2.5 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Am Montag startet die Reaktivierung der ehemaligen Heinrich-Heine-Schule in Paunsdorf

Anzeige

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Anzeige

    Nach und nach kommen einige der Schulen, die Leipzig noch bis in die frühen 2000er-Jahre schließen musste, wieder zurück ins Leben. So jetzt auch in Paunsdorf die einstige Heinrich-Heine-Schule in der Hainbuchenstraße 13. Ein Projekt, an dem die Stadt Leipzig jetzt schon seit 2017 arbeitet. Das Projekt ist dabei mitgewachsen und die Baukosten haben sich zwangsläufig auch erhöht.

    2017 konzentrierte sich das Amt für Jugend, Familie und Bildung noch auf die reine Sanierung und Modernisierung des Schulgebäudes, das 2016 kurzfristig für die Nutzung als Asylunterkunft umgebaut worden war. Aber nicht nur die Umbauten sollen wieder entfernt, das Gebäude gedämmt, energietechnisch aufgerüstet und barrierefrei werden. Jetzt sollen auch jene Gebäudeteile ergänzt werden, die in den Typenbauten aus der DDR-Zeit nicht vorgesehen waren: Mensa, Bibliothek und zusätzliche Fachkabinette.

    Dabei stiegen die Baukosten zwangsläufig von damals noch 7 Millionen kalkulierten Euro jetzt auf 14,4 Millionen.

    Das Schulgebäude der ehemaligen Heinrich-Heine-Schule wurde 1989 als Typenbau WBS 70GL zur Nutzung als zweizügige Polytechnische Oberschule (POS) errichtet. 2006 wurde die Heinrich-Heine-Schule mit der ehemaligen Thomas-Müntzer-Schule fusioniert, verschwand damit aus der Landschaft. Doch seit Jahren ist klar, dass auch in Paunsdorf wieder eine neue Schule gebraucht wird. Die Zwischennutzung als Asylunterkunft konnte nur ein vorübergehendes Kapitel sein.

    In der Hainbuchenstraße 13 starten die bauvorbereitenden Maßnahmen bereits ab 22. Juni, teilt das Amt für Jugend, Familie und Bildung mit. Im Juli 2020 rücken dann die Bagger an.

    Aus der ehemals zweizügigen Polytechnischen Oberschule entsteht jetzt eine moderne dreizügige Oberschule mit Platz für 532 Schülerinnen und Schüler inklusive einer DAZ-Klasse (DAZ = Deutsch als Zweitsprache, d.Red.). Dafür wird die Gebäudehülle baulich und energetisch nach aktuellen Anforderungen ertüchtigt. Der mittlere Gebäudetrakt wird jetzt durch einen größeren Neubau ersetzt, um darin eine Aula, die Mensa, eine Bibliothek sowie die Fachunterrichtsräume zu integrieren.

    Auch die Freianlagen werden neu gestaltet. Sowohl Schulgebäude als auch Außenfläche werden komplett barrierefrei ausgebildet. Das Dach der Schule erhält eine Begrünung und wird für eine Photovoltaikanlage vorgerüstet. Die umfangreiche Modernisierung erfolgt nach Energieeinsparverordnung EneV unter Verwendung von Passivhauskomponenten.

    Die Inbetriebnahme ist für das Schuljahr 2022/23 geplant. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 14,4 Millionen Euro. Durch den Freistaat Sachsen werden 8,3 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung gestellt.

    Lehrer-Leben: Drauf auf die Lehrer – Ich kann mich nur entschuldigen

    Hinweis der Redaktion in eigener Sache

    Seit der „Coronakrise“ haben wir unser Archiv für alle Leser geöffnet. Es gibt also seither auch für Nichtabonnenten unter anderem alle Artikel der LEIPZIGER ZEITUNG aus den letzten Jahren zusätzlich auf L-IZ.de über die tagesaktuellen Berichte hinaus ganz ohne Paywall zu entdecken.

    Unterstützen Sie lokalen/regionalen Journalismus und so unsere tägliche Arbeit vor Ort in Leipzig. Mit dem Abschluss eines Freikäufer-Abonnements (zur Abonnentenseite) sichern Sie den täglichen, frei verfügbaren Zugang zu wichtigen Informationen in Leipzig und unsere Arbeit für Sie.

    Vielen Dank dafür.

    Anzeige
    Werbung

    Mehr zum Thema

    Mehr
      Anzeige
      Werbung

      Topthemen

      - Werbung -

      Aktuell auf LZ

      Anzeige
      Anzeige
      Anzeige