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Thema

Leibniz-Institut für Länderkunde

Auch das Institut für Länderkunde bekommt einen Offenen Brief zu den Baumfällungen am Wilhelm-Leuschner-Platz

Am 9. Februar bekam schon Oberbürgermeister Burkhard Jung vom Nabu Leipzig einen Offenen Brief zu den Abholzungen auf der Grünfläche zwischen Windmühlenstraße und Brüderstraße, wo das neue Institut für Länderkunde seinen Platz finden soll. Der Nabu hat die Fällungen vorerst stoppen lassen. Nun schreibt er auch offiziell an den Direktor des Instituts für Länderkunde (IFL) und listet alle Gründe auf, die gegen die Zerstörung der Grünfläche sprechen.

Baugrunduntersuchungen auf dem Leuschnerplatz

Für den geplanten Neubau des Leibniz-Instituts für Länderkunde werden derzeit auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz erste Bäume und Gehölze gefällt. Hintergrund sind notwendige Baugrunduntersuchungen auf dem Areal.

Wintersonnenwende im Nationalatlas: Welcher Ort in Deutschland hat den kürzesten Tag erwischt?

Es geht auch den Länderkundlern so wie anderen Menschen: Sie sehnen sich nach Licht. Gerade in der Zeit, da die Tage immer kürzer werden und der kürzeste aller Tage im Jahr naht, der Tag der Wintersonnenwende. Und man merkt ihren wissenschaftlichen Spaß dabei, wenn sie den Deutschen vorrechnen, dass die Leute im Norden einen noch viel kürzeren kürzesten Tag erleben als die im Süden. Grund genug für eine neue Karte im Nationalatlas.

Die Corona-Pandemie verändert das Mobilitätsverhalten und die Atmosphäre im ÖPNV

Covid-19 hat weitreichende Auswirkungen auf den öffentlichen Verkehr (ÖV) und dessen Nutzung. Das unterstreichen die Ergebnisse einer nicht repräsentativen Online-Befragung zu den Erfahrungen, Verhaltensweisen und Wahrnehmungen von ÖV-Nutzern, die das in Leipzig ansässige Leibniz-Institut für Länderkunde gemeinsam mit internationalen Partnern in sechs europäischen Großstädten durchgeführt hat.

Eine Karte, die zeigt, welche Vögel wo in Deutschland (noch) beobachtet werden

Immer mehr Menschen haben gemerkt, wie still es draußen geworden ist, dass immer mehr Stimmen aus der Tier- und Insektenwelt fehlen. Man freut sich ja mittlerweile, wenn man die flatternden Tierchen noch unterwegs sieht. Und immer mehr Menschen machen mittlerweile mit bei den vom NABU initiierten Vogelzählungen oder beim Insektenzählen. Das Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) hat sich mit Hobby-Ornithologen zusammengetan, um eine interaktive Webkarte zur Vogelbeobachtung aufzulegen. Und bekam auch gleich eine Würdigung dafür.

Leibniz-Institut für Länderkunde sucht Wege, wie Innovationskraft auch in die ländlichen Räume kommt

Eine spannende Frage wirft das in Leipzig heimische Leibniz-Institut für Länderkunde mit seiner jüngsten Studie auf. Es beschäftigt sich ja seit geraumer Weile schon mit den Ursachen und Folgen der demografischen Entwicklungen in Deutschland. Und dazu gehört auch, dass sich Forschungsinstitute und Hochschulen in den größeren Städten konzentrieren und akademisch gebildete Menschen deswegen in die Großstädte abwandern. Und damit verschwindet logischerweise die Innovation aus den ländlichen Räumen.

Auch in Sachsens Agrarlandschaften wird die Turteltaube regelrecht vertrieben

Die großen Städte im Lockdown waren für einige Wochen auch Orte der Ruhe, der leeren Straßen und der sauberen Luft. Und so mancher Großstädter sah auf einmal Tiere in der Stadt, die sich sonst tagsüber gar nicht zu piepsen trauen. Eine eher friedliche Erinnerung daran, dass die Corona-Pandemie gar nicht unser größtes Problem ist. Klimawandel und Artensterben gehen unvermindert weiter. Nun gibt es im Nationalatlas mal eine besondere Würdigung für die immer rarer werdende Turteltaube.

IfL-Untersuchung zur Coronakrise: Geflüchtete besonders stark betroffen

Es sind immer die Schwächeren, die in einer Situation wie der Coronakrise aus dem Blickfeld geraten, obwohl sie von den möglichen Folgen viel stärker betroffen sind als andere. Das betrifft auch die Geflüchteten in Sachsen, die oft immer noch in großen Massenunterkünften untergebracht sind. Das ist auch ein Forschungsthema. Forscherinnen am Leibniz-Institut für Länderkunde haben mit Akteuren in Geflüchteteninitiativen in Leipzig gesprochen. Die Ergebnisse ihrer Recherche verdeutlichen die schwierige Lage in den Asylunterkünften und Betreuungseinrichtungen und unterstreichen den verstärkten Handlungsbedarf bei Unterbringung, Kommunikation und Bildung.

Die Grünen-Fraktion will jetzt wissen, was die Verwaltungsspitze mit dem Wilhelm-Leuschner-Platz eigentlich vorhat

Nicht nur in der Grünen-Fraktion hat man so ein komisches Gefühl: Schon vor vier Jahren hat der Stadtrat Leitlinien für den Wilhelm-Leuschner-Platz/Ost beschlossen. Der Platz ist wertvoll, derzeit das einzige noch freie große Innenstadtgrundstück. Da wollte der Stadtrat ein Wörtchen mitreden, was darauf gebaut werden soll. Doch die eingesetzte Arbeitsgruppe tagte nur ein Mal. Und die Verwaltung macht unübersehbar ihr eigenes Ding. Ohne die Ratsfraktionen erst zu fragen.

Fällt das Land auseinander oder zeigt sich im Flickenteppich das Ende einer überholten Politikära?

Nicht nur Parteizentralen und Umfrageinstitute rätseln über die letzten Wahlergebnisse in Deutschland. Nicht nur die im Osten, wo die AfD zur Europawahl auch noch die CDU überholte. Dr. Tim Leibert vom Leibniz-Institut für Länderkunde hat jetzt mit den Methoden der Statistik versucht herauszufinden, ob die einfachen Formeln, die die großen Medien für das Auseinanderfallen des Landes benutzen, eigentlich stimmen.

Ländliche Regionen brauchen Förderung, um sich völlig neu erfinden zu können

Seit einiger Zeit untersucht das in Leipzig ansässige Leibniz-Institut für Länderkunde die auseinanderdriftenden Entwicklungen zwischen boomenden Großstädten und abgehängten ländlichen Regionen. Der Forschungsbereich nennt sich „Multiple Geographien regionaler und lokaler Entwicklung“. In der aktuellen Debatte über abgehängte Regionen plädiert IfL-Direktor Sebastian Lentz nun für eine stärkere Fokussierung auf die individuellen Entwicklungspotenziale von strukturschwachen Räumen.

Leipziger startet Petition für einen neuen Architekturwettbewerb am Wilhelm-Leuschner-Platz

Schon als Schüler war Bertrand Zunker aktiv und organisierte Demos gegen das antiquierte und kaputtgesparte sächsische Bildungssystem. Das war 2009. Und wer aufgepasst hat weiß, dass sich nichts geändert hat, dass alles nur noch schlimmer geworden ist. Und dass Mitwirkung staatlicherseits nicht gewollt ist. So erlebt er es nun auch beim Architekturwettbewerb für das neue Gebäude des Instituts für Länderkunde am Wilhelm-Leuschner-Platz. Für ihn ist der Siegerentwurf eine Katastrophe. Deshalb hat er eine Petition gestartet.

Architekturbüro Henchion Reuter Architekten gewinnt Wettbewerb um neues Gebäude des Leibniz-Instituts für Länderkunde

Im August letzten Jahres startete der Architekturwettbewerb für den Neubau des Instituts für Länderkunde, das heute noch draußen am Paunsdorf-Center seinen Sitz hat, für 34 Millionen Euro aber einen attraktiven Neubau an der Windmühlenstraße bekommen sollen. Jetzt ist auch klar, wie der Bauherr das neue Institutsgebäude gern aussehen lassen möchte. Am Freitag, 25. Januar, wurden die Wettbewerbsergebnisse vorgestellt.

Ein dicker Band mit lauter eindrucksvollen Karten: Das Eichsfeld

2015 war es, da erschien der erste Band der eindrucksvollen Reihe „Landschaften in Deutschland“ in neuem Layout. Nicht ganz zufällig war es der Band „Leipzig“, der in seiner kompakten Datenfülle zeigte, was Landeskundler alles über eine geografische Örtlichkeit zu erzählen haben. Jetzt haben sie wieder drei Jahre Arbeit in den nächsten Band, die Nr. 79 in der Reihe, gesteckt: „Das Eichsfeld“.

Länderkunde-Institut baut seinen Bestand an Bildern des Malers Ernst Vollbehr aus

Das Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) hat eine lange Vorgeschichte. Sein Vorläufer war das 1892 gegründete „Museum für vergleichende Länderkunde“ der Stadt Leipzig. Deswegen gehören auch viele Zeugnisse der deutschen Kolonialgeschichte zu seinem Bestand. Und auch die Bilder eines umstrittenen Mannes wie des Malers Ernst Vollbehr. Aber auch das gehört zur vollständigen Geschichte. Jetzt wuchs die Vollbehr-Sammlung sogar noch.

FAZ-Redakteur Reinhard Veser im Gespräch mit Sebastian Lentz

In der Sommerausgabe der EEGA Wissenschafts-Lounge gibt Reinhard Veser Einblick in seinen Berufsalltag als kritischer Journalist, der regelmäßig über Russland berichtet und sensible Themen nicht ausspart.

Realisierungswettbewerb zum Neubau des IfL am Leuschnerplatz ist gestartet

Im Leipziger Stadtrat kochte das Thema 2017 noch einmal richtig hoch, Wirtschaftsbürgermeister Uwe Albrecht warf sich noch einmal richtig in die Schlacht: Es ging um den Verkauf des Grundstücks zwischen Windmühlenstraße und Brüderstraße, heute eine kleine Grünfläche – künftig aber Standort für das Leibniz-Institut für Länderkunde. Das sitzt heute noch in Mieträumen draußen am Paunsdorf-Center, kämpft aber seit 15 Jahren für einen Rückzug in die Innenstadt.

Podiumsdiskussion „Heimat als Ort und Prozess“ mit Ministerpräsident Michael Kretschmer

Die internationalen Verflechtungen nehmen beständig zu. Und so scheint die Welt sich immer schneller zu verändern. Gleichzeitig wächst der Wunsch nach „stabilen Orten“. Ein traditioneller Begriff dafür ist Heimat. Er bietet die Vorstellung eines vertrauten und sicheren Lebensumfeldes.

Viele Kleinstädte auch in Sachsen haben Funktion als regionale Zentren verloren

Egal, wo man hinschaut, werden die Folgen eines ziemlichen radikalen Denkens sichtbar, das sämtliche gesellschaftlichen Funktionen glaubt, dem Sparprinzip unterwerfen zu müssen. Die vielen Kreis- und Funktionalreformen auch in Sachsen gehören dazu. Das Ergebnis ist ein rapider Bedeutungsverlust vieler Kleinstädte – und eine wachsende Distanz der Bürger zur eigenen Demokratie. Was jetzt auch Karten aus dem IfL Leipzig zeigen.

Welche Rolle spielen eigentlich erfolgreiche Mittelständler als Entwicklungsmotoren abseits der Großstädte?

Seit geraumer Zeit beschäftigt sich das in Leipzig heimische Leibniz-Institut für Länderkunde mit der Frage: Wie rettet man die abgehängten Regionen Europas? Was muss man tun, damit die Menschen dort bleiben und nicht ganze Landstriche in politischen Radikalismus abdriften? Eine zentrale Frage ist die Wirtschaft. Denn nur wo Betriebe Arbeit und Einkommen bieten, haben Menschen eine Existenzgrundlage.

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