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Spendenaktion: „Lokfans helfen! Du bist niemals alleine.“

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    LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 74, ab Freitag, 20. Dezember 2019 im HandelFür FreikäuferSpenden können Leben retten. Wer weiß das besser als die Fans des 1. FC Lok Leipzig, die ihrem Verein bereits mehrmals mit Spenden geholfen haben. Diesmal sammeln Lokfans allerdings nicht für ihren Klub, sondern für diejenigen, denen ein normales (Vereins-)Leben derzeit nicht vergönnt ist. Die Ultras der Probstheidaer nehmen mit verschiedenen Aktionen die Spendenbereitschaft für die Eric-Eiselt-Fußballschule und die Elternhilfe für krebskranke Kinder e. V. ins Visier – und waren bereits recht erfolgreich.

    Warum habt ihr diese Kampagne initiiert?

    Wenn man mit offenen Augen durchs Leben geht ist klar, nicht allen Kindern und Jugendlichen geht es gut. Manche sind schwer erkrankt, in anderen Familien fehlt schlicht das Geld für die Teilnahme am Training oder die Mitgliedschaft in einem Fußballverein. Wir wollen das Potenzial der Lokfans nutzen, um im Hinblick auf zwei konkrete Projekte, die wir unterstützen möchten, Spenden zu sammeln.

    Wir wissen: Lokfans helfen gerne und sind immer bereit, etwas zu geben! Da es seit einiger Zeit die Weihnachtsspenden-Aktion des Vereins nicht mehr gibt, wollten wir diese Tradition wieder aufleben lassen und den sozialen Gedanken – gerade in der Weihnachtszeit – in den Mittelpunkt stellen. So sind wir bereits seit dem Frühherbst dabei, die konkreten Elemente der Aktion „Lokfans helfen! Du bist niemals alleine“ zu planen und umzusetzen.

    Was passiert mit den Erlösen?

    Jeder Euro, den wir erlösen, fließt in den Spendentopf! Wir haben im Vorfeld überlegt, welche beiden Projekte wir unterstützen möchten und welche uns „nahe sind“. Für alle Spender und Unterstützer der Aktion soll greifbar sein, wohin das Geld geht. So haben wir uns für die Fußballschule unseres leider verstorbenen Spielers und Trainers Eric Eiselt entschieden, die durch seinen Vater weiterbetrieben wird. Um arbeiten zu können, ist die Fußballschule ausschließlich auf Spenden angewiesen!

    Das Titelblatt der letzten LZ für 2019. Leipziger Träume zum Jahresschluss. Foto: Screen LZ
    Das Titelblatt der letzten LZ für 2019. Leipziger Träume zum Jahresschluss. Foto: Screen LZ

    Ähnlich verhält es sich mit der Elternhilfe für krebskranke Kinder Leipzig e. V. Die wichtige Arbeit mit der ganzen Familie erkrankter Kinder und Jugendlicher wird nur zu einem Teil über die Krankenkassen refinanziert, und es werden ebenso Spenden benötigt. Die Erlöse werden nach Ende der Spendenaktion je zur Hälfte an die beiden Projekte übergeben.

    Was habt ihr bisher gemacht und was wird noch passieren?

    Wie erwähnt, befassen wir uns bereits seit mehreren Monaten mit der Aktion. Zunächst haben sich aus allen drei aktiven Fangruppen, der Fanszene Lokomotive, Banda Resoluta und der Blue Side Lok, Leute gefunden, die in der Orga-Gruppe mitwirken, und wir haben uns regelmäßig getroffen. Um die Fans auf unsere Aktion aufmerksam zu machen, wurde ein Design entworfen und Flyer, Plakate und Karten gedruckt sowie eine Facebook-Seite veröffentlicht.

    Zum Kick-Off im November haben wir Schoko-Weihnachtsmänner hergerichtet, die wir im Stadion verkauft haben. So konnte jeder bereits unser Anliegen wahrnehmen. Zum letzten Heimspiel im Dezember gegen Rot-Weiß Erfurt hat es den Aktionsspieltag gegeben. Im Eingangsbereich waren wir mit einem großen Stand präsent, an dem es neben den Weihnachtsmännern handgemachte Leckereien gab, die die Fans und Ultras selber hergestellt hatten.

    Auch konnte man bei uns gemütlich Punsch und Stollen genießen. Es war uns wichtig, dass auch Menschen mit kleinem Geldbeutel bei der Aktion mitmachen konnten. Daher gab es am Spieltag auch die Möglichkeit, seinen Pfandbecher zu spenden und sich so mit 1,50 Euro zu beteiligen. Im VIP-Bereich stellten wir außerdem ein Spendenhäuschen auf, in das der eine oder andere Schein gewandert ist. Zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang, dass uns ein Lok-Sponsor bereits mit unglaublichen 1.000 Euro unterstützt. Insgesamt haben wir somit bereits weit über 3.000 Euro einnehmen können!

    Ende Januar wird zum Abschluss noch eine große Blutspende in Zusammenarbeit mit der Blutbank des Leipziger Universitätsklinikums stattfinden. Über dem Lok-Fanshop in der Innenstadt können Spender dann zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Blut spenden und zur Lebensrettung beitragen – und anschließend die Aufwandsentschädigung für „Lokfans helfen!“ geben.

    Hinweis der Redaktion in eigener Sache (Stand 1. November 2019): Eine steigende Zahl von Artikeln auf unserer L-IZ.de ist leider nicht mehr für alle Leser frei verfügbar. Trotz der hohen Relevanz vieler unter dem Label „Freikäufer“ erscheinender Artikel, Interviews und Betrachtungen in unserem „Leserclub“ (also durch eine Paywall geschützt) können wir diese leider nicht allen online zugänglich machen.

    Trotz aller Bemühungen seit nun 15 Jahren und seit 2015 verstärkt haben sich im Rahmen der „Freikäufer“-Kampagne der L-IZ.de nicht genügend Abonnenten gefunden, welche lokalen/regionalen Journalismus und somit auch diese aufwendig vor Ort und meist bei Privatpersonen, Angehörigen, Vereinen, Behörden und in Rechtstexten sowie Statistiken recherchierten Geschichten finanziell unterstützen und ein Freikäufer-Abonnement abschließen.

    Wir bitten demnach darum, uns weiterhin bei der Erreichung einer nicht-prekären Situation unserer Arbeit zu unterstützen. Und weitere Bekannte und Freunde anzusprechen, es ebenfalls zu tun. Denn eigentlich wollen wir keine „Paywall“, bemühen uns also im Interesse aller, diese zu vermeiden (wieder abzustellen). Auch für diejenigen, die sich einen Beitrag zu unserer Arbeit nicht leisten können und dennoch mehr als Fakenews und Nachrichten-Fastfood über Leipzig und Sachsen im Netz erhalten sollten.

    Vielen Dank dafür und in der Hoffnung, dass unser Modell, bei Erreichen von 1.500 Abonnenten oder Abonnentenvereinigungen (ein Zugang/Login ist von mehreren Menschen nutzbar) zu 99 Euro jährlich (8,25 Euro im Monat) allen Lesern frei verfügbare Texte zu präsentieren, aufgehen wird. Von diesem Ziel trennen uns aktuell 400 Abonnenten.

    Alle Artikel & Erklärungen zur Aktion Freikäufer“

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