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Handball

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Die Wahl Christian Prokops zum Trainer des Jahres wurde standesgemäß begossen. Foto: Jan Kaefer

SC DHfK verabschiedet sich mit 36:31-Sieg von eigenen Fans

Das letzte Heimspiel der Saison begann am Sonntag temporeich oder wie Gäste-Trainer Frank Bergemann nach dem Spiel sagte: „In der ersten Hälfte haben beide Mannschaften ohne Deckung gespielt.“ Diesen Eindruck konnte man bei 35 Treffern bis zur Pause tatsächlich gewinnen. Mit einem 36:31 übertrafen die Männer bis Spielschluss dabei die eigene A-Jugend mit einem Treffer. Der Nachwuchs hatte vor über 1.200 Zuschauern die A-Jugend des SC Magdeburg im Hinspiel des Meisterschaftsfinals mit 35:31 besiegt.

Feiern! Kaya Diehl herzt Shenia Minevskaja nach dem erfolgreichen Pokalfinale. Foto: Jan Kaefer

HC Leipzig vs. Dortmund 29:28 – HCL belohnt sich mit Pokalsieg

Sie haben es geschafft: Die Handballerinnen des HC Leipzig sind Deutscher Pokalsieger 2016. Borussia Dortmund lieferte den Gastgebern am Samstag ein packendes und enges Finale, in dem am Ende ein einziges Tor über Sieg und Niederlage entschied. Zur besten Spielerin des Final-4-Turniers wurde HCL-Kapitänin Karolina Kudlacz-Gloc gewählt, die zudem mit ihren insgesamt 24 Treffern erfolgreichste Torschützin war.

Finale! Shenia Minevskaja bejubelt mit Anne Hubinger (#17) den wichtigen Sieg über den THC. Foto: Jan Kaefer

HC Leipzig vs. Thüringer HC 30:23 – Den Fluch gebannt: Leipzig im Pokalfinale

Das war stark. Mit ihrer wohl besten Saisonleistung beendeten die Handballerinnen des HC Leipzig ihre unheimliche Niederlagenserie gegen den Thüringer HC und zogen ins Finale um den DHB-Pokal ein. Dort treffen sie am Sonntag um 15:45 Uhr vor heimischem Publikum in der Arena auf Borussia Dortmund. Die Schwarz-Gelben hatten im zweiten Halbfinale die HSG Blomberg-Lippe mit 29:26 besiegt.

Sonja Frey (#5, THC) greift gegen Karolina Kudlacz-Gloc (#14, HCL) entschlossen zu. Foto: Jan Kaefer

Thüringer HC vs. HC Leipzig 31:20 – „So gewinnst du kein Finale“

Wieder nicht. Auch im Jahr 2016 können die Handballerinnen des HC Leipzig ihrer Vereinschronik keinen weiteren Meistertitel hinzufügen. Am letzten und entscheidenden Spieltag gingen die Leipzigerinnen am Samstag in der ausverkauften Salza-Halle mit elf Toren förmlich unter und beenden die Saison somit auf dem 3. Tabellenplatz. "So gewinnst du kein Finale", war HCL-Kapitänin Katja Kramarczyk vor allem vom desolaten Auftritt ihres Teams in der 2. Halbzeit enttäuscht.

Gegen das Abwehrbollwerk der Rhein-Neckar Löwen hatten Philipp Weber und seine DHfK-Jungs keinen leichten Stand. Foto: Jan Kaefer

Handball-Bundesliga: Rhein-Neckar Löwen holen wichtige Punkte in der Arena

Der HSV, der SC Magdeburg und die Füchse Berlin haben eines gemeinsam: Sie fuhren geschlagen aus Leipzig zurück. Anders der aktuelle Gegner Rhein-Neckar-Löwen. Sie konnten in der Partie am Mittwochabend mit einem 30:21-Sieg die Zähler nach Mannheim entführen. Zwei wichtige Zähler im Meisterschaftsrennen, denn Kiel und Flensburg lauern auf den Plätzen zwei und drei weiterhin in unmittelbarer Schlagdistanz hinter dem Spitzenreiter. Die Überlegenheit der Gäste war dabei nicht so groß, wie das Ergebnis vermuten lässt. Tapfer schlugen sich die DHfKler auch in der Partie gegen diese „Übermannschaft“, wie Leipzigs Coach Christian Prokop sie nannte.

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