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Sachsen-Image: SPD-Chef sieht durch Umfrage Defizite in Wirtschaft, Bildung und Wissenschaft bestätigt

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    "Nach der Veröffentlichung der Umfrage zum Image Sachsens in der Bundesrepublik wurde vor allem eines deutlich: Die Bürger sehen die Probleme, die die Staatsregierung gerne weg redet", stellt Martin Dulig, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, zu den am Mittwoch, 23. Mai, vorgestellten Ergebnissen der deutschlandweiten Umfrage zum Image Sachsens in Deutschland fest.

    „25 Prozent der Befragten schätzen die Arbeitsperspektiven für junge Menschen mit guter Ausbildung eher schlecht ein. 33 Prozent bemängeln die Schul- und Bildungspolitik und 36 Prozent sehen Sachsen nicht als einen wichtigen Standort für Wissenschaft, Forschung und Innovation an“, sagt Dulig. „Wie man vor dem Hintergrund dieser Ergebnisse von einem positiven Image Sachsens sprechen kann, ist mir ein Rätsel. Sachsen ist in den Augen der Befragten noch immer kein dynamischer Wirtschaftsstandort, ohne attraktive Arbeitsplätze für junge Menschen und ohne gute Studienmöglichkeiten.“

    Doch statt die Probleme anzugehen, mache die sächsische Staatsregierung weiter wie zuvor. „Anstelle der Förderung des Mittelstandes werden Dumping-Löhne gefördert, Gelder für Hochschulen zusammengestrichen und Investitionen in Bildung gnadenlos gekürzt. Vom vorherrschenden Lehrermangel ganz zu schweigen. Die sächsischen Urlaubsgebiete locken die Menschen in dieses Land, hier halten kann die Staatsregierung sie jedoch nicht“, sagt der SPD-Vorsitzende.

    Die Präsentation Imagestudie Sachsen der GMS Dr. Jung GmbH findet man hier: www.medienservice.sachsen.de/medien/assets/download/93604

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