Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

4. Sächsische Landesausstellung startet mit guten Besucherzahlen

Nach dem Ende der Schulferien in Sachsen ziehen die Veranstalter der 4. Sächsischen Landesausstellung Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen eine erste positive Zwischenbilanz bei den Besucherzahlen. Im Zeitraum seit der Eröffnung am 11. Juli bis zum 31. August 2020 haben demnach bereits fast 48.000 Besucher die Zentralausstellung im Audi-Bau in Zwickau oder eine der sechs Schauplatzausstellungen besucht.

Angesichts der zahlreichen Einschränkungen aufgrund der Corona-Situation zeigen sich die Veranstalter hocherfreut, dass bereits so viele Gäste an den Standorten begrüßt werden konnten. Rund die Hälfte aller Besucher und Besucherinnen kam aus der Region Zwickau/Chemnitz, gefolgt von den Regionen um Leipzig und Dresden und den weiter entfernten Gebieten in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt.

„Ich freue mich, dass die Landesausstellung bereits nach kurzer Zeit so viele Besucherinnen und Besucher angezogen hat und diese nicht nur aus der unmittelbaren Region Zwickau/ Chemnitz, sondern auch aus ganz Sachsen und anderen Bundesländern. Das zeigt, dass die Ausstellung auch über die Region hinaus ausstrahlt. Wenn das große Interesse an den Schauplätzen der Landesausstellung auch ein gesteigertes Interesse an den Regionen auslöst, also einen „Besucher-Boom“, dann ist das ein Gewinn für ganz Sachsen“, betont die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch.

Die Veranstalter gehen davon aus, dass die dezentrale Struktur der Landesausstellung zu einer breiten Streuung der Besucherverteilung geführt hat, die in den kommenden Wochen und Monaten zu zahlreichen Folgebesuchen an den jeweils anderen Standorten führen dürfte. Ein Hinweis auf dieses breite Interesse sind die fast 1.000 Kombi-Tickets zum Preis von 40 bzw. 20 €, mit denen die Besucher sechs der sieben Schauplätze besuchen können sowie einen ermäßigten Eintritt beim Schauplatz SilberBoom in Freiberg erhalten.

Die Zentralausstellung im Zwickauer Audi-Bau wurde bis zum Ende der Sommerferien von rund 10.500 Besuchern besichtigt. Für viele am Thema besonders Interessierte war das breite kulturhistorische Panorama der Zentralausstellung offenbar die erste Anlaufstelle für das Gesamtangebot der Landesausstellung, da hier mit über 500 die meisten Kombi-Tickets verkauft wurde. Rund 700 Personen nahmen in den ersten sieben Wochen der Laufzeit der Ausstellung an einer der 45 Führungen bzw. den Ferienangeboten teil.

Optimistisch stimmt die Veranstalter, dass inzwischen in großem Umfang Buchungen von sächsischen Schulklassen getätigt werden, die aufgrund der Corona-Situation im Frühjahr fast vollständig storniert worden waren. So haben sich beispielsweise allein in der Zentralausstellung bereits über 150 Klassen mit rund 3.300 Schüler/-innen für Projekte oder Führungen angemeldet.

Im Rahmen des Projektes Euer Boom-Tag wird der Besuch der Landesausstellung von deren Bildungspartner, der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, umfangreich finanziell unterstützt. Interessierte Klassen können sich über die Fördermöglichkeiten informieren unter: https://www.boom-sachsen.de/fuehrungen-angebote/fuer-schulen/.

Mit der wissenschaftlichen Erarbeitung und Durchführung der Zentralausstellung ist das Deutsche Hygiene-Museum Dresden beauftragt worden. Direktor Prof. Klaus Vogel: „Wir haben uns mit dieser objektstarken Ausstellung nicht weniger vorgenommen, als die Entstehung, die Gegenwart und die Zukunft Sachsens als moderne Industrienation zu zeigen. Für viele auswärtige Besucherinnen und Besucher ist diese Schau ein richtiges Aha-Erlebnis – und für die Menschen in Sachsen ein wirkliches Identitätsprojekt.“

Im Erdgeschoss des Audi-Baus ergänzt die Info-Zone F.I.T. for future mit spannenden Einblicken in die Themenbereiche Forschung, Innovation und Produktion die Zentralausstellung. Im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr hat die TMGS Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH einen interaktiven Streifzug durch die Ausbildungs- und Arbeitswelten von heute und morgen entworfen.

Die Schauplatzausstellung AutoBoom im August Horch Museum Zwickau besuchten bisher rund 16.500 Personen. Zwölf Schulklassen werden in den nächsten Wochen am Bildungsprogramm teilnehmen. Geschäftsführer Thomas Stebich zeigt sich mit diesen Zahlen sehr zufrieden: „Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen haben wir in den ersten sieben Wochen rund 16.500 zufriedene Besucher aus der gesamten Republik und aus 32 Ländern begrüßen können. Auch für den Rest des Jahres gehen wir von weiterhin großem Interesse aus und versuchen alles, dass sich unsere Besucher sicher und wohl fühlen.“

Rund 5.500 Besucher kamen in das Sächsische Industriemuseum nach Chemnitz, um dort die Schauplatzausstellung MaschinenBoom zu erleben. Auch hier haben sich bisher zwölf Schulklassen für das museumspädagogische Angebot entschieden. Direktor Dr. Oliver Brehm: „Natürlich entsprechen die derzeitigen Besucherzahlen nicht der Erwartungshaltung, die man in Bezug auf die Eröffnung einer Schauplatzausstellung der 4. Sächsischen Landesausstellung hat.

Wir sind jedoch sehr zuversichtlich, dass die durchweg positiven Rückmeldungen zu unserer Sonderausstellung weitergetragen werden, so dass sich die steigenden Besucherzahlen auf einem der Ausstellung angemessenen Niveau verstetigen. Schwierig einzuschätzen bleibt allerdings, wie das zusätzlich angebotene Begleitprogramm zur Ausstellung angenommen wird.“

Obwohl nur an vier Tagen der Woche geöffnet, konnte die Schauplatzausstellung EisenbahnBoom in Chemnitz-Hilbersdorf bereits rund 5.000 Besucher/-innen verzeichnen. Ebenso wurden bis jetzt die Führungen auf dem Gelände sehr gut angenommen.

Projektleiter Dr. Maximilian Claudius Noack dazu: „Mit einer Gesamtzahl von rund 5.000 Besuchern bis zum 31.08. ist die Projektleitung durchaus zufrieden. Durchschnittlich besuchten bislang ca. 600 Besucher wöchentlich unsere Ausstellung. Als Freilichtmuseum erfuhren wir allerdings durch die sehr warme Witterung während der Schulferien eine zu erwartende Zurückhaltung bei den Besucherzahlen.

Das Feedback unserer Gäste war aber dafür durchweg positiv, was sich auch in den Google-Bewertungen der letzten 2 Monate für den Schauplatz Eisenbahn und das Sächsische Eisenbahnmuseum widerspiegelt. Unsere Besucher kommen sowohl aus der Stadt Chemnitz und aus ganz Sachsen, aber auch aus anderen Bundesländern. Internationale Gäste kamen aus Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz, Tschechien und Polen.“

Extra für die Landesausstellung wurde der Umbau des Bergbaumuseums Oelsnitz/Erzgebirge unterbrochen. Fast 4.000 Besucher und Besucherinnen besuchten die dortige Schauplatzausstellung KohleBoom, elf Schulgruppen haben sich bereits für das Bildungsprogramm entschieden.

Museumsleiter Jan Färber führt aus: „Die Corona-Pandemie brachte viele Unsicherheiten, Einschränkungen und Auswirkungen hinsichtlich der Durchführung der Schauplatzausstellung. Hinzu kam für das Bergbaumuseum die große Herausforderung, nach einer sanierungs- und modernisierungsbedingten Schließung und Beräumung des Museums ab Januar 2019 das Museum im Rahmen der Landesausstellung zu öffnen, den Museumsbetrieb wieder hochzufahren und anschließend ab Januar 2021 noch einmal bis 2023 zu schließen, um den Umbau fortzusetzen.

Unter diesen Umständen sind wir mit der Besucherresonanz relativ zufrieden, wenngleich diese nicht jener Resonanz vor Schließung des Museums entspricht. Wir hoffen jedoch, noch viele Besucher und Besucherinnen begrüßen zu dürfen. Die vielen positiven Rückmeldungen und Bestätigungen unserer Besucher und Besucherinnen motivieren.“

Einen guten Start hatte auch die Schauplatzausstellung TextilBoom in der Tuchfabrik Gebr. Pfau in Crimmitschau. Bislang haben sich rund 3.000 Besucher/-innen die Schau an dem authentischen Ort im Westen Sachsens angesehen. Dabei wurden bereits 87 Gruppenführungen durchgeführt.

Dr. Oliver Brehm, der als Geschäftsführer des Zweckverbandes Sächsisches Industriemuseum auch der Tuchfabrik in Crimmitschau vorsteht, dazu: „Die Tuchfabrik Gebr. Pfau ist hervorragend in die 4. Sächsische Landesausstellung gestartet. Besonders gut wurden die Führungen angenommen, in deren Rahmen auch die übrigen Gebäude besichtigt werden können.“

Rund 3.250 Gäste sind bis jetzt am Schauplatz SilberBoom in das Forschungs- und Lehrbergwerk Silberbergwerk Freiberg eingefahren; ein Besuch unter Tage ist hier nur als Gruppe möglich. Aufgrund des strikten Hygienekonzeptes können maximal elf Besucher zugleich einfahren.

Prof. Dr.-Ing. Helmut Mischo als Verantwortlicher der Schauplatzausstellung: „Der Schauplatz Silber auf dem Forschungs- und Lehrbergwerk hat sich in den ersten Wochen seiner Laufzeit zum Publikumsmagneten in Freiberg entwickelt. Während sich in der laufenden Ferienzeit die Mehrzahl der Besucher für die Entdeckertour im Schachtnahbereich entschieden hat, ist für das kommende Schuljahr bereits eine Vielzahl von Buchungen für Schulen und Schulklassen eingegangen für die komplett neu konzipierte Forschertour, bei der während einer 2-stündigen Grubenfahrt exemplarisch mehrere Forschungsstandorte zu neuen Technologien und Forschungsansätzen für unsere moderne Gesellschaft gezeigt werden.

Wir freuen uns sehr, dass wir gerade auch unseren jungen Besuchern die große Bandbreite an verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten und Forschungsprojekten des untertägigen Raums vorstellen können und damit auch eine Brücke schlagen von der reichen Bergbaugeschichte hin zur modernen Rohstoff- und Informationsgesellschaft.“

4. Sächsische Landesausstellung
BOOM. 500 JAHRE INDUSTRIEKULTUR IN SACHSEN
Ein Projekt des Freistaates Sachsen, durchgeführt vom Deutschen Hygiene-Museum
11. Juli bis 31. Dezember 2020

Die Landesausstellung lässt die Region Südwestsachsen im „Jahr der Industriekultur“ als ein bedeutendes Zentrum der europäischen Industrialisierung lebendig werden. Die große Zentralausstellung im Audi-Bau Zwickau, die vom Deutschen Hygiene-Museum durchgeführt wird, präsentiert ein breites kulturhistorisches Panorama der sächsischen Industrieentwicklung.

Parallel dazu finden an sechs Orten der sächsischen Industriegeschichte branchenspezifische Schauplatzausstellungen statt:

„AutoBoom“ im August Horch Museum Zwickau, „MaschinenBoom“ im Industriemuseum Chemnitz, „EisenbahnBoom“ am Schauplatz Eisenbahn Chemnitz-Hilbersdorf, „KohleBoom“ im Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge, „TextilBoom“ in der Tuchfabrik Gebr. Pfau Crimmitschau sowie „SilberBoom“ im Forschungs- und Lehrbergwerk | Silberbergwerk Freiberg.

Weitere Informationen unter www.boom-sachsen.de und auf www.facebook.com/boom.sachsen

Die neue Leipziger Zeitung Nr. 82: Große Anspannung und Bewegte Bürger

MelderSächsische Landesausstellung
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Letztes Teilstück von Kreisstraße nach Sachsen-Anhalt wird saniert
Influenzaimpfung wegen Corona wichtiger denn je
Lesung: Ankommen in Deutschland
Linke schließt sich Bund der Steuerzahler an: Keine Extrawürste für Abgeordnete bei der Rente
Europäische Bauernorganisationen fordern: Stoppt das Mercosur-Abkommen!
Projekt KuGeL: Gesundheits-Lotsen für Migrantinnen und Migranten erhalten Zertifikate
FDP Sachsen: Richter soll neuer Generalsekretär der FDP Sachsen werden
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Johann Walter: Die große Quellensuche nach dem „Urkantor“ der evangelischen Kirchenmusik
Christa Maria Richter: Johann Walter. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDer Torgauer Geschichtsverein hat sich ein richtig dickes Buch gegönnt über Johann Walter, den „Urkantor“, den Mann, der die evangelische Kirchenmusik geradezu erfunden hat, und der vor 450 Jahren in Torgau starb. Die Historikerin Christa Maria Richter hat die Quellen durchforstet, um das Leben und Schaffen Walters zu rekonstruieren. Ein Leben, das so geradlinig nicht verlief, wie es die Formel vom „Urkantor“ suggeriert.
Freitag, der 18. September 2020: Parkplätze zum Abhängen und abgelehnte Anträge zu Geflüchteten in Moria
Auch in diesem Jahr wurden Parkplätze in Leipzig in Kleingärten, Spielplätze und Sitzecken verwandelt. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserGut gewählt, wer das Auto in der Garage hat stehen lassen: Auf Leipzigs Straßen oder vielmehr auf den Parkspuren entstanden am heutigen PARK(ing) Day kleine Sitzecken, Spielwiesen und Mini-Gärten. Im Bundestag wurden derweil jeweils ein Antrag von Linke und Grünen zu den Konsequenzen aus dem Brand von Moria abgestimmt. Beide wurden abgelehnt. Was sonst noch wichtig war (und sein wird) ...
Ticketverlosung: Hälfte des Lebens. Poesie & Narrheit – Lesung und Musik zu Ehren von Friedrich Hölderlin

Foto: Karin Thomas

VerlosungAm Samstag, 26. September, gibt es um 15 Uhr im Garten des Leipziger Schillerhauses zu Ehren von Friedrich Hölderlin Lesung und Musik mit Steffi Böttger, Anna Fey, Ralph Grüneberger und dem Gitarrenduo Karin Leo und Thomas Heyn. Zu Gehör gebracht werden ausgewählte Gedichte und Notate aus der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Poesiealbum neu“, die Friedrich Hölderlin gewidmet ist. Freikäufer haben die Möglichkeit, 1 x 2 Freikarten zu gewinnen.
Neue Studie: Atomkraft hat Deutschland bis heute bereits mehr als eine Billion Euro gekostet
Wie die Atomkraft in Deutschland mit Milliarden gefördert wurde. Grafik: Greenpeace Energy

Grafik: Greenpeace Energy

Für alle LeserEines der am häufigsten gebrauchten Argumente gegen die Erneuerbaren Energien ist immer wieder: „Das kostet zu viel. Die Verbraucher werden unzumutbar belastet.“ Die alten Riesenkraftwerke werden dann meist so hingestellt, als würden sie sich nicht nur rechnen, sondern auch noch enorme gesellschaftliche Gewinne beitragen. Das Gegenteil ist wahr, rechnet Greenpeace Energy jetzt einmal für die Atomkraft vor.
Bundesverband Windenergie Sachsen befürchtet für den Windkraftausbau in Sachsen jahrelangen Stillstand
Einsames Windrad in der Lausitz. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserDie „Verspargelungs“-Kampagnen vor zehn Jahren haben einen kaum reparablen Schaden beim Windkraftausbau in Sachsen zur Folge gehabt. Der Freistaat ist Schlusslicht beim Ausbau der Windenergieanlagen. Doch Bund und EU haben gerade ihre Ziele für die Erneuerbaren Energien erhöht. Und das zu einem Zeitpunkt, da Sachsen praktisch handlungsunfähig ist, weil die verfügbaren Flächen für Windkraftanlagen fehlen.
Verschoben: In The Ä Tonight – Die Tour von und mit DIE ÄRZTE
Die Ärzte. Quelle: Semmel Concerts

Quelle: Semmel Concerts

Aufgrund des Beschlusses der Bundesregierung von Ende September 2020, Großveranstaltungen bundesweit bis Ende Dezember 2020 weiter auszusetzen, müssen die geplanten Termine der „In The Ä Tonight - Die Tour von und mit DIE ÄRZTE“ leider auch auf Ende 2021 verschoben werden.
Schottergärten: Leipzig muss künftig kontrollieren, dass es keine Verstöße gegen die Vorgartensatzung gibt + Video
Ein völlig zugeschotterter Vorgarten. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserEin bisschen hin und her ging es im Sommer zwischen Grünen-Fraktion und Verwaltung. Die Grünen hatten beantragt, rechtliche Regelungen gegen die toten Schottergärten zu erlassen, die überall im Stadtgebiet entstehen und für Pflanzen und Tiere überhaupt keinen Raum mehr lassen. Das Amt für Bauordnung und Denkmalpflege meinte, das stünde doch alles schon in der Vorgartensatzung von 1996. Aber tatsächlich nicht wirklich rechtssicher. Am 16. September stimmte die Ratsversammlung also auch über diesen Grünen-Antrag ab.
Leipziger Lichtfest am 9. Oktober 2020: Zu Hause dabei sein und ein Licht ins Fenster stellen
Vorstellung Lichtfest 2020 mit Bernhard Stief, Marit Schulz, Burkhard Jung und Michael Koelsch. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserCorona verändert alles – auch das Lichtfest. Seit 20 Jahren wurde es in Leipzig an jedem 9. Oktober gefeiert. Es fällt 2020 nicht aus. Aber 25.000 bis 30.000 Menschen auf dem Augustusplatz, das wäre ein Ding der Unmöglichkeit, so Oberbürgermeister Burkhard Jung. Aber ganz fällt es nicht aus. Die drei zentralen Ereignisse werden alle im Livestream gezeigt. Wir sind also alle zu Hause und zumindest virtuell dabei.
Kirschen essen: Wenn man nur genau hinschaut, ist die Bibel voller lebendiger Liebesgeschichten
Susanne Niemeyer: Kirschen essen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSchon mit ihrem Buch „Fliegen lernen“ hatte Susanne Niemeyer gezeigt, dass man die weltberühmten Geschichten aus der Bibel auch völlig anders lesen kann. Nämlich mit den Augen einer modernen, emanzipierten Frau. Mit „Kirschen essen“ zeigt sie erst recht, wie sehr die Bibelgeschichten immer noch aus Männer- und Machoperspektive interpretiert werden. 3.000 Jahre Männerignoranz sind einfach so zählebig, dass man das eigentliche Leben vor lauter Brettern nicht mehr sieht.
Donnerstag, der 17. September 2020: Abgespecktes Lichtfest und eine Entscheidung des EU-Parlaments
Auch in diesem Jahr wird das Leipziger Lichtfest stattfinden, allerdings unter Corona-Bedingungen. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDie Stadtverwaltung gab am heutigen Donnerstag die Pläne für das diesjährige Leipziger Lichtfest bekannt. Auch in diesem Jahr soll an die Friedliche Revolution erinnert werden – allerdings sehen die Festivitäten unter Corona-Bedingungen etwas anders aus als gewohnt. Statt sich auf dem Augustusplatz und den Straßen in der Innenstadt zu begegnen, kommt das Lichtfest im Vorfeld „zu Besuch“. Außerdem können die Leipziger/-innen online an der Veranstaltung teilhaben. Die L-IZ fasst zusammen, was sonst noch wichtig war in Leipzig und Sachsen und weltweit.
Die LVB setzen bei Fahrausweiskontrollen auch künftig auf Deeskalation
Wenn alles nichts hilft, wird die Polizei gerufen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIm Juli sorgte ja bekanntlich die rabiate Vorgehensweise von Fahrkartenkontrolleuren der LVB für Schlagzeilen. Indem sie einen Fahrgast ohne Fahrschein zu Boden drückten, überschritten sie eindeutig ihre Kompetenzen. Und während sich die einen über die Gewalt in dem Vorgang aufregten, sah die CDU-Fraktion eher wieder das Problem der aggressiven Schwarzfahrer, die sich gegen eine Kontrolle wehren. Das Verkehrs- und Tiefbauamt hat jetzt auf die CDU-Anfrage geantwortet.
Leipziger FKK gibt es nur am Kulkwitzer See
Am Kulkwitzer See. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserCorona hat auch viele Leipziger/-innen gezwungen, ihren Urlaub daheim zu verbringen. War ja eigentlich nicht so schlimm: Badestrände gibt es direkt vor den Toren der Stadt. Und heiß war es auch. Und wenn es richtig knackig heiß wird, zieht der Mensch natürlich am liebsten alles aus. Was die Linksfraktion im Stadtrat auf die Idee brachte, mal wieder nach den FKK-Stränden in der Stadt zu fragen. Gibt es überhaupt welche?
Sumpfwald-Biotop in der Rietzschke-Aue soll erhalten bleiben, Wiesen werden extensiv gepflegt
Blühende Landschaft östlich der neuen Schule an der Ihmelsstraße. Foto: Alexander John

Foto: Alexander John

Für alle LeserAm 20. Juli berichteten wir über das blühende Biotop, das nach dem Auflösen der Kleingartenanlage in der Rietzschke-Aue in Sellerhausen entstanden ist. Die Frage dabei stand im Raum, ob bei der von der Stadt geplanten Grünflächengestaltung dieser Artenreichtum wieder verloren geht. Die Frage bewegte auch Tobias Peter, der die Stadtverwaltung deshalb anfragte. Das Amt für Stadtgrün und Gewässer erklärt jetzt, wie man sich die Umgestaltung genauer vorstellt.
Am 19. September belebt sich der Kubus auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz: Dürremonitor, Umwelttracker und der Sound von Tschernobyl
Der Kubus auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSeit dem 5. September laufen die Menschen am Leipziger Wilhelm-Leuschner-Platz direkt durch einen geheimnisvollen Kubus aus schwarzem Gitter – das „Sperrgebiet“. Es ist eine Installation der Schaubühne über Umweltzerstörung, Klimawandel und menschengemachte Sperrgebiete in Natur und Gesellschaft. Am Samstag, 19. September, laden die Schaubühne, das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung und das Leibniz-Institut für Troposphärenforschung nun ein zum Forschungstag im „Sperrgebiet“.
Ökolöwe mahnt: Das Verkehrsdezernat verbaut die Zukunft der Luppe-Aue
Nahlebrücke. Quelle: Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e.V.

Quelle: Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e.V.

Es war zu erwarten, dass def Stadtrat diese Vorlage am Mittwoch, 16. September nicht mehr schaffen würde: "Ersatzneubau Leutzsch-Wahrener Brücke (II/5) im Zuge der Gustav-Esche-Straße über die Nahle - Bestätigung der Vorzugsvariante". Die Vorlage kam knapp vor den Sommerferien erst ins Verfahren. Und erst am Mittwoch konnte auch der Ökolöwe seine Position formulieren.