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Gesundheitssystem

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Betroffene von ME/CFS leiden unter vielfältigen Symptomen. Foto: pixabay (Symbolbild)

Leben mit ME/CFS: Das verborgene Problem des Gesundheitssystems

ME/CFS – diese Buchstaben stehen für die Myalgische Enzephalometyelitis/ das Chronische Fatigue-Syndrom, eine Krankheit, von der in Deutschland rund 250.000 Menschen (darunter 40.000 Kinder und Jugendliche) betroffen sind. Weltweit leiden etwa 17 Millionen Menschen daran. Doch trotz dieser nicht geringen Anzahl an Betroffenen sind diese Buchstaben (bisher) nur wenigen ein Begriff. Sie ist schwer greifbar. Personen, die an ME/CFS erkrank sind, weisen eine Vielzahl von Symptomen auf von chronischer Erschöpfung über Immunschwäche, Gelenkschmerzen, Muskelschwäche, Entzündungen, Konzentrationsschwäche, Kreislaufbeschwerden, Schlafstörungen - die Liste kann um ein Vielfaches fortgesetzt werden.

Pflege am Limit – Für ein solidarisches Gesundheitssystem

Die Leipziger Linke lädt alle Interessierten zur Diskussionsveranstaltung zum Thema „Für ein solidarisches Gesundheitssystem“ ein. Diese findet am Donnerstag, dem 19. August 2021, ab 18:00 Uhr im Grünen Bogen, nahe Spielplatz am See, in Paunsdorf statt.

Claudia Traidl-Hoffmann, Katja Trippel: Überhitzt. Foto: Ralf Julke

Überhitzt: Wie der Klimawandel schon heute unserer Gesundheit zusetzt

In diesen Tagen erleben wir ja wieder ein Stück jener Extreme, die mit der Klimaerhitzung immer häufiger werden. Und das wird nicht nur unsere Wälder, Meere, Parks und Straßenbäume unter Stress setzen. Das ist längst auch ein riesiges Problem für unsere Gesundheitssysteme. Und die massiv steigende Hitzebelastung ist nur eines der Probleme, die mit den steigenden Temperaturen nach Deutschland kommen.

Hohe Hürde Schulgeld. Foto: Ralf Julke

Schulgeld errichtet hohe Hürden für junge Leute, die medizinische Berufe erlernen wollen

Es ist zwar nicht nur in Sachsen so. Auch in anderen Bundesländern hat man das Gesundheitswesen auf Kante gespart und gerade beim medizinischen Personal immer weiter die Effizienz-Schraube gedreht. Aber dass nicht erst seit Beginn der Corona-Pandemie überall das medizinische Pflegepersonal fehlt, hat auch damit zu tun, dass für die Ausbildung immer noch Schulgeld verlangt wird. Dabei hätte es in Sachsen längst abgeschafft sein sollen.

Irena Rudolph-Kokot (SPD). Foto: Michael Freitag

Mehr als schöne Worte – Arbeitnehmer/-innen fordern Verbesserungen in den Krankenhäusern

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmer/-innenfragen (AfA) in der sächsischen SPD unterstützt uneingeschränkt die Forderungen der Krankenhausangestellten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Diese fordern in einem Offenen Brief an die Gesundheitsminister/-innen des Bundes und der Länder Sofortmaßnahmen zum Schutz der Krankenhaus-Beschäftigten und der Patient/-innen in der Corona-Krise. Zugleich weisen sie auf Versäumnisse hin und fordern eine Abkehr von der Kaputt-Spar-Politik der vergangenen Jahre.

Steffen Große. Foto: Freie Wähler Sachsen

Freie Wähler Sachsen wollen Gesundheitsversorgung als Grundrecht

Die Freien Wähler Sachsen wollen den Zugang zu einem modernen Gesundheitssystem als Grundrecht in der Sächsischen Verfassung im Artikel 16 verankern. Der Staat soll verpflichtet werden, eine bürgernahe Infrastruktur des Gesundheitswesens ohne Mangel an Ausrüstung als Daseinsvorsorge anzubieten. „Dazu wollen die Freien Wähler nach der Corona-Zeit mit allen Landtagsfraktionen ins Gespräch kommen“, sagt Landesvorsitzender Steffen Große.

Aufruf zum Klimastreik auf der Sachsenbrücke. Foto: Ralf Julke

Auch Gesundheit braucht eine gerechte Klimapolitik

Am Freitag, 20. September, werden tausende Menschen zum globalen Klimastreik unter dem Motto #AlleFürsKlima auf die Straße gehen. Die Leipziger Großdemo mit anschließendem Konzert startet um 15 Uhr am Augustusplatz. Und diesmal wird erstmals auch ein Block dabei sein, der bewusst macht, dass der Klimawandel auch dramatische Folgen für unser Gesundheitssystem hat.

Rettungswagen in der Karl-Liebknecht-Straße. Foto: Ralf Julke

Jeder vierte Einsatz in Leipzig schafft die Hilfsfrist von 12 Minuten nicht

Wenn Stiftungen wie die Bertelsmann-Stiftung oder konservative Gesundheitspolitiker anfangen, über ein zu opulentes Krankenhaussystem zu reden, dann sollten die Bürger hellhörig werden. Denn dann wird die nächste Runde eingeleitet, die Gesundheitsversorgung noch weiter auszudünnen und die Renditen privater Konzerne zu steigern. Dass schon vorhergehende Privatisierungen und Einsparmaßnahmen erst zu den beobachteten Mangelerscheinungen geführt haben, wird dann meist verschwiegen. Das gilt auch für die Ärzteversorgung in Sachsen.

Die Aktion #blutigentlassen auf dem Augustusplatz. Foto: Poliklinik Leipzig

Junge Leipziger Gesundheitsarbeiter protestieren vorm Steigenberger Hotel gegen das deformierte Gesundheitssystem

Am 5. und 6. Juni trafen sich die deutschen Gesundheitsminister in Leipzig zu ihrer 92. Konferenz. 92 Konferenzen und trotzdem ein Gesundheitssystem, das sein Personal verschleißt und die Patienten nur noch als „Fälle“ behandelt. Der Solidarisches Gesundheitszentrum Leipzig e.V. nutzte die Veranstaltung, um unter dem Hashtag #blutigentlassen vor dem Steigenberger Hotel drastisch die Fehlentwicklung im deutschen Gesundheitssystem vor Augen zu führen.

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