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Karikaturen

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Schwarwel: Mein Leben ohne Corona. Foto: Ralf Julke

Mein Leben ohne Corona: Was sonst noch so abseits des Kreuz-und-quer-Denker-Theaters passierte

Auch ohne Corona waren die beiden letzten Jahre verrückt. Man vergisst es nur zu schnell, denn ein närrisches Ereignis folgt dem anderen. Unsere Medienwelt ist ein Zirkus. Und nur allzu viele Leute tun alles dafür, um in der Clownsrolle auf offener Bühne ihre Show abzuziehen. Schwarwels zweiter Karikaturen-Band zur Corona-Zeit zeigt, was wir alles schon wieder vergessen haben. Und wir haben uns aufgeregt über all diese Clowns.

Schwarwel: Mein Leben mit Corona. Foto: Ralf Julke

Mein Leben mit Corona: Die frappierenden Karikaturen aus fast zwei Jahren Pandemie und Querdenkerei

Gleich zwei Bände mit Karikaturen hat Schwarwel diesmal gleichzeitig veröffentlicht. Zwei Bände, die zeigen, wie zweigeteilt unser Leben seit zwei Jahren verläuft. In der einen Hälfte spielen das Coronavirus und dessen Leugner die Hauptrollen. In der zweiten geht das verrückte Leben weiter, wie wir es vorher schon kannten. Und nicht nur Schwarwel fühlt sich wie in einer Zeitschleife gefangen. Die Leser dieses Bändchens werden es genauso fühlen.

Thomas Mayer: Friedel Stern. Foto: Ralf Julke

Friedel Stern: Thomas Mayer würdigt noch einmal die berühmte, in Leipzig geborene Karikaturistin

Wenn einer ein richtiger Journalist ist, dann geht er nach seiner beruflichen Karriere nicht einfach aufs Altenteil und versumpft dann geistig. Denn eigentlich wird man Journalist, weil man von Natur aus neugierig ist und Geschichten erfahren will. Thomas Mayer war von 1991 bis 2012 Chefreporter der LVZ und hat natürlich Geschichten gesucht und gefunden. Und seitdem erscheinen seine gefundenen Geschichten auch in Buchform. Das jüngste ist dieses Buch über Friedel Stern.

Schwarwel: Nach mir die Sintflut! Foto: Ralf Julke

Nach mir die Sintflut! Schwarwels Cartoons zum Irrsinn des vergangenen Jahres in einem Band

Schwarwels Bücher sollte es eigentlich in der Apotheke geben. Als Ernüchterungsmittel für die immer mehr werdenden Menschen, die mit ihren Stressapparaten in der Hand immer hilfloser, panischer und närrischer werden. Für Politiker sowieso. All die Menschen, die in ihren Blasen leben und gar nicht mehr merken, dass das Chaos in ihrer Blase ihr eigenes Chaos ist, selbst erzeugt, der Spuk in ihrem eigenen Kopf. Kluge Ärzte verschreiben Schwarwel: mindestens 1 x täglich auf nüchternen Magen.

Schwarwel: Die Demokratie den Demokraten! Foto: Ralf Julke

Schwarwels neuer Karikaturen-Band: Die Demokratie den Demokraten!

Das Jahr ist rum. Und wieder hat Leipzigs emsigster Karikaturist Schwarwel jeden Tag gezeichnet, jeden Tag die Weltereignisse in ein Bild komprimiert. Und es ging ihm nicht allein so, dass er an manchen Tagen nur noch so ein Gefühl wie Blutwurst und Sauerkraut hatte, so ein deutsches Eintopfgefühl, weil sich deutsche Politikdarsteller nur noch in nationaler Krachlederpose inszenierten. So viele Witze kann man ja gar nicht zeichnen über diese besorgten Deutschhütchenträger. Oder?

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