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Jahr der Industriekultur

Ab Mittwoch sieht man im Leipziger Hauptbahnhof Industriearchitektur einmal so, wie sie sonst kein Fotograf sieht

Wir leben noch im „Jahr der Industriekultur“, auch wenn manche Veranstaltungen, die zum Besuch der eindrucksvollen Industriebauten aus der Vergangenheit eingeladen hätten, wegen Corona ausgefallen sind. Aber einen besonders eindrucksvollen Blick auf alte Industriearchitektur kann man ab Mittwoch, 2. September, in den Hauptbahnhof Promenaden werfen. Einen, den so nicht mal die damaligen Architekten hatten.

Gestanzte Musik: Veranstaltungen zum Jahr der Industriekultur in Gohlis

Um 1900 war Leipzig mit ca. 5000 Arbeitsplätzen das Zentrum der industriellen Fertigung von selbstspielenden Musikinstrumenten. Mit seiner Erfindung einer gelochten Musik-Platte gründete Paul Ehrlich einen ganzen Industriezweig, vornehmlich in Gohlis. Und manch einer hat es noch im Familienbesitz: Ein Ariston, Polyphon oder Symphonion.

Das Kunstkraftwerk zeigt im September die historische Boomtown Leipzig in einer Bilderflut

Das Jahr der Industriekultur wurde ja von den Auswirkungen der Corona-Pandemie fast völlig aus der Wahrnehmung gepustet. Statt emsig alte Industriebauten zu besichtigen, sitzen die Sachsen im Homeoffice oder am Tagebausee. Aber so ganz abgehakt ist das Ganze noch nicht. Das Kunstkraftwerk in der Saalfelder Straße bereitet gerade seine nächste große Show vor. Und die widmet sich dem Leipzig der Boom-Zeit, jener Zeit, als die Stadt zur Industriemetropole wurde.

Kunstministerin ruft zur Teilnahme am Jahr der Industriekultur 2020 auf

„Werden Sie aktiv! Nur wenn alle – Liebhaber, Kenner und Macher der Sächsischen Industriekultur – ihre Vorstellungen einbringen, wird es gelingen, Industriekultur mit dem Themenjahr 2020 auf anschauliche und lebendige Weise erlebbar zu machen. Wir wollen die reiche industrielle Geschichte, ihren Einfluss auf die im Freistaat lebenden Menschen und die Potentiale für die zukünftige Entwicklung unserer Gesellschaft der Öffentlichkeit zugänglich zu machen“, sagte Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange heute auf einer Auftaktveranstaltung zur Vorbereitung des Jahres der Industriekultur 2020 und ermunterte alle mit dem Thema befassten Akteure zur Teilnahme.

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