Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Genussradeln im Grenzland: Die schönsten Herbsttouren zwischen Görlitz und Lausitz

Flache Radwege, historisch bedeutende Orte, riesige Seen und ein beschaulicher Grenzfluss: Das Lausitzer Seenland und die Europastadt Görlitz an der Grenze zu Polen laden Fahrradfahrer zu Entdeckungsreisen durch eine Landschaft mit einer spannenden Vergangenheit ein. Fünf Tourentipps für den Herbst.

Oder-Neiße-Radweg zwischen Görlitz und Guben (64 und 68 Kilometer)

Der Oder-Neiße-Radweg führt auf 630 Kilometern durch eine der eindrucksvollsten deutschen Altstädte, einen berühmten Landschaftspark und artenreiche Auenlandschaften meist entlang der deutsch-polnischen Grenze. Er beginnt an der Neißequelle im tschechischen Isergebirge und endet auf der Insel Usedom, wo die Oder in die Ostsee mündet. Zu den kulturellen Höhepunkten zählen die Stationen der Etappen drei und vier zwischen Görlitz und Guben. Sie verbinden die Europastadt mit dem Lausitzer Seenland.

Ausgangspunkt der 68 Kilometer langen dritten Etappe ist Görlitz, das mit einem einmaligen architektonischen Erbe fasziniert. 4000 Baudenkmale aus Gotik, Renaissance, Gründerzeit und Jugendstil blieben im Zweiten Weltkrieg unzerstört und wurden in den letzten Jahrzehnten zum Großteil aufwändig restauriert.

Von Görlitz geht es durch Wälder und Heidelandschaft nach Bad Muskau, hinein in das grenzüberschreitende UNESCO-Welterbe Muskauer Park. Zwischen 1815 und 1844 schuf Fürst Hermann von Pückler-Muskau auf seinem Anwesen einen romantischen Landschaftsgarten, der seinerzeit wegweisend war.

Die vierte, 64 Kilometer lange Etappe führt durch den UNESCO Global Geopark Muskauer Faltenbogen in die Rosenstadt Forst mit seinem über 100 Jahre alten Rosengarten. Lohnend ist auch ein Zwischenstopp im Archiv verschwundener Orte in Horno, einem Museum über Lausitzer Dörfer, die dem Tagebau weichen mussten. Ziel der Etappe ist die deutsch-polnische Zwillingstadt Guben-Gubin: Hier wachsen seit der Wende zwei Orte wieder zu einem zusammen.

www.lausitzerseenland.de/de/erleben/radfahren/fernradwege/artikel-oder-neisse-radweg.html

Sechs Seen an einem Tag (58 Kilometer)

Guben ist auch Ausgangspunkt einer 58 Kilometer langen Rundtour um sechs Naturseen im Lausitzer Seenland. Der Radweg „Sechs Seen an einem Tag“ führt über Dorfstraßen und Waldwege durch Kiefern- und Laubwälder zu den Seen. Ein Teil der Strecke legen Radfahrer im Naturpark Schlaubetal zurück. Es gilt als schönstes Bachtal Brandenburgs und besitzt ausgedehnte Heideflächen, die sich bis in den Frühherbst als violettes Farbenmeer zeigen.

Mit etwas Glück bekommt man Fischotter, See- und Fischadler sowie Schwarzstorch zu Gesicht. Zurück in Guben lohnt ein Stopp im Stadt- und Industriemuseum in der ehemaligen Hutfabrik.

www.lausitzerseenland.de/de/erleben/radfahren/thematische-tagestouren/artikel-6-seen-an-einem-tag.html

Vom Bergmann zum Seemann (49 Kilometer)

Die Naturseen bei Guben sind nur ein Teil des Lausitzer Seenlandes. Die weitaus größte Wasserfläche bilden die neuen Seen, die durch Flutung von Tagebaugruben entstanden – und entstehen. Es ist ein faszinierender Landschaftswandel, der noch immer andauert. Mehr als 20 geflutete Seen und Kanäle werden einmal Europas größte menschengemachte Wasserlandschaft bilden.

Bei der 49 Kilometer langen Tagestour „Vom Bergmann zum Seemann“ bekommen Radfahrer einen Eindruck von diesem Jahrhundertprojekt. Die Strecke beginnt am Ufer des seit 2018 vollendeten Großräschener Sees, führt am aktiven Tagebau Welzow-Süd vorbei über den Sedlitzer See, der sich in der Flutung befindet, bis zum Senftenberger See. Letzterer hat seine Transformation schon seit Jahrzehnten hinter sich und ist heute der beliebteste See der Lausitz.

www.lausitzerseenland.de/de/erleben/radfahren/thematische-tagestouren/artikel-vom-bergmann-zum-seemann-0.html

Tour um den Berzdorfer See (20 Kilometer)

Den spektakulären Landschaftswandel vom Bergbaurevier zum Wasserparadies konnten auch die Görlitzer vor ihrer Haustür miterleben. Der Berzdorfer See an der südlichen Stadtgrenze entstand bis 2013 ebenfalls aus einem Tagebau und bietet herrliche Ausblicke auf den Görlitzer Hausberg, die Landeskrone sowie die umliegenden Gebirge in Polen und Tschechien.

Eine 20 Kilometer lange Genießertour führt auf einem gut ausgebauten, größtenteils asphaltierten Weg einmal um den See herum. Zum Zwischenstopp laden die Strandbar, der moderne Hafen, der Schaufelradbagger 1452, die Blaue Lagune mit Sandstrand und der Aussichtsturm Neuberzdorfer Höhe ein.

www.goerlitz.de/Tourenvorschlaege.html

Veranstaltungstipp: Stadtführung per Rad

Görlitz selbst kann ebenfalls bestens mit dem Fahrrad erkundet werden. Am 3. Oktober, 10 Uhr, bieten Gästeführer eine zweistündige öffentliche Radführung durch die historische Altstadt, das Gründerzeitviertel und das polnische Zgorzelec an. Sie geben einen Einblick in die 500 Jahre alte Geschichte, erklären wie Görlitz und Zgorzelec als Europastadt wieder zusammenwachsen und warum Hollywood-Filmschaffende von dem Ort so begeistert sind.

www.goerlitz.de/angebot/detail/12-Individualreise-OEffentliche-Radfuehrung

Weitere Ideen für einen Radurlaub im Lausitzer Seenland und in Görlitz am See liefern die Tourismusverbände auf ihren Webseiten:

www.lausitzerseenland.de und www.goerlitz.de/Tourismus.

Die neue Leipziger Zeitung Nr. 82: Große Anspannung und Bewegte Bürger

MelderTourismus
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Nach der Corona-Pause wieder aktiv: Jugendliche „Lesescouts“ begeistern Mitschüler/-innen für Geschichten
AOC Immobilien AG erwirbt Baugrundstück für Büroentwicklung im Zentrum von Leipzig
Peterskirche: Forum für Gemeinschaft und Theologie
Verschiebung der Irish Christmas Tour 2020 von Angelo Kelly & Family nach 2021
Albrecht Pallas stellt Kleine Anfrage zu Polizeieinsatz
Vom TÜV SÜD bescheinigt: Kunden mit Leipziger Stadtwerken zufrieden
HTWK Leipzig und Firmencluster schließen Kooperationsvertrag
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Verschiebung der Irish Christmas Tour 2020 von Angelo Kelly & Family nach 2021
Quelle: Semmel Concerts

Quelle: Semmel Concerts

Aufgrund des Beschlusses der Bundesregierung Ende September 2020, Großveranstaltungen bundesweit bis Ende Dezember 2020 weiter auszusetzen, sehen wir uns schweren Herzens gezwungen, die für den November/Dezember 2020 geplante „Irish Christmas Tour 2020“ von Angelo Kelly & Family auf das kommende Jahr zu verlegen.
Montag, der 21. September 2020: Feuer frei bei der Polizei
Ein Beamter in Dresden greift zur Pistole. Fotoscreen des Videos von @Pixel_Roulette (Twitter)

Fotoscreen des Videos von @Pixel_Roulette (Twitter)

Für alle Leser/-innenDer sächsische Ex-LKA-Mitarbeiter, der nicht ins Gesicht gefilmt werden wollte, hat einen würdigen Nachfolger: Bei einer Demonstration in Dresden drohte ein Polizist einem Teilnehmer damit, dass dieser sich „eine Kugel fangen“ könnte. Außerdem: Wir haben Fotos und Videos von den Leipziger Demonstrationen am Wochenende zusammengetragen. Die L-IZ fasst zusammen, was am Montag, den 21. September 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Gastkommentar von Christian Wolff: Gefährliches Geschwurbel
Wo man singt, da lass Dich nieder - "ganz Mitteldeutschland" sind heute 200 Teilnehmerinnen bei Querdenken. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserAm vergangenen Samstag, 19.09.2020, haben sie sich wieder einmal getroffen – die Coronamaßnahmen-Gegner von den Initiativen „Bewegung Leipzig“ und „Querdenken 341“. Ca. 300 Menschen versammelten sich auf dem Leipziger Marktplatz. Darunter einige mir bekannte Gesichter. Zwei Stunden lang hörten sie sich geduldig, begierig, andächtig an, dass die Coronamaßnahmen der Bundes- und Landesregierungen nur einem Ziel dienen: die Grundrechte sollen ausgehebelt und die Menschen für eine wie auch immer geartete Diktatur gefügig gemacht werden.
GlobaLE Kino diese Woche in Grünau, Gohlis & Lindenau
Plakat zum GlobaLE Filmfestival 2020. Grafik: GlobaLE

Grafik: GlobaLE

Diese Woche lädt das Leipziger GlobaLE Filmfestival die Leipzigerinnen und Leipziger wieder an drei Abenden zu Dokumentarfilmen und Diskussionen ein. Diesmal ist die Reihe in Gohlis, Grünau und Lindenau zu Gast und zeigt Dokumentarfilme aus aller Welt im Neuen Schauspiel, im Heizhaus sowie im Garten des Hausprojekts „Goase“.
Der Stadtrat tagte: Grüne, Linke und SPD setzen ihren Änderungsantrag zur neuen Stadtwerke-Zentrale durch
Tim Elschner (B90/Die Grünen) im Stadtrat. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserAuch diese Angelegenheit beschäftigt uns nun schon seit neun Monaten. Ende 2019 kündigten die Leipziger Stadtwerke an, ihre neue Zentrale auf dem ihr gehörenden Gelände zwischen Richard-Lehmann-Straße und Arno-Nitzsche-Straße ansiedeln zu wollen. Seither purzelten etliche Änderungsanträge auf die Tische des Stadtrats. Am Mittwoch, 16. September, ging es in der Ratsversammlung dann munter in die Debatte.
The Inner Land: Fünf Künstler zeigen in der Galerie Reiter ihre schöpferischen Landschaften
Stephan Huber: 1952 - 2019. (Detail). Foto: Reiter Galerie

Foto: Reiter Galerie

Für alle LeserSage niemand, Künster/-innen würden sich nur mit lauter Provokationen und kryptischen Konstruktionen beschäftigen. Die meisten stellen sehr irdische Themen ins Zentrum ihres Schaffens. Und etliche schauen auch – wie alle anderen Menschen auch – neugierig nach, was sie eigentlich in ihren inneren Landschaften so alles entdecken. Am Samstag, 26. September, eröffnet in der Galerie Reiter die Ausstellung „The Inner Land“.
Über 1.600 Rathausmitarbeiter/-innen nahmen im Frühjahr die Möglichkeit des Homeoffice in Anspruch
Treppenhaus im Neuen Rathaus. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserMit Beginn des Corona-Shutdowns Ende März gingen auch viele Leipziger/-innen ins Homeoffice. Auch und vor allem bedingt dadurch, dass sie ihre Kinder nun zu Hause betreuen mussten. Aber Kinder kamen in der CDU-Anfrage zum Homeoffice in der Leipziger Stadtverwaltung nicht vor. Was schon eine Menge über die Illusionen erzählt, die wir uns heute über die schöne neue Arbeitswelt machen. Homeoffice wird ja gar als Arbeitswelt der Zukunft gehandelt.
Vor 2023 hat die Küchenholzallee kaum eine Chance, zu einem ordentlichen Radweg zu werden
Der Zustand der Küchenholzallee im Bereich der Kleingartenanlagen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWenn Radwege durch Naturschutzgebiete führen, beginnt im Rathaus das große Geeier. Dann werden lauter seltsame Gründe gefunden, warum die Wege nicht saniert werden können und schon gar nicht asphaltiert. Das Ergebnis sind dann solche seltsamen Wälle, wie sie 2019 im südlichen Auenwald gebaut wurden. Und ähnliches droht jetzt in der Küchenholzallee, obwohl sich der Stadtbezirksbeirat Südwest hier dringend eine Asphaltierung gewünscht hat.
Blinde Flecken: Ein Roman über die Tragödie eines kaputt-optimierten Fürsorge-Systems
Wolfgang Ehmer: Blinde Flecken. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserImmer wieder erschüttern Fälle von Kindesmisshandlung die Republik. Die Medien stellen dann meist die suggestive Frage: „Wie konnte das geschehen?“ Meist stellt sich heraus, dass eine Menge Leute einfach weggeschaut haben. Oder nicht gehandelt haben, obwohl sie gewarnt waren. Und genau darum geht es in Wolfgang Ehmers Buch: Es ist die Geschichte eines kollektiven Versagens.
Ausstellung „Wir wollten frei sein und diese Freiheit uns selbst verdanken.“
Quelle: Pfadfinder-Fördererkreis Nordbayern e. V.

Quelle: Pfadfinder-Fördererkreis Nordbayern e. V.

Am 6.9.20 eröffnete Markus Kopp, Honorarkonsul der Republik Polen in Sachsen das Bildungsprojekt und die Ausstellung „Wir wollten frei sein und diese Freiheit uns selbst verdanken“ in Leipzig u. a. im Beisein von deutschen und polnischen Pfadfinder/innen. Die Ausstellung ist noch bis 23.10.20 zu sehen.
JAZZ-NIGHT: Mondayboxxx Jazz Orchester & Koerper
Quelle: LiveKommbinat Leipzig e.V.

Quelle: LiveKommbinat Leipzig e.V.

Das Mondayboxxx Jazz Orchester wurde im April 2019 in Leipzig gegründet. Die Band vereint verschiedenste Musiker/-innen, die sich in jeder denkbaren Konstellation woanders in der Musikwelt treffen könnten, doch am Liebsten treffen sie sich immer wieder montags in ihrem vertrauten Ensemble.
Petition freundlich abgelehnt: Es ist noch nicht Zeit für ein Renaissance-Stadtfest aus Dank zur Errettung vor der großen Corona-Seuche
Plakat aus der Frühzeit von Corona in Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm 26. April schrieb ein Leipziger einen freundlichen Brief an den Petitionsausschuss: „Liebe Stadträte, es scheint, dass Gott die Stadt Leipzig vor vielen Toten nach großer Verderbnis in der Corona-Seuche zu bewahren gedacht hat, oder?“ Es ging dann noch ein bisschen um das „Sündenbabel Berlin“. Aber Ziel des Briefes war, dass Leipzig ein „großes Renaissance-Stadtfest“ feiern soll. Vielleicht im August oder September 2021. Am 16. September war die Petition Thema im Stadtrat.
Häusermeer – Gedichte von Passanten/Melodien aus den Kammern im MALA
Maria Schueritz.Foto: PR

Foto: PR

Am 24.9., 19.30 Uhr flirren Texte von Daniel Stojek und Maria Schüritz' Musik im Strudel der Stadt durchs Häusermeer. Urbane Miniaturen und Gedankenströme treffen auf Musik zwischen Soul, Lied und Chanson. Die beiden Leipziger treten an diesem Abend mit ihrem ersten gemeinsamen Programm auf die Bühne des Café Mala in der Schulze-Delitzsch-Str. 19.
Ausstellungseröffnung Nimmersatt: Unikatum feiert 10 Jahre Kinder- und Jugendmuseum
Außenansicht des UNIKATUM Kindermuseums. Foto: Roland Kersting

Foto: Roland Kersting

„Das Essen ist fertig!“ Die pfiffigen Protagonisten Peter Siel und Zitronella führen in der neuen Mitmachausstellung im UNIKATUM Kinder- und Jugendmuseum ab dem 26. 09. 2020 durch die spannende Welt der Ernährung und gehen einigen heißen Fragen unserer Zeit auf den Grund: Wie kommt mein Essen überhaupt auf den Teller? Was, wie und warum essen wir? Was passiert mit den Resten? Und warum beeinflusst unser Essverhalten die Lebensbedingungen auf unserer Erde?
Mentale Wissenskarten: Wie unser Gehirn alles, was es wahrnimmt, nach markanten Merkmalen abspeichert
Das Gehirn erwirbt Wissen, indem es die Kartierung von verhaltensrelevanter Information unterstützt. Grafik: MPI CBS

Grafik: MPI CBS

Für alle LeserWie funktioniert unser Gehirn wirklich? Wie speichert es all die Millionen Dinge ab, die wir tagtäglich wahrnehmen, einordnen und erkennen müssen? Die Leipziger Kognitionsforscher gehen davon aus, dass unser Gehirn dabei wie eine mentale Landkarte funktioniert, in der die hervorstechenden Merkmale eines Dings an verschiedenen Stellen gespeichert sind. Aus den markanten Merkmalen konstruiert unser Gehirn dann blitzschnell das richtige Muster: Aha, es ist eine Fliege!