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60 Jahre Mauerbau

Taubenblaue Koffer: Die Geschichte einer Flucht aus der DDR

Friedbert Böhmichen, 1944 in Leipzig geboren, floh 1974 mit seiner Familie über die Mauer in den Westen. Kurz nach dem Fall der Mauer kehrte er in seine Heimatstadt zurück. In der LZ erzählt der 77-Jährige, warum er der DDR mit 30 Jahren den Rücken kehrte und wie ihm dies gelang.

Kleiner Kommentar zum 13.: Wer klaut da eigentlich unsere Feiertage?

Mein bester Freund ist ja schon lange tot. Er starb vor so ziemlich genau 55 Jahren, natürlich an einem 1. April, was schon sonst. Und natürlich gleich an drei Todesursachen, wie es sich für einen Iren mit bizarrem Humor nun einmal gehört. Das hat zwar erst einmal nichts mit der deutschen Nudelsuppe zu tun. Aber wer „Der dritte Polizist“ gelesen hat, weiß, dass zwischen Ostdeutschland und der Irischen Republik nur ein dickes Nudelsuppenland liegt mit Leuten, die nicht mal eine eigene Geschichte haben.

Freitag, der 13. August 2021: Biedenkopf tot, 60 Jahre Mauerbau und rechtswidrige Abschiebung

Kurt Biedenkopf ist im Alter von 91 Jahren gestorben. Parteien und Amtsträger würdigten Sachsens ersten Ministerpräsidenten fast einhellig – nur aus der sächsischen Linksfraktion gab es Misstöne. Außerdem: Der Mauerbau jährt sich heute zum 60. Mal, die Abschiebung einer Familie nach Georgien war rechtswidrig und das Innenministerium gibt fehlerhafte Infos der Polizei nach der Flughafen-Blockade zu. Die LZ fasst zusammen, was am Freitag, dem 13. August 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Martin Dulig (SPD) zum 60. Jahrestag des Mauerbaus

„Vor 60 Jahren zementierte die DDR ihre diktatorische Ideologie in Beton. Den Menschen in Ostdeutschland wurde das Recht genommen, selbst zu entscheiden, wo sie leben, arbeiten und reisen wollten. Heute unbestrittene Grundrechte wurden ihnen genommen: Das Recht der freien Meinungsäußerung, der Entfaltung seiner Persönlichkeit, der wirtschaftlichen Betätigung, der Glaubensfreiheit, der Versammlungsfreiheit.“

Staatsministerin Barbara Klepsch erinnert an 60 Jahre Mauerbau und deutsche Teilung

Die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch sowie Vorsitzende der Stiftung Sächsische Gedenkstätten erinnert anlässlich des morgigen 60. Jahrestages des Baus der Berliner Mauer an die Auswirkungen der gewaltsamen Teilung und fordert zum Gedenken an die Todesopfer auf. Der Bau der Berliner Mauer stehe für einen Akt der Brutalität, der über Nacht Familien auseinanderriss und Lebenswege zunichtemachte.

60. Jahrestag: Leipzig erinnert an die Zäsur von 1961

Mit einer Reihe von Veranstaltungen und Beiträgen erinnert die Stadt Leipzig am 13. August an den Bau der Berliner Mauer und der innerdeutschen Grenze vor 60 Jahren. Eingeleitet wird der Rückblick auf den Tag, der die deutsch-deutsche Trennung zementierte, um 16 Uhr im Zeitgeschichtlichen Forum mit der Veranstaltung: „Mauer-Stimmen. Der Mauerbau 1961 aus Leipziger Perspektive“.

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