucherzahlen auf einem der Ausstellung angemessenen Niveau verstetigen. Schwierig einzuschätzen bleibt allerdings, wie das zusätzlich angebotene Begleitprogramm zur Ausstellung angenommen wird.“

Obwohl nur an vier Tagen der Woche geöffnet, konnte die Schauplatzausstellung EisenbahnBoom in Chemnitz-Hilbersdorf bereits rund 5.000 Besucher/-innen verzeichnen. Ebenso wurden bis jetzt die Führungen auf dem Gelände sehr gut angenommen.

Projektleiter Dr. Maximilian Claudius Noack dazu: „Mit einer Gesamtzahl von rund 5.000 Besuchern bis zum 31.08. ist die Projektleitung durchaus zufrieden. Durchschnittlich besuchten bislang ca. 600 Besucher wöchentlich unsere Ausstellung. Als Freilichtmuseum erfuhren wir allerdings durch die sehr warme Witterung während der Schulferien eine zu erwartende Zurückhaltung bei den Besucherzahlen.

Das Feedback unserer Gäste war aber dafür durchweg positiv, was sich auch in den Google-Bewertungen der letzten 2 Monate für den Schauplatz Eisenbahn und das Sächsische Eisenbahnmuseum widerspiegelt. Unsere Besucher kommen sowohl aus der Stadt Chemnitz und aus ganz Sachsen, aber auch aus anderen Bundesländern. Internationale Gäste kamen aus Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz, Tschechien und Polen.“

Extra für die Landesausstellung wurde der Umbau des Bergbaumuseums Oelsnitz/Erzgebirge unterbrochen. Fast 4.000 Besucher und Besucherinnen besuchten die dortige Schauplatzausstellung KohleBoom, elf Schulgruppen haben sich bereits für das Bildungsprogramm entschieden.

Museumsleiter Jan Färber führt aus: „Die Corona-Pandemie brachte viele Unsicherheiten, Einschränkungen und Auswirkungen hinsichtlich der Durchführung der Schauplatzausstellung. Hinzu kam für das Bergbaumuseum die große Herausforderung, nach einer sanierungs- und modernisierungsbedingten Schließung und Beräumung des Museums ab Januar 2019 das Museum im Rahmen der Landesausstellung zu öffnen, den Museumsbetrieb wieder hochzufahren und anschließend ab Januar 2021 noch einmal bis 2023 zu schließen, um den Umbau fortzusetzen.

Unter diesen Umständen sind wir mit der Besucherresonanz relativ zufrieden, wenngleich diese nicht jener Resonanz vor Schließung des Museums entspricht. Wir hoffen jedoch, noch viele Besucher und Besucherinnen begrüßen zu dürfen. Die vielen positiven Rückmeldungen und Bestätigungen unserer Besucher und Besucherinnen motivieren.“

Einen guten Start hatte auch die Schauplatzausstellung TextilBoom in der Tuchfabrik Gebr. Pfau in Crimmitschau. Bislang haben sich rund 3.000 Besucher/-innen die Schau an dem authentischen Ort im Westen Sachsens angesehen. Dabei wurden bereits 87 Gruppenführungen durchgeführt.

Dr. Oliver Brehm, der als Geschäftsführer des Zweckverbandes Sächsisches Industriemuseum auch der Tuchfabrik in Crimmitschau vorsteht, dazu: „Die Tuchfabrik Gebr. Pfau ist hervorragend in die 4. Sächsische Landesausstellung gestartet. Besonders gut wurden die Führungen angenommen, in deren Rahmen auch die übrigen Gebäude besichtigt werden können.“

Rund 3.250 Gäste sind bis jetzt am Schauplatz SilberBoom in das Forschungs- und Lehrbergwerk Silberbergwerk Freiberg eingefahren; ein Besuch unter Tage ist hier nur als Gruppe möglich. Aufgrund des strikten Hygienekonzeptes können maximal elf Besucher zugleich einfahren.

Prof. Dr.-Ing. Helmut Mischo als Verantwortlicher der Schauplatzausstellung: „Der Schauplatz Silber auf dem Forschungs- und Lehrbergwerk hat sich in den ersten Wochen seiner Laufzeit zum Publikumsmagneten in Freiberg entwickelt. Während sich in der laufenden Ferienzeit die Mehrzahl der Besucher für die Entdeckertour im Schachtnahbereich entschieden hat, ist für das kommende Schuljahr bereits eine Vielzahl von Buchungen für Schulen und Schulklassen eingegangen für die komplett neu konzipierte Forschertour, bei der während einer 2-stündigen Grubenfahrt exemplarisch mehrere Forschungsstandorte zu neuen Technologien und Forschungsansätzen für unsere moderne Gesellschaft gezeigt werden.

Wir freuen uns sehr, dass wir gerade auch unseren jungen Besuchern die große Bandbreite an verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten und Forschungsprojekten des untertägigen Raums vorstellen können und damit auch eine Brücke schlagen von der reichen Bergbaugeschichte hin zur modernen Rohstoff- und Informationsgesellschaft.“

4. Sächsische Landesausstellung
BOOM. 500 JAHRE INDUSTRIEKULTUR IN SACHSEN
Ein Projekt des Freistaates Sachsen, durchgeführt vom Deutschen Hygiene-Museum
11. Juli bis 31. Dezember 2020

Die Landesausstellung lässt die Region Südwestsachsen im „Jahr der Industriekultur“ als ein bedeutendes Zentrum der europäischen Industrialisierung lebendig werden. Die große Zentralausstellung im Audi-Bau Zwickau, die vom Deutschen Hygiene-Museum durchgeführt wird, präsentiert ein breites kulturhistorisches Panorama der sächsischen Industrieentwicklung.

Parallel dazu finden an sechs Orten der sächsischen Industriegeschichte branchenspezifische Schauplatzausstellungen statt:

„AutoBoom“ im August Horch Museum Zwickau, „MaschinenBoom“ im Industriemuseum Chemnitz, „EisenbahnBoom“ am Schauplatz Eisenbahn Chemnitz-Hilbersdorf, „KohleBoom“ im Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge, „TextilBoom“ in der Tuchfabrik Gebr. Pfau Crimmitschau sowie „SilberBoom“ im Forschungs- und Lehrbergwerk | Silberbergwerk Freiberg.

Weitere Informationen unter www.boom-sachsen.de und auf www.facebook.com/boom.sachsen

Die neue Leipziger Zeitung Nr. 82: Große Anspannung und Bewegte Bürger

MelderSächsische Landesausstellung
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Thomasius-Club: Michaela Ott – Der blinde Fleck
Das Original Rudelsingen präsentiert den allerersten Mitsing – Adventskalender
Online-Diskussion: Corona – Folgen für die Arbeit (online)
Verzerrte offizielle Darstellung der Ereignisse bei Corona-Leugner-Aufmarsch am 21. November
Schärfere Regeln für Hotspots ab 1. Dezember: Kabinett beschließt neue Corona-Schutz-Verordnung
Corona-Virus Landkreis Leipzig: Aktuell 2.010 bestätigte Fälle (Stand am 28. November 2020 um 11 Uhr)
Online-Vortrag und Lesung: „Ich zuerst! Eine Gesellschaft auf dem Egotrip“
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Warum es ganz und gar nicht gut ist, die Kultur in der Corona-Zeit dauerhaft stillzulegen
Das Spiegelzelt in den Vorjahren. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser„Sti-ille Nacht, ein-sa-me Nacht, alles probt, niemand lacht ...“, bringt der Westflügel im Lindenfels auf den Punkt, wie heftig die verlängerten Lockdown-Maßnahmen das komplette für die Adventszeit geplante Kulturprogramm treffen. Selbst die „Gans ganz anders“ fällt aus, das schöne Spiegelzelt aus Flandern ist umsonst aufgebaut. Und der Weihnachtszirkus verschiebt seinen Leipzig-Auftritt auf März. Wenn er dann überhaupt sein Zelt aufbauen darf.
Am Freitag machte die Radtour #ParisGoesBrussels Zwischenstopp in Leipzig
#MakeParisReal ist der Hashtag unter dem die 1000-Kilometer-Tour ab jetzt in den sozialen Netzwerken begleitet wird. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle Leser„Der Eiffelturm kommt nach Leipzig!“, freuten sich am Freitag, 27. November, die Parents for Future Leipzig. Und er kam tatsächlich – gut verpackt. Gegen 16 Uhr endete der erste Abschnitt der Radtour #ParisGoesBrussels am kleinen Wilhelm-Leuschner-Platz am Eingang der Petersstraße. Zwei Tage zuvor waren die radelnden Parents in Dresden aufgebrochen. Ihr Ziel ist Brüssel.
Pestizidprozess gegen Karl Bär vertagt: Richter räumt Klägern mehr Zeit für Rückzug aus dem Verfahren ein
Karl Bär. Foto: Umweltinstitut München

Foto: Umweltinstitut München

Für alle LeserWerden die Prozesse gegen die Pestizidkritiker in Südtirol eingestellt? Um diese Frage zu klären, hatte Richter Ivan Perathoner den Klägern eine Frist bis zum Prozesstag am Freitag, 27. November, eingeräumt. Landesrat Schuler und die Obstwirtschaft hatten im Vorfeld des zweiten Prozesstermins gegen Bär dem Umweltinstitut gegenüber schriftlich die Rücknahme aller Anzeigen angekündigt. Doch nicht alle Vollmachten der klagenden Obstbauern und -bäuerinnen lagen vor.
Das Original Rudelsingen präsentiert den allerersten Mitsing – Adventskalender
Rudelsingen PR

Rudelsingen PR

Das Online Rudelsingen gehört in diesen Monaten ganz unbedingt zu den Dingen, die man mal neu ausprobieren sollte. Ja, wir dürfen, müssen gar, sollten und können alle laut singen, gerade im Hier und Jetzt, wenn nicht nur unser Immunsystem eine Extra-Portion Stärkung gut gebrauchen könnte. Kleine Freuden zwischendurch sorgen für mehr Glückshormone, Antriebskraft und Motivation im Alltag.
„Da blutet einem das Herz“ – Corona lässt Turnfest 2021 platzen, nur Deutsche Meisterschaften sollen stattfinden
Das Turnfest 2021 kann wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Die Hoffnungen ruhen nun auf dem Jahr 2025. Foto: DTB / Volker Minkus

Foto: DTB / Volker Minkus

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 85, seit 20. November im HandelEs sollte ein rauschendes Fest werden. Vom 12. bis 16. Mai 2021 war Leipzig als Austragungsort des 44. Internationalen Deutschen Turnfestes vorgesehen (LZ Nr. 80 vom 26.06.2020 berichtete). Doch die Corona-Pandemie ließ diesen sportlichen Traum nun platzen. Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg sahen sich die Veranstalter aufgrund des Infektionsgeschehens dazu gezwungen, dieses Großspektakel abzusagen.
Wie die Städtischen Altenpflegeheime mit der Corona-Pandemie umgehen – und mit Maskenverweigerern
Ohne sensorische Messung der Körpertemperatur ist der Zutritt ins Städtische Altenpflegeheim nicht gestattet. Die strengen Besuchs- und Hygieneregeln werden jedoch nicht von allen Besuchern eingehalten. © Michael Billig

© Michael Billig

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 85, seit 20. November im HandelIm ersten Lockdown der Corona-Pandemie wurden Senioren- und Pflegeheime für die Außenwelt komplett geschlossen. Bewohnerinnen und Bewohner konnten über mehrere Wochen hinweg keinen Besuch empfangen. Selbst engste Angehörige mussten draußen bleiben. Zu dieser Isolation soll es nicht noch einmal kommen. Mit der zweiten Welle der Pandemie haben die Häuser den Kontakt jedoch wieder eingeschränkt.
Kino der Jugend: IG Fortuna überzeugt die Jury mit Konzept für künftiges Kultur- und Begegnungszentrum
IG Fortuna mit der Aktion „Rettet das Kino!“ Foto: Thomas Szabo

Foto: Thomas Szabo

Für alle LeserDie Initiative IG Fortuna soll künftig ein Erbbaurecht für das Kino der Jugend in Volkmarsdorf erhalten, teilt das Liegenschaftsamt der Stadt Leipzig mit. Mit ihrem Konzept zur Wiederbelebung des ehemaligen Lichtspielhauses und der Entwicklung eines „Kultur- und Begegnungszentrums Leipziger Osten“ hat sich die Interessensgemeinschaft jetzt im laufenden Konzeptverfahren gegen eine zweite Bewerbergruppe durchgesetzt.
Joachim-Ringelnatz-Verein schreibt einen Offenen Brief: Wie löst man den Gordischen Knoten am Ringelnatz-Haus in Wurzen?
Sanierungsstand am Ringelnatz-Geburtshaus in Wurzen. Foto: Joachim-Ringelnatz-Verein e.V.

Foto: Joachim-Ringelnatz-Verein e.V.

Für alle LeserSeit zwölf Monaten ruhen die Arbeiten am Ringelnatz-Geburtshaus aufgrund einer verfahrenen, scheinbar ausweglosen Situation in der Abwägung zwischen Denkmalschutz und zukünftiger Nutzung. Der Vorstand des Joachim-Ringelnatz-Verein e. V. sieht daher keinen anderen Weg mehr, als sich mit einem Offenen Brief an die Öffentlichkeit zu wenden, in dem er sachlich den Stand der Dinge darlegt.
Aktueller Monitoringbericht zur Situation der Kultur: Auch in Leipzig drohen hohe Verluste
Rüdiger Wink, Professor für Volkswirtschaftslehre an der HTWK Leipzig. Foto: Johannes Ernst/HTWK Leipzig

Foto: Johannes Ernst/HTWK Leipzig

Für alle LeserBesonders hart treffen die Verfügungen zur Corona-Pandemie-Bewältigung den Kulturbereich. Gerade hier sind tausende Solo-Selbstständige unterwegs, deren Auftritte und Projekte reihenweise abgesagt sind. Ein Monotoringbericht hat jetzt untersucht, mit welch großen Verlusten unsere Gesellschaft im Kulturbereich rechnen muss. Es trifft freilich nicht alle gleich, stellt auch ein Leipziger Forscher fest.
SPD-Fraktion beantragt 20 Millionen Euro extra Kapital für die L-Gruppe, um die Verkehrswende zu finanzieren
Gleisbau der LVB - hier in Lindenau. Archivfoto: Marko Hofmann

Archivfoto: Marko Hofmann

Für alle LeserWas der Oberbürgermeister da jetzt als Vorlage zur Umwandlung des Gesellschafterdarlehens der Stadt Leipzig an die Stadtholding LVV in Eigenkapital vorgelegt hat, hat bei der SPD-Fraktion im Stadtrat gelindes Unbehagen ausgelöst. Beschlossen hat der Stadtrat die Umwandlung schon im Mai 2019. Auch mit der konkreten Auflage, Geld für wichtige Verkehrsinvestitionen anzusparen. Aber das ginge nun nicht mehr, heißt es in der OBM-Vorlage.
Gutverdiener verursachen mehr CO2-Emissionen und werden bei der Steuer trotzdem bevorzugt
Unterschiedliche Steuerlast für Privat-Pkw und Firmenwagen. Grafik: Öko-Institut

Grafik: Öko-Institut

Für alle LeserWenn man genauer hinschaut, sieht man etwas, was in der deutschen Klimapolitik fast immer ausgeblendet wird: Dass selbst im reichen Deutschland die ärmeren Bevölkerungsteile viel weniger zur Klimazerstörung beitragen als die reichen. Aber die Diskussion und die Politik werden von den Reichen bestimmt. Sie sollten deshalb auch die Kosten tragen, findet auch das Öko-Institut e. V.
Und wenn die Welt voll Teufel wär: Luthers aufregende Reise zum Reichstag nach Worms
Klaus-Rüdiger Mai: Und wenn die Welt voll Teufel wär. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserVieles ist auf einen markigen Spruch eingedampft in der Erinnerung an Martin Luther. Sein Auftritt in Worms auf dem Reichstag zum Beispiel auf dieses legendäre: „Hier stehe ich. Ich kann nicht anders.“ Als wenn das so leicht gewesen wäre. Und als wenn es eine schnurgerade Linie vom Thesenanschlag in Wittenberg 1517 zum Wormser Reichstag gegeben hätte. Aber der Weg nach Worms war kurvenreich. Und auch Dr. Martin Luther ahnte 1517 nicht, wo er 1521 landen würde.
Gewaltverbrechen im Leipziger Auwald: Kumpel des Angeklagten hegte sofort einen Tatverdacht
Der mutmaßliche Mörder Edris Z. (31) beim Prozessauftakt. Foto: Lucas Böhme

Foto: Lucas Böhme

Für alle LeserAm Freitag wurde vor dem Leipziger Landgericht weiter gegen den mutmaßlichen Mörder vom Leipziger Auwald verhandelt. In der Zeugenvernehmung kam unter anderem ein langjähriger Freund des Angeklagten Edris Z. zu Wort, der diesen schon kurz nach dem Verbrechen im Verdacht hatte.
Freitag, der 27. November 2020: Corona-Verharmlosung im Erzgebirge
Man sieht es nicht, aber auch im Erzgebirge ist das Coronavirus unterwegs. Foto: Oimheidi, Pixabay

Foto: Oimheidi, Pixabay

Für alle LeserEin Bürgermeister im Erzgebirge vertritt die Auffassung, dass die „allermeisten“ Corona-Erkrankten keine Symptome hätten. Vielleicht erklärt das die „Spitzenposition“ des Erzgebirges in Sachsen. Außerdem: Die IG Fortuna hat den Zuschlag beim „Kino der Jugend“ erhalten und Michael Ballweg antwortet auf unsere Fragen. Die L-IZ fasst zusammen, was am Freitag, den 27. November 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
50-Kilometer-Weltrekordversuch verschoben: Marcus Schöfisch geht erst im Dezember aufs Laufband
Marcus Schöfisch hat nun drei Wochen mehr Zeit für die Vorbereitungen. Foto: Lauftraining.com

Foto: Lauftraining.com

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 85, seit 20. November im HandelEigentlich wollte Marcus Schöfisch jetzt bereits einen nagelneuen Weltrekord in der Tasche haben. Wie in der letzten LZ-Ausgabe berichtet, hatte der Leipziger für vergangenen Sonntag den Angriff auf den Bestwert über 50 Kilometer auf dem Laufband angekündigt. Doch das Vorhaben konnte noch nicht stattfinden. Die Leipziger Zeitung (LZ) hat beim 33-jährigen Athleten nachgefragt.