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Sanierung der Musikalischen Komödie wird 1,2 Millionen Euro teurer als geplant

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    Überall steigen die Baupreise. Das bekommt jetzt auch die Musikalische Komödie zu spüren, deren Spielstätte im Haus Dreilinden seit 2019 endlich saniert wird. Bis dahin war es ja schon ein langer Weg. Einige Ratsfraktionen hatten ja schon emsig überlegt, die Spielstätte ganz aufzugeben. Doch 2019 begann endlich die Haussanierung für 7,6 Millionen Euro. Und es wird auch emsig gebaut. Nur die Rechnungen werden höher als geplant.

    „Es wird zur Kenntnis genommen, dass sich die Gesamtkosten der Baumaßnahme nach aktuellem Stand vom 23.01.2020 von TEUR 7.634 um ca. TEUR 1.216 auf voraussichtlich insgesamt TEUR 8.850 erhöhen“, beschreibt das Kulturdezernat das Problem. Es könnte sein, dass es noch ein bisschen teurer wird, ganz einfach, weil die Stadt die einzelnen Aufträge schlicht nicht zu den veranschlagten Preisen am Markt platzieren kann.

    „Diese Summe basiert auf der Summe der vorliegenden Aufträge, der bekannten Submissionsergebnisse und der bereits angemeldeten Zusatzleistungen (Nachträge) sowie der verpreisten Leistungsbeschreibungen soweit noch keine Angebotspreise vorliegen“, klingt das dann im Ämterdeutsch.

    „Für 85 % der Leistungen wurden bereits Aufträge erteilt oder liegen die Submissionsergebnisse vor. Damit ergibt sich mit Stand vom 23.01.2020 eine Kostensteigerung von rd. 1.216.000 EURO. Unabhängig der bekannten Kostensteigerungen ist bei den noch offenen Gewerkevergaben (in Höhe von voraussichtlich 1.000.000 EUR) sowie im weiteren Bauablauf durch notwendige bauliche Ergänzungen und Änderungen mit weiteren Kosten zu rechnen.“

    Die zusätzlichen Gelder werden zunächst einmal nicht den Stadthaushalt belasten, weil die Oper hier in der Verantwortung steht, die das zusätzliche Geld nun auch aufbringen muss: „Die Mehrkosten i. H. v. 1.216.000 Euro können aus Mitteln der Oper finanziert werden. Eine gesonderte städtische Zuweisung ist in dieser Höhe nicht erforderlich. Sollten auf Grundlage der Mehrkostenanmeldung weitere Fördermittel bewilligt werden, werden diese zur Finanzierung mit herangezogen.“

    Der Stadtrat muss trotzdem über die Kostenerhöhung abstimmen, da ja die Oper nun einmal ein Eigenbetrieb der Stadt ist. So oder so geht es um städtische Gelder.

    Den größten Kostensprung gab es bei den „Technischen Anlagen“, wo aus geplanten 3,3 Millionen Euro fast 4,2 Millionen Euro geworden sind. Und teurer wurde auch die Bauwerkskonstruktion, die mit 1,85 Millionen Euro kalkuliert worden war, nun aber wohl 2,4 Millionen Euro kosten wird.

    Musikalische Komödie wird in den Jahren 2019/2020 endlich saniert

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