Artikel zum Schlagwort Biodiversitätsforschungszentrum iDiv

Internationaler Tag der Biodiversität 2020

Die Corona-Pandemie hat auch die wichtigste Tagung zur Biologischen Vielfalt in China ausgebremst

Foto: AB Photography/stock.adobe.com

Für alle LeserDer 22. Mai ist der Internationale Tag der Biodiversität. Ein Tag, der seit 2001 daran erinnert, dass die biologische Vielfalt auf unserem Planeten in höchstem Maße bedroht ist. Und 2020 war von der Forschergemeinschaft eigentlich zum politischen „Superjahr“ ernannt worden. Im Oktober sollte die Vertragsstaatenkonferenz der UN-Konvention zur Biologischen Vielfalt (CBD), die COP-15, in China die Weichen für den internationalen Naturschutz der kommenden zehn Jahre stellen. Doch die Corona-Pandemie hat auch beim sogenannten Post-2020-Prozess die Pausetaste gedrückt. Weiterlesen

Süßwasserinsekten zeigen, dass sich Lebensräume auch erholen können

iDiV meldet: Bislang umfassendste Studie bestätigt den massiven Rückgang landlebender Insekten

Foto: Gabriele Rada

Für alle LeserSeit drei Jahren hat das Thema Insektensterben ja endlich die Aufmerksamkeit der Medien erreicht. Wichtigster Auslöser war die berühmte Langzeitstudie aus dem Raum Krefeld, die eigentlich nur bestätigte, was alle längst erlebten: Die Insektenmasse im Naturschutzgebiet ist massiv zurückgegangen, genauso wie in Städten und Landwirtschaft. Doch weil es nur eine Studie war, bestimmten auch gleich wieder die Kritiker das Feld, die die Aussagekraft der Studie abstritten. Das iDiV hat jetzt einen ganzen Berg von Langzeitstudien ausgewertet. Und die bestätigen, was in Krefeld offenkundig wurde. Und zwar weltweit. Weiterlesen

Wissenschaftler und Nichtregierungsorganisationen legen Strategiepapiere vor

iDiV-Forscher fordern: Europa braucht wieder große, unzerschnittene Naturräume

Foto: Stefano Unterthiner / Rewilding Europe

Für alle LeserJetzt starrt zwar alle Welt gebannt auf die Folgen des Ausbruchs der Corona-Pandemie. Aber dabei gerät völlig aus dem Blick, dass diese Pandemie überhaupt nicht überraschend kommt. Denn sie entspringt dem menschlichen Machbarkeitswahn: Kein natürlicher Lebensraum wird verschont. Wo aber der Mensch auch noch in die letzten Rückzugsräume der Tiere vordringt, gerät er logischerweise auch mit Erregern in Kontakt, auf die sein Immunsystem nicht eingestellt ist. Auch in Europa fehlen die natürlichen Schutzräume, mahnen die Forscher des iDiV. Weiterlesen

Die EU verbrennt immer noch Milliarden Euro für eine falsche Landwirtschaftsförderung

Über 3.600 Forscher fordern eine umweltfreundliche Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP)

Foto: Sebastian Lakner

Für alle LeserSchon 2017 und 2019 wandten sich Forscher des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) mit dringenden Appellen an die Öffentlichkeit, die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) endlich zu ändern. Die alten Förderbedingungen forcieren die Zerstörung der Landschaftsräume, die Artenvernichtung und auch das Bauernsterben. Doch der Ruf verhallte in Brüssel unerhört. Jetzt melden sich gleich 3.600 Forscher zu Wort. Weiterlesen

Stadt als Heimat für Hummeln und Bienen

Bestäubung funktioniert heute in den Städten besser als auf dem Land

Foto: Christian Müller

Für alle LeserWenn Leipzigs Stadtratsfraktionen und das Leipziger Jugendparlament, die sich ja nun seit geraumer Zeit darum bemühen, damit die Insekten in Leipziger mehr Blühwiesen und Blühstreifen bekommen, noch ein bisschen wissenschaftliche Unterstützung gebraucht hätten, dann hätten sie diese nun direkt vom Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) bekommen. Denn dessen Forscher konnten nun nachweisen, dass Bienen und Hummeln in der Stadt erfolgreicher bestäuben als auf dem Land. Weiterlesen

iDiV-Studie zur Veränderung der Arten-Zusammensetzung in Ökosystemen weltweit

Reine Artenvielfalt sagt noch nichts über die rasante Veränderung der biologischen Vielfalt aus

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEin sehr menschliches Problem am Klimawandel ist: Menschen sehen immer nur einen Ausschnitt. Manchmal fokussieren sich selbst Wissenschaftler nur auf Details, zählen Arten und Individuen, haben aber kein Gespür dafür, ob ein ganzes Biosystem gerade kippt und sich irreparabel verändert. Auf diesen Umstand weist jetzt das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) hin. Weiterlesen

Globaler Süden leidet am stärksten unter Klimawandel und Landnutzung

Die Leistungsfähigkeit der Natur sinkt dort am stärksten, wo Menschen sich kaum wehren können

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDas Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiV) kooperiert innerhalb des Natural Capital Project mit anderen großen Forschungsverbünden, die sich mit den Folgen des Klimawandels für die weltweite Biodiversität beschäftigen. Und in diesem Rahmen warnen iDiV-Forscher jetzt davor, dass der Klimawandel zuallererst jene Regionen trifft, wo sich die Menschen kaum gegen die katastrophalen Folgen wehren können. Weiterlesen

EU-Landwirtschaftspolitik: Von mächtigen Lobbyverbänden korrumpiert

iDiV-Forscher stellen den Reformplänen der EU-Kommission zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ein verheerendes Zeugnis aus

Foto: Astronnilath (CC BY 2.0)

Für alle LeserEs läuft einiges falsch in der aktuellen EU-Politik. Aber es ist nicht das, was die rechtspopulistischen Parteien behaupten. Und es ist ja nicht nur die EU, in der die Demokratie längst für die meisten Wähler sichtbar deformiert ist. Nicht das gewählte Parlament macht die Regeln, sondern die EU-Kommission. Und die macht seit Jahren konsequent Politik für mächtige Lobbyverbände, auch in der Landwirtschaft. Mit tödlichen Folgen für Artenreichtum und Klima. Erstmals kritisiert das das iDiV mit deutlichen Worten. Weiterlesen

iDiV-Forscherteam untersucht das Zusammenspiel von Geologie und Biodiversität

Hawaii: Je älter Inseln sind, umso größer ist auch ihr Artenreichtum

Foto: William Weaver

Für alle LeserWie lange dauert es eigentlich, bis sich eine artenreiche neue Gesellschaft von Lebewesen auf einem neuen Stück Erde ansiedelt? Irgendwie hatten die Forscher um Prof. Dr. Jonathan Chase die Hoffnung, dass das relativ schnell gehen könnte. Also mindestens so schnell, wie der Mensch gerade die Artenvielfalt vernichtet. Aber das scheint wohl nicht der Fall zu sein, wie jetzt eine Expedition nach Hawaii ergeben hat. Weiterlesen

iDiV-Studie über Bestandsentwicklung von Vögeln in Zusammenhang mit Ernährung

Die moderne Landwirtschaft zerstört die Lebensgrundlagen der insektenfressenden Vögel

Foto: iDiV, Klaus Valentin

Für alle LeserWas deutsche Agrarminister nicht so gerne hören, bestätigt jetzt eine neue Meldung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiV): Die moderne Landwirtschaft ist aus Sicht der Wissenschaft die Hauptursache dafür, dass die insektenfressenden Vögel aus unseren Fluren verschwinden. Weiterlesen

Lückenlose Weltkarte der Baumarten-Vielfalt

Neue iDiV-Karte macht die Artenvielfalt der Wälder weltweit sichtbar

Foto: Petr Keil und Jonathan Chase

Für alle LeserFrüher gab es in Geografie-Büchern schöne faszinierende Karten in Waldgrün, Wüstengelb und Wasserblau. Da waren Wälder als Wälder eingemalt. Ganz so, als wären alle Wälder dasselbe. Aber jeder Wald hat eine andere Artenzusammensetzung. Und manche Wälder sind viel artenreicher als andere. Aber wie macht man so etwas sichtbar? Das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) versucht es jetzt mal mit einem neuen Modell der Darstellung. Weiterlesen

Spatenstich für neues Forschungsgebäude des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiV) in Leipzig

Sachsen will die Biodiversitätsforschung auch über das Jahr 2024 hinaus unterstützen

Visualisierung und Architektur: Depenbrock Partnerring GmbH & Co. KG Bielefeld

Für alle LeserAm Donnerstag, 12. April, gab es den ersten Spatenstich für den Neubau eines Forschungsgebäudes des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung Halle-Jena-Leipzig (iDiv) in Leipzig auf der Alten Messe, wo schon seit Jahren das naturwissenschaftliche Forschungs-Cluster wächst. Jetzt bekommt das iDiV dort endlich ein eigenes Gebäude und zum Spatenstich kam sogar der Ministerpräsident. Weiterlesen