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Warnstreiks

Weiterhin Stillstand in der Angleichungsfrage: kraftvolle Warnstreiks in Sachsen und Brandenburg ab Donnerstag

Am 4. Mai hat der IG Metall Vorstand erneut grünes Licht für weitere 24-Stunden-Warnstreiks in Berlin, Brandenburg und Sachsen gegeben. Nachdem in der Angleichungsfrage weiterhin Stillstand zum Tariflichen Angleichungsgeld, der regionalen Forderung in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie im Bezirk besteht, forciert die IG Metall die Doppelstrategie.

Weitere ganztägige Warnstreiks in Sachsen und Brandenburg

Ab 22.30 Uhr stehen heute Abend erneut die Bänder im Porsche-Werk in Leipzig still. Um Mitternacht treten auch die Kolleginnen und Kollegen im BMW-Werk in Leipzig in einen ganztägigen Warnstreik. Am frühen Morgen steht die Produktion bei Clarios in Zwickau und bei ZF in Brandenburg an der Havel. Die regionale Forderung nach einem Tariflichen Angleichungsgeld in der Tarifrunde Metall- und Elektroindustrie ist weiterhin offen.

Mehr als 53.000 Beschäftigte seit 20. April in Warnstreiks

Nachdem die 5. Tarifverhandlung mit dem Berlin-Brandenburger Arbeitgeberverband VME ergebnislos beendet – und eine weitere Verhandlung für den 7. Mai vereinbart wurde, ruft die IG Metall heute rund 16.100 Beschäftigte in Sachsen und Brandenburg zu ganztägigen Warnstreiks auf. Seit 20. April beteiligten sich einschließlich Mittwoch mehr als 53.000 Kolleginnen und Kollegen an Warnstreiks.

Tarifkonflikt: Starke Aktion mit dem Regierenden Bürgermeister in Berlin

Gestern Morgen trafen sich rund 300 Metallerinnen und Metaller aus Berlin und Brandenburg zu einer Kundgebung auf der Oberbaumbrücke mit dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD). Bis zum heutigen Tag beteiligten sich an sechs Warnstreiktagen rund 31.300 Beschäftigte in Berlin, Brandenburg und Sachsen an Warnstreiks. Heute hat die IG Metall Beschäftigte aus vier Betrieben in Sachsen und Brandenburg zu ganztägigen Warnstreiks aufgerufen.

Mit voller Kraft in die nächste Warnstreikwoche

Am Montag endet gegen 22 Uhr der ganztägige Warnstreik von rund 1.800 Metallerinnen und Metallern im VW Sachsen Motorenwerk in Chemnitz. Für Montagmorgen ruft die IG Metall Beschäftigte in vier Betrieben in Sachsen und Brandenburg zu ganztägigen Warnstreiks auf.

Dulig: „Hier entsteht eine neue gesellschaftliche Bewegung in Sachsen“

Martin Dulig, Vorsitzender der SPD Sachsen, hat am Freitag in Zwickau vor VW-Beschäftigten gesprochen, die für eine Angleichung der Tarife in Ost und West im Warnstreik sind. „Ihr kämpft für das Richtige“, so Dulig. „Es geht um gerechte Entlohnung für gleiche Arbeit, es geht um Respekt vor der geleisteten Arbeit. Es ist ein Skandal, dass 30 Jahre nach der Wende gleicher Lohn für gleiche Arbeit noch immer keine Selbstverständlichkeit ist.“

Warnstreikwelle in Brandenburg und Sachsen nimmt Fahrt auf

Am Dienstag standen im BMW-Werk in Leipzig die Bänder still. Heute wird mit ganztägigen Warnstreiks bei Mahle in Wustermark und Schaeffler in Luckenwalde der Druck erhöht. Am Morgen trafen sich in Berlin Beschäftigte aus neun Betrieben zu einer solidarischen Warnstreik-Kundgebung.

Weitere Warnstreiks ab Dienstagmorgen

Die 4. Tarifverhandlung in der Metall- und Elektroindustrie mit dem sächsischen Arbeitgeberverband wurde gestern nach rund zwei Stunden ergebnislos beendet. Schon im Vorfeld hatte der Arbeitgeberverband mit gerichtlichen Mitteln versucht, die Warnstreiks in der laufenden Tarifrunde zu unterbinden.

Forderung nach dem Tariflichen Angleichungsgeld ist rechtens: Angriff auf das Streikrecht abgewehrt

Das Landesarbeitsgericht Chemnitz hat heute am frühen Nachmittag entschieden, dass die Warnstreiks der IG Metall in der laufenden Tarifrunde rechtmäßig sind. Die IG Metall darf also weiterhin zu Warnstreiks in der laufenden Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie aufrufen.

Knapp 30.000 Beschäftigte im Warnstreik in Berlin, Brandenburg und Sachsen

Nachdem vorgestern rund 1.000 Kolleginnen und Kollegen aus 27 Betrieben in Berlin an Autokorsos und Aktionen teilgenommen haben, begann der Tag in Berlin mit einer Frühschluss-Aktion im Mercedes-Benz Werk. Dort traten rund 1.000 Beschäftigte in den Warnstreik. In Leipzig beteiligten sich gestern 150 Metallerinnen und Metaller aus zwei Siemens-Betrieben an einem Autokorso.

Starker Warnstreik-Tag in Berlin und Brandenburg

Am gestrigen Dienstag beteiligten sich Metallerinnen und Metaller aus mehr als 34 Betrieben in Berlin und Brandenburg an Autokorsos und Aktionen. Die IG Metall war in Berlin, Brandenburg an der Havel, Hennigsdorf und Ludwigsfelde mit Autokorsos und Aktionen in der Metall- und Elektroindustrie weithin sichtbar. Am Mittag trafen sich die Berliner Kolleginnen und Kollegen am Olympiastadion.

Start der Warnstreiks in der ostdeutschen Stahlindustrie

Die IG Metall Berlin ruft am Dienstag mehr als 25 Betriebe der Metall- und Elektroindustrie zum Warnstreik per Autokorso auf. Ab 12.00 Uhr werden sich rund 450 Autos auf drei Routen auf den Weg zum Olympiastadion Berlin machen, um dort ab 13.30 Uhr in oder vor ihren Autos die Reden zu hören.

24.200 Beschäftigte in Berlin, Brandenburg und Sachsen im Warnstreik

Bis gestern Nachmittag waren in Sachsen, Berlin und Brandenburg insgesamt 24.200 Beschäftigte in 84 Betrieben im Warnstreik. Mit einer groß angelegten Frühschluss-Aktion haben sich 9.500 Beschäftigte von Volkswagen und Radsystem Mosel an der Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie beteiligt. 1.500 Kolleginnen und Kollegen beteiligten sich in Leipzig an einem Autokorso bei Porsche.

Bisher 12.500 Beschäftigte im Warnstreik

In Sachsen waren gestern 375 Kolleginnen und Kollegen in Warnstreiks für die Forderungen der Tarifrunde in Bewegung. Bei Vitesco in Limbach-Oberfrohna beteiligten sich 150 Metallerinnen und Metaller und bei Kirow Ardelt in Leipzig 70. An einer Kundgebung bei Bahntechnik Brand-Erbisdorf nahmen 35 Kolleginnen und Kollegen teil. Am Mittag trafen sich 120 Kolleginnen und Kollegen von Still HNL in Berlin-Leipzig und Still ZBO in Leipzig zu einem virtuellen Warnstreik.

Mehr als 12.000 Beschäftigte in Berlin, Brandenburg und Sachsen im Warnstreik

In Annaberg-Buchholz beteiligten sich gestern rund 100 Kolleginnen und Kollegen der Spätschicht von Handtmann. Damit haben sich bisher mehr als 12.000 Beschäftigte aus 62 Betrieben an Warnstreiks und Aktionen beteiligt.

9.120 Beschäftigte in Berlin, Brandenburg und Sachsen demonstrieren für ihre Forderungen in der Tarifrunde

Die Angleichung der Arbeitsbedingungen in Ost und West ist und bleibt unser Ziel! Das haben auch heute 2.120 Metallerinnen und Metaller mit Aktionen gezeigt. Am Mittag waren rund 1.700 Kolleginnen und Kollegen aus dem BMW Werk in Leipzig auf zwei Routen im Autokorso unterwegs.

Rund 2300 Beschäftigte kämpfen mit Aktionen und erstem Warnstreik für ihre Forderungen in der Tarifrunde

Mit Aktionen, einem ersten Warnstreik und einem zentralen bundesweiten Tarifauftakt per Livestream hat die IG Metall am 1. März ihren Forderungen in der laufenden Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie Nachdruck verliehen. Auch nach drei Verhandlungsrunden mit den Arbeitgeberverbänden Berlin-Brandenburg (VME) und Sachsen (VSME) sind sich die Tarifparteien keinen Schritt nähergekommen.

Freitag, der 16. Oktober 2020: Ver.di macht ernst, öffentlicher Dienst in Leipzig von Streik bestimmt

Auch am heutigen Freitag rief die Gewerkschaft ver.di zu Warnstreiks auf: Zahlreiche Beschäftigte im öffentlichen Dienst, beispielsweise in Kitas, bei der Stadtreinigung und in Sparkassen-Filialen legten seit morgens in Sachsen die Arbeit nieder. Außerdem: An der Technischen Universität Dresden wurde am Vormittag das Buch „Sachsen – eine Hochburg des Rechtsextremismus?“ vorgestellt. Ministerpräsident Kretschmer warnte vor dem „drängenden Problem“. Die L-IZ fasst zusammen, was am Freitag, den 16.Oktober 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.

Donnerstag, der 15. Oktober 2020: Kein öffentlicher Nahverkehr, dafür uneingeschränkte Beherbergung

Der Großteil der Leipziger war am heutigen Donnerstag wohl vor allem mit einem Thema beschäftigt: dem Streik der Mitarbeiter/-innen der Verkehrsbetriebe. Mit dem Beginn der Frühschicht lagen Straßenbahnen und Busse lahm. Die Gewerkschaft ver.di hatte zum Warnstreik in ganz Sachsen aufgerufen, der sich bis in die Abendstunden zog. Außerdem: Sachsen Reisende werden in Sachsen wieder uneingeschränkt beherbergt und Unbekannte richteten Schäden und Verwüstung am Imbiss „Willsons“ am Connewitzer Kreuz an. Die L-IZ fasst zusammen, was am Donnerstag, den 15. Oktober 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.

„Wir können streiken, auch mit Abstand!“: ver.di will Warnstreiks ausweiten

Die Zeichen stehen auf Streik: Seit Dienstag, dem 22. September, streiken in ganz Deutschland Beschäftigte des öffentlichen Diensts. Das betrifft unter anderem das Personal in Kliniken, Kitas, in der Pflege oder im öffentlichen Nahverkehr. Hintergrund der Arbeitsniederlegung war der für die Gewerkschaft ver.di enttäuschende Ausgang der zweiten Tarifverhandlungsrunde in Potsdam. „Von Respekt und Anerkennung gegenüber den Beschäftigten war nichts zu spüren“, sagte ver.di-Chef Frank Werneke nach Ende der zweitägigen Verhandlung am vergangenen Wochenende. Nun könne allein mit guter Unterstützung, „das heißt mit wirklich vielen Warnstreiks in den nächsten Wochen“, die Chance bestehen, am dritten Verhandlungstermin zu einem angemessenen Ergebnis zu kommen, so Werneke.

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