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Leichtathletik: Erste Leipziger Olympia-Norm durch Alexander John

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    Die Leipziger Leichtathleten drehen auf. Am Samstag knackte bei der Gala in Regensburg 110m-Hürdensprinter Alexander John (13,45 Sekunden) als Erster die Olympia-Norm. LAZ-Kollegin Cindy Roleder bewältigte die 100m-Hürdenstrecke in 12,95 Sekunden und löste damit ihr Ticket zur Europameisterschaft.

    Alexander John machte bereits im Vorlauf alles klar. Mit souveränen 13,45 Sekunden legte er nicht nur die beste Zeit des Hürdentages hin, sondern unterbot auch die Olympia-Norm um vier Hundertstel. Das Finale wurde damit zur Kür, die der 26-Jährige ebenfalls siegreich abschloss (13,46 Sekunden). Allerdings hatte da der Wind mit +2,6 Metern pro Sekunde etwas zu stark angeschoben. „Ich wusste, dass ich gut drauf bin. Das hatte ich schon letzte Woche gezeigt. Dass es mit der Olympia-Norm schon im Vorlauf geklappt hat, freut mich umso mehr.“, resümierte John gegenüber leichtathletik.de. Teamkollege Erik Balnuweit kam im Finale auf dem 3. Platz ein und bestätigte in 13,60 Sekunden erneut seine EM-Tauglichkeit.

    Ebenfalls auf europäischen Pfaden wandelte Cindy Roleder. Trotz nicht ganz so starker Gegnerschaft konnte sich die 22-Jährige gegenüber dem Vorlauf (13,08 Sekunden) im Finale deutlich steigern und siegte über 100 Meter Hürden klar in 12,95 Sekunden. Das liegt nicht nur ein ganzes Zehntel unter der EM-Norm, sondern kratzt auch schon an der olympischen Vorgabe von 12,92 Sekunden. Diese soll nun am besten schon am kommenden Wochenende auf der schnellen Bahn in Mannheim geknackt werden.
    Auf eine Finalteilnahme in Regensburg verzichtete 100-Meter-Sprinter Martin Keller. Der Neu-Leipziger qualifizierte sich mit 10,43 Sekunden aus dem Vorlauf zwar für den Endkampf, einigte sich dann aber mit seinem Trainer, dort nicht mehr anzutreten. Keller war erst am Donnerstag mit der deutschen Staffel in Rom am Start gewesen und ihm steckten die Reisestrapazen noch in den Knochen. Sein Fokus liegt nun auf den Deutschen Meisterschaften in zwei Wochen. „Um bei der DM frisch und schnell zu sein, mache ich jetzt noch mal eine Trainingswoche und demnach am nächsten Wochenende keinen Wettkampf. Ich will mich dafür in Hochform bringen, um zuversichtlich auf das Treppchen zu kommen.“, so der 25-Jährige, der sogar mit dem Meistertitel liebäugelt.

    Auch Roy Schmidt gab sich über die 100 Meter mit dem Vorlauf zufrieden und ließ den Start im B-Finale sausen. „Bei dem 100-Meter-Vorlauf habe ich den Start nicht getroffen und bin völlig aus dem Rhythmus gekommen.“, verriet der 20-Jährige. Anschließend ging er auch noch über 200 Meter ins Rennen, wo er in 21,45 Sekunden als Dreizehnter einkam. „Der 200-Meter-Lauf war an sich in Ordnung, aber es liegt noch an ein paar Kleinigkeiten. Wenn die weniger werden, kommen auch die guten Zeiten wieder.“, ist Schmidt überzeugt.

    Bereits am Freitag versuchte sich LAZ-Speerwerfer Tino Häber an der Olympia-Norm von 82,00 Metern. Beim Nerius-Cup in Leverkusen ging er zwar als Sieger vom Platz – ließ unter anderem den Rostocker WM-Teilnehmer Mark Frank hinter sich – so richtig zufrieden war der Leipziger dennoch nicht. Gleich dreimal landete sein Wurfgerät im 79-Meter-Bereich. Mit seiner Siegweite von 79,92 Meter blieb ihm dabei aber erneut die „magische 80“ versagt.

    Mehr Informationen:
    Alle Ergebnisse der Regensburg-Gala
    Alle Ergebnisse des Nerius-Cup

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