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SC DHfK-Handballer: Mission Aufstieg gestartet – oder doch nicht?

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    Die DHfK-Handballer sind zurück aus dem Urlaub. Seit Montag bereitet sich der leicht umgestaltete Kader auf die neue Saison vor. Welches Saisonziel die Grünweißen anpeilen, ist allerdings noch unklar, auch wer den Kader komplettieren wird.

    Dass der Urlaub vorbei ist, war den DHfK-Jungs spätestens zu dem Zeitpunkt klar, in dem Trainer Uwe Jungandreas mit Klemmmappe auf den Sportplatz kam. Hier in Leipzig-Mockau begann am Montag die Mission Aufstieg für den SC DHfK- oder doch nicht? Das Ziel für die kommende Zweitliga-Saison ist eine unter vielen grün-weißen Unbekannten. Genauso wie niemand weiß, was sich alles in der Vorbereitung ereignen wird, wie niemand weiß, wann der Kader nach der Verletzung von Neuzugang Rico Göde komplett sein wird, wie niemand weiß, wer noch für den Rückraum kommt, ist offiziell auch das Saisonziel – wenn nicht unbekannt – dann zumindest unklar.

    Handball-Geschäftsführer Karsten Günther gab am Rande des Auftakttrainings zunächst zu Protokoll, dass man „generell den nächsten Schritt machen, guten und erfolgreichen Handball bieten und die Arena als neue Heimstätte regelmäßig füllen will.“ Diplomatische Formeln, die Günther schließlich konkretisierte. „Auch wenn ab heute alle Blicke auf die Mission Aufstieg gerichtet sind, wollen wir nicht festlegen, ob das dieses oder nächstes Jahr geschehen soll. Auf jeden Fall werden wir hart für unser großes Ziel arbeiten.“ Fragt sich erstmal, welche Blicke er denn meinte? Ist die Erwartungshaltung im Umfeld so groß oder kommt diese Erwartungshaltung aus dem eigenen Verein? Oder bedeutet der Nicht-Abstieg im ersten Jahr automatisch, dass der Verein ab sofort nur noch an den Aufstieg denkt?
    Uwe Jungandreas sieht sich zumindest offiziell nicht als der Delegationsleiter einer „Mission Aufstieg“ – noch nicht. „Es können immer unvorhergesehene Dinge passieren. Spieler können sich verletzen, ebenso kann der Kader noch verändert werden. Zudem liegen ja die anderen Mannschaften in der Liga auch nicht auf der faulen Haut und werden bestimmt auch noch etwas tun. Am Ende der Vorbereitung können wir daher zwecks eines Tabellenranges als Zielstellung konkreter werden, vorher noch nicht.“

    Am Montag konnte er alle seine Neuzugänge auf dem Sportplatz von Lok Nordost begrüßen: Gabor Pulay (1. VfL Potsdam), Alexander Feld (HSG Düsseldorf) und auch Rico Göde (Empor Rostock), der nach seiner Kreuzbandverletzung die komplette Vorbereitung absolvieren wird. Doch sein Gesundheitszustand ist eine weitere Unbekannte in den Planungen der Grün-Weißen. „Er ist ein Knackpunkt, bei dem wir noch nicht wissen, wann er fit ist. Das kann im Oktober oder schon beim Auftakt sein. Er soll eine wichtige Rolle im Team spielen“, so Jungandreas, der sich allerdings schwertat, ein generelles Qualitätsurteil zum Kader zu fällen. „Es wird die Saison zeigen, ob wir uns verbessert haben. Da will ich mich jetzt noch nicht festlegen. Verschlechtert haben wir uns aber auf keinen Fall, auch wenn noch ein paar Dinge offen sind.“

    Trainer und Geschäftsführer haben die Fühler nach einem weiteren Rückraumspieler ausgestreckt, „einem, der die einfachen Tore macht“ (O-Ton Jungandreas). Den vier Abgängen stehen bisher nur drei Neuzugänge gegenüber. Der größte Verlust war unbestritten der Wechsel von Spielmacher Philipp Seitle zum Bundesligaaufsteiger TV Neuhausen, zudem verließen René Wagner und Sebastian Schulz (SG LVB Leipzig) und Maik Wolf (SG Spergau) den Club.
    Die bisher zusammengestellte Mannschaft wird vom 23. bis 27. Juli ins Trainingslager in den Harz reisen und dort zweimal gegen den Oberligisten HSV Bad Blankenburg testen. Die Höhepunkte der Vorbereitung sind allerdings mit Sicherheit die Turniere in Halle am 9. August, unter anderem mit dem SC Magdeburg, in Chemnitz am Wochenende 18./19. August mit internationaler Beteiligung (unter anderem Holstebro, Presov, St. Petersburg und Kristiansand) und das Derby gegen die SG LVB am 15. August. Die Vorbereitung beschließt ein Testspiel gegen das slowakische Spitzenteam Tatran Presov in Plauen am 22. August.

    Dann könnte sich auch ein Saisonziel herauskristallisiert haben. Geschäftsführer Karsten Günther ist auf jeden Fall bestrebt über den 1,1 Millionen-Saisonetat hinaus Erstliga-reife Bedingungen zu schaffen und mögliche Konkurrenten um den Aufstieg hat er auch schon im Blick. „Konkurrenten sind sicherlich der Bergische HC, der in der Liga mit dem Etat und der Mannschaft das Maß aller Dinge sein wird. Aber auch die Absteiger Hildesheim und Hüttenberg sowie Bittenfeld, Ahlen-Hamm, Emsdetten und Eisenach versprechen viel Spannung im oberen Tabellenfeld“, so Günther. Cheftrainer Jungandreas äußerte sich nicht zu Konkurrenten, wollte eine gewisse Vorfreude aber nicht verheimlichen. „Ich freue mich sehr auf die Saison, allein schon wenn ich auf den Start mit den Derbys daheim gegen Eisenach und Aue schaue. Bis dahin ist ein weiter Weg, aber jede Vorbereitung ist interessant und birgt neue Dinge in sich. Die Spannung ist da!“ Auch was das offizielle Saisonziel betrifft…

    Mehr Informationen:
    Der komplette Vorbereitungsplan des SC DHfK

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