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Zoo Leipzig

Trotz Corona-Einschränkungen: Zoo Leipzig freut sich 2021 über 1,26 Millionen Gäste

Schon das Jahr 2020 hatte es in sich. Die ersten Lockdowns sorgten damals schon dafür, dass die Besucherzahl gegenüber dem Vorjahr, als 1,8 Millionen Menschen den Zoo besuchten, auf 1,35 Millionen absackte. 2021 waren die Einschränkungen durch die Lockdowns noch etwas strenger. Logisch, dass Zoodirektor Jörg Junhold von einem „herausfordernden Jahr“ spricht.

Aufarbeitung der Leipziger Kolonialgeschichte: Was ist seit dem Stadtratsbeschluss passiert?

Zwischen 1876 und 1931 fanden auf dem Gelände des Leipziger Zoos etwa 40 sogenannte „Völkerschauen“ statt. In den Leipziger „Menschenzoos“ wurden insgesamt mehr als 750 Menschen den Zoobesucher/-innen zur Schau gestellt. Auch in vielen anderen Städten Europas waren diese Ausstellungen üblich und hatten Tradition in Zirkussen, Kuriositäten-Kabinetten und auf Jahrmärkten. Eine kritische Aufarbeitung der „Völkerschauen“ ist bisher, trotz der langjährigen Forderung verschiedener zivilgesellschaftlicher Akteure, nur spärlich erfolgt.

Migrantenbeirat bleibt hartnäckig: Die Reproduktion kolonialer Stereotype im Zoo Leipzig muss aufhören

Wer hat nun recht? Zuletzt wurde im Frühjahr heftig diskutiert über die koloniale Vergangenheit des Leipziger Zoos und die heutigen Veranstaltungen, in denen aus Sicht des Migrantenbeirats koloniale Exotik weitertransportiert wird. Jetzt hat der Migrantenbeirat seinen Antrag für die Ratsversammlung neu formuliert. Am Anliegen selbst macht er keine Abstriche.

Epaulettenhai, Stechrochen, Riffbarsche: Burgers’ Zoo Arnheim schenkt dem Zoo Leipzig Tiere aus seiner Unterwasserwelt

Der Königliche Burgers’ Zoo ist in der europäischen Zoo- und Aquariumswelt schon seit Jahren ein führender Züchter von Korallen, Haien und Rochen. Einen Großteil seiner Zuchterfolge verschenkt der Arnheimer Tierpark an andere Zoos in ganz Europa. Am Mittwoch, 1. Dezember, erhielt auch der Zoo Leipzig neue Wasserbewohner aus Arnheim: einen Epaulettenhai, zwei Graue Stechrochen, 20 Banggai-Kardinalbarsche, 20 Schwalbenschwanz-Riffbarsche, 69 Steinkorallen und 100 weiche Korallen.  

Entwarnung in Gondwanaland

Nach drei Tagen kurzfristiger Schließung von Gondwanaland steht fest, dass die Todesursache der insgesamt 14 in sehr kurzem Zeitraum verstorbenen Vögel (12 Straußwachteln und 2 Palawanpfaufasane) weder auf den Vogelgrippe-Erreger noch auf die Newcastle-Krankheit zurückzuführen ist.

Zoo Leipzig setzt 2G-Regel um

2G-Regel im Zoo Leipzig: Mit Inkrafttreten der neuen Sächsischen Corona-Schutz- Verordnung ab dem 8.11.2021 setzt der Zoo Leipzig die 2G-Regel um. Die Anwendung dieser Maßnahme wurde durch die in der Verordnung formulierten Bedingungen für den Zugang zu Kultur- und Freizeiteinrichtungen bzw. dem Verweilen in Innenbereichen erforderlich.

Leipzig und der Kolonialismus: Der komprimierte Beginn einer überfälligen historischen Spurensuche

Sie kam spät und sie kam heftig: die Diskussion um die koloniale Vergangenheit der Stadt Leipzig. Und gerade die Irritationen, die sie erzeugte, erzählen von dieser Verspätung. Denn fällig gewesen wäre diese Diskussion schon vor 100 Jahren. Aber da war ja das reaktionäre Bürgertum voll und ganz damit beschäftigt, die Weimarer Republik zu bekämpfen und möglichst bald wieder abzuschaffen. Und dann ging es mit den politischen Verhinderungen ja munter weiter.

Elefantenkuh Saida an den Zoo Karlsruhe abgegeben

Abschied im Elefantentempel: Die 48 Jahre alte Elefantenkuh Saida hat heute Nachmittag den Zoo Leipzig in Richtung Zoo Karlsruhe per Spezialtransport verlassen. Im Zuge der begonnenen Neuausrichtung in der Elefantenhaltung mit dem Ziel, in Leipzig eine neue Elefantenherde mit intaktem Sozialgefüge aufzubauen, wurde bereits vor längerer Zeit beschlossen, Saida, die im Jahr 2006 aus dem Tierpark Hagenbeck Hamburg nach Leipzig kam, an einen anderen Zoo abzugeben.

Diskussion zu Leipzigs Kolonialgeschichte: Der Zoo in einer Abwärtsspirale und fragwürdige Zusammenstellung des Podiums

Das deutsche Kaiserreich eignete sich von 1884 bis zum Ersten Weltkrieg sogenannte Schutzgebiete, in der Praxis Kolonien, an. Diese erstreckten sich von Togo, Kamerun, Deutsch-Ostafrika, Deutsch-Südwestafrika über das chinesische Kiautschou bis hin zu Neuguinea und Samoa in der Südsee. Die Spuren dieser kolonialen Geschichte finden sich auch in Leipzig – von den Beständen im GRASSI Museum für Völkerkunde bis hin zu Straßen, die nach Akteuren der Kolonialzeit benannt sind. Daher lud das Kulturdezernat am 30. September zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion in der Aula der Volkshochschule ein.

12 Jahre Patenfrühstück – nun erst recht!

Gespendet wurde schon im Frühjahr – nun endlich konnten auch die Urkunden an die Ur-Krostitzer Patenfamilie übergeben werden. Im Rahmen eines gemütlichen Frühstücks nahmen die Paten ihre Patenbriefe in Empfang. Goldsponsor Ur-Krostitzer und der Freundes- und Förderkreis hatten in den Zoo Leipzig eingeladen.

Exotische Abendveranstaltungen im Zoo: Wer spricht eigentlich für wen?

Es ist eine durchaus nicht einfache Diskussion, die da ganz zum Anfang mit der Debatte über Ernst Pinkert und die Völkerschauen im Leipziger Zoo begann und dann im Frühjahr 2021 auch die Dschungelnächte im Leipziger Zoo zum Thema machte. Diese Debatte initiierte vor allem der Migrantenbeirat. Wird im exotischen Blick auf die auftretenden Künstler/-innen nicht wieder der alte Kolonialherren-Blick sichtbar?

Herber Rückschlag im Elefantenhaus: Elefantenbulle Kiran ist tot

Der Im letzten Jahr geborene Elefantenbulle Kiran (1,5 Jahre) ist tot. Die Pfleger fanden ihn heute Morgen liegend im Stall inmitten der Herde um Rani (11). Vor drei Tagen zeigte Kiran erstmals Symptome von reduziertem Appetit und einer leichten Abgeschlagenheit. Seitdem stand er unter tierärztlicher Beobachtung und bekam unterstützende Medikamente.

Baggerbiss zum Baustart von Feuerland: 2023 soll die neue Welt der Pinguine und Seelöwen fertig sein

Am 28. April hat der Leipziger Stadtrat der Kostenerhöhung für das Projekt „Zoo der Zukunft“ zugestimmt. Gerade das noch fehlende Teilstück „Feuerland“ wird mit 30 Millionen Euro deutlich teurer als noch 2016 geplant. Am Freitag, 21. Mai, war nun offizieller Baggerbiss für die Bauarbeiten am neuen Meilenstein-Projekt des Zoos Leipzig.

Zoo Leipzig öffnet nach 189 Tagen wieder

Grünes Licht für den Zoo Leipzig: Nach 189 Tagen ohne Besucher werden am kommenden Montag, 10. Mai 2021, die Zoo-Tore wieder öffnen. Es gelten jedoch strenge Corona-Schutzbestimmungen: Die Tierhäuser und Zoo-Shops müssen zunächst geschlossen bleiben, wohingegen die gastronomischen Einrichtungen mit einem To-Go-Angebot starten dürfen. An Engstellen, wo der Mindestabstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann, müssen medizinische Gesichtsmasken getragen werden.

Der Migrantenrat und der Zoo – ein Kommentar von Mustafa Haikal

Wie viel Erinnerung braucht eine Stadt? Wovon wollen wir uns berühren und mahnen lassen? Zu viel Geschichte schade dem Lebendigen, zu wenig nehme ihm seine Würde, schrieb Friedrich Nietzsche in den 1870er Jahren. Natürlich, noch immer erinnern sich die älteren Bürger Leipzigs an den Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg, nie wird das aus dem kollektiven Gedächtnis verschwinden. Doch wie steht es mit dem deutschen Kolonialismus, einer Zeit, die anders als der Zweite Weltkrieg, kaum Spuren im Stadtraum hinterlassen hat und die in den privaten Erinnerungen der Leipziger keine Rolle mehr spielt?

Der Stadtrat tagte: Stadtrat stimmt dem höheren Kostenvolumen für den Zoo der Zukunft zu + Video

Wichtige Entscheidungen im Leipziger Stadtrat gehen manchmal auch ganz unspektakulär und völlig ohne Diskussionen über die Bühne. So war es am 28. April auch mit der Entscheidung, den Masterplan des Zoos Leipzig zeitlich noch einmal zu verlängern und auch finanziell noch einmal aufzustocken. Auch die Corona-Pandemie hat hier für einige spürbare Verzögerungen beim Bau gesorgt.

Koloniale Vergangenheit des Zoo Leipzig: Kritische Debatte ermöglichen

Am 20.4.2021 wurde der Polizeibeamte, der am 25.5.2020 den Schwarzen George Floyd in Minnesota (USA) tötete, verurteilt. Der offensichtlich rassistisch motivierte und schlussendlich tödlich endende Polizeieinsatz hatte weltweit für Aufsehen gesorgt und die „Black-lives-Matter“-Bewegung hervorgebracht, die auch in Leipzig gegen Rassismus und Polizeigewalt mobilisierte.

Konrad Riedel (CDU): Außenbereiche des Zoos öffnen

Die Außenbereiche des Leipziger Zoos sollen für Besucher geöffnet werden. Hierzu fordert die CDU-Fraktion im Stadtrat Oberbürgermeister Jung auf, die nötigen Schritte einzuleiten und damit dem Vorbild anderer Städte in Mitteldeutschland zu folgen.  

Tierscher Karfreitag: ETC jetzt auch für die Ohren

Der Karfreitag wird tierisch! Der MDR widmet sich am Abend dieses Tages vollumfänglich dem Zoo Leipzig. Mit gleich drei Sendungen lädt das MDR-Fernsehen Zoofans zu einer Entdeckungsreise in den Zoo Leipzig ein.

Inzidenz rund um Leipzig steigt rasant: Öffnungen in weiter Ferne

Ostern hätte so schön sein können: die 7-Tage-Inzidenz auf magische Weise oder dank umfangreichem Testkonzept im Keller, die Außenbereiche von Gaststätten und viele Kultureinrichtungen geöffnet, die Kontaktbeschränkungen weiter gelockert. Doch das Gegenteil wird voraussichtlich der Fall sein. Die Zahl der Corona-Infektionen steigt wieder rasant. Die Stadt Leipzig hat daraus nun endgültig die Konsequenz gezogen, den Zoo vorerst nicht zu öffnen – obwohl es erlaubt wäre. Auch weitere Öffnungen, die ab kommender Woche erlaubt sein könnten, sind wohl illusorisch.

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