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Die Woche: Von Verletzungspech, Anfängen und (Miss-)Erfolgen

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    Mit dem neuen Jahr beginnen die Fußballer der Traditionsclubs der BSG Chemie und des 1. FC Lok Leipzig wieder mit dem Training. Die Handballer des SC DHfK haben nunmehr Pause, aber dennoch zwei Ausfälle zu beklagen, die Wasserballer der HSG TH Leipzig siegten im Derby gegen SV Halle, und die Läufer kennen keine Pause.

    Mit 10:8 (1:4; 2:2; 2:3; 3:1) gewannen die Leipziger Wasserballer vor ca. 150 Zuschauern das Duell in der 2. Bundesliga Ost gegen den Nachbarn und Tabellen-Letzten vom SV Halle. In dem kurzweiligen, rasanten Duell war der Leipziger Sieg nur selten gefährdet. Der nächste Heim-Doppelspieltag in der Universitäts-Sporthalle an der Mainzer Straße findet am 25./26. Januar statt. Dann empfängt der Tabellen-Fünfte die Top-Teams aus Plauen und Zwickau.

    Ganz so erfolgreich lief es bei den Exa Icefighters am Freitag nicht. Trotz guten Spiels gegen die Hannover Scorpions verloren die Jungs vom Kohlrabi-Zirkus in Overtime mit 5:4. Die Gäste hatten zuvor in Überzahl und drei Minuten vor Schluss zum 4:4 ausgleichen können. Sven Gerikes Kufencracks hatten zuvor Chancen zu einer deutlicheren Führung liegen lassen. Bisher steuern die Icefighters auf Playoff-Kurs, doch mussten sie sich auch am Sonntagabend bei den Füchsen in Duisburg geschlagen geben – ebenfalls nach Overtime mit 1:2.

    Ebenfalls weniger gute Nachrichten kamen diese Woche von den SC DHfK-Handballern. Wobei: Geschäftsführer Karsten Günther hatte schon Recht als er sagte, er sei froh, dass man bei Franz Semper noch mal nachgeschaut habe. Denn Semper, nominiert für die am Donnerstag beginnende Handball-EM, stand kurz vor einer Herzmuskelentzündung und hat statt lebenskritischer Momente nun drei Wochen Sportverbot vor sich.

    Außerdem hat sich Maximilian Janke eine schwere Muskelverletzung am Oberschenkel zugezogen. Der auf Abruf bereitstehende Nationalspieler des SC DHfK muss ebenfalls drei oder sogar vier Wochen pausieren. Im deutschen Aufgebot verbleiben von den Leipziger Handballern noch Philipp Weber und Luca Witzke (auf Abruf).

    Auch beim 1. FC Lok müssen schlechte Nachrichten verdaut werden. Der einstige Stammtorhüter Benjamin Kirsten, der sich bereits Mitte Mai 2019 einer Knie-Operation unterzogen hatte, muss erneut unters Messer. Allerdings ist der Zeitpunkt des Eingriffs unklar. Der Torhüter braucht eine Meniskus-Transplantation, weil die bisherigen Heilungsmethoden nicht ausreichten, um das Knie zu stabilisieren.

    „Der 1. FC Lokomotive Leipzig war und ist über alle Maßnahmen informiert und unterstützt mich außerordentlich. Vor allem Wolfgang Wolf gilt mein großer Dank. Er ist in dieser für mich schwierigen Zeit vertrauensvoller Partner und Berater. Auch aus der Mannschaft widerfährt mir großer Zuspruch und Freundschaft.“, teilte Kirsten mit.

    Kirstens Kollegen waren bereits am Sonnabend in die Rückrundenvorbereitung gestartet und belegten beim Ur-Krostitzer-Hallenmasters den 4. Platz. Turniersieger wurde der Drittligist Hallescher FC, der im Finale den ZFC Meuselwitz bezwang. Lok war im Halbfinale gegen Meuselwitz mit 0:2 ausgeschieden und verlor im anschließenden Neunmeter-Schießen um Platz 3 noch gegen die Landesklasse-Mannschaft des SSV Markranstädt.

    Liga-Konkurrent und Lokalrivale BSG Chemie startete bereits am 3. Januar in die Vorbereitung. Die Leutzscher treten kommenden Freitag zu einem Testspiel beim ESV Delitzsch an und nehmen am Sonnabend am Glück-Auf-Turnier in Borna teil.

    Auch für die Leipziger Läuferszene begann schon wieder die neue Saison, wobei eigentlich keine echte Laufpause im Jahreskalender existiert. Auf den Silvesterlauf folgte der Neujahrslauf und beim 13. Brückenlauf am Sonntag gewann Paula Gredig (SC DHfK) bei den Damen über die 12 Kilometer in 50:55 Minuten, bei den Herren siegte Sebastian Harz vom SV Hermsdorf in 40:39 Minuten.

    Am 25. Januar beginnen auch die Stadtranglistenläufe mit dem Winterlauf rund um den Auensee – dann ohne See-Brücke.

    Die Woche: Vierschanzentournee startete; SC DHfK und Icefighters gleich zweimal gefordert

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