Artikel zum Schlagwort MPI für Kognitions- und Neurowissenschaften

Wir wissen erst, was wir sehen, wenn unser Gehirn bekannte Muster erkennt

Mentale Wissenskarten: Wie unser Gehirn alles, was es wahrnimmt, nach markanten Merkmalen abspeichert

Grafik: MPI CBS

Für alle LeserWie funktioniert unser Gehirn wirklich? Wie speichert es all die Millionen Dinge ab, die wir tagtäglich wahrnehmen, einordnen und erkennen müssen? Die Leipziger Kognitionsforscher gehen davon aus, dass unser Gehirn dabei wie eine mentale Landkarte funktioniert, in der die hervorstechenden Merkmale eines Dings an verschiedenen Stellen gespeichert sind. Aus den markanten Merkmalen konstruiert unser Gehirn dann blitzschnell das richtige Muster: Aha, es ist eine Fliege! Weiterlesen

Forschungsergebnis aus Leipzig: Warum unser Gehirn nicht wie ein Computer arbeitet

Das menschliche Gehirn: Ständig aktiv, aber manchmal an neuen Reizen nicht die Bohne interessiert

Foto: shutterstock

Für alle LeserUnser Gehirn ist kein Computer. Und das, was uns derzeit immer wieder aufgeschwatzt wird als Künstliche Intelligenz, hat mit dem, wie Menschen denken, nichts zu tun. Wir denken. Wer denken auch, dass wir denken. Aber wie stark wir tatsächlich immerfort von Emotionen und neuen Eindrücken beeinflusst sind, das ahnen die meisten nicht einmal. Dabei entscheiden starke Emotionen oft, was wir überhaupt bewusst wahrnehmen – und wie wir darüber denken. Ein Leipziger Experiment macht das deutlicher. Weiterlesen

Leipziger Ernährungsstudie

Sind Fleischesser extrovertiert, weil das in ihrer Natur liegt? Oder brauchen sie mehr Beifall für ihr Essverhalten?

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserMitte Juni gab das Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften die Ergebnisse einer Studie bekannt, die zumindest nachdenklich macht: „Vegetarier sind schlanker und weniger extrovertiert als Fleischesser“ war sie betitelt. Je weniger tierische Produkte man zu sich nimmt, desto geringer der Body-Mass-Index und desto weniger neigt man zu Extrovertiertheit, meinten die Studienautoren. Aber vielleicht ist es ja andersherum? Weiterlesen

Forscher schauen dem Gehirn dabei zu, wie es sich Räume merkt

Leipziger Forschung: Wie unser Gedächtnis unsere Orientierung in der Welt erst möglich macht

Grafik: Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften

Für alle LeserEigentlich sind es nur lauter kleine Puzzle-Stücke, die die Forscher/-innen des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig (auch in Kooperation mit anderen Forschungseinrichtungen) zusammentragen. Aber jedes einzelne macht deutlich, was für einen faszinierenden Denkapparat wir Menschen da bekommen haben. Einen, der sich unendlich viele Details aus der Umgebung merken und blitzschnell abrufen kann, wenn wir uns durch diese Umwelt bewegen. Weiterlesen

Evolutionäre Wurzeln des Sprachnetzwerks im Gehirn entdeckt

Der Millionen Jahre lange Weg bis zur menschlichen Sprache

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNicht nur Wissenschaftler staunen ja über den Menschen, der so erstaunliche Fähigkeiten hat, dass er scheinbar mit der ganzen sonstigen evolutionären Entwicklung nichts (mehr) zu tun hat. Aber das Staunen relativiert sich, je intensiver sich die Forschung mit der Menschwerdung beschäftigt. Denn bevor der Mensch all diese Fähigkeiten entwickelte, verging doch eine gewaltige Menge an Zeit. Auch was unsere Sprachentwicklung betrifft. Weiterlesen

Leipziger Gehirnforschung

Schlaganfall: Was passiert, wenn das System zum zweiten Mal ausfällt?

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSchlaganfälle treffen die menschliche Persönlichkeit im Zentrum. Und zwar so hart, dass das Gehirn auf Notbetrieb schaltet. Was selbst die Forscher am Leipziger Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften verblüfft, die seit einigen Jahren immer genauer erforschen, wie das Gehirn mit solchen Beeinträchtigungen umgeht. Und welche erstaunlichen Wege es findet, wichtige Funktionen am Laufen zu halten. Weiterlesen

Leipziger Kognitionsforscherin im Interview

Warum lernen Menschenkinder sprechen, Menschenaffen aber nicht?

Foto: MPI CBS

Für alle LeserMenschen unterscheiden sich durch einiges von Tieren – auch von ihren nächsten Verwandten, den Menschenaffen. Und einen sehr markanten Unterschied macht ihre Fähigkeit zum Sprechen. Warum Menschen das können und Menschenaffen nicht, das erklärt Angela D. Friederici vom Leipziger Max-Planck-Institut (MPI) für Kognitions- und Neurowissenschaften im Interview. Weiterlesen

Wenn die Blutversorgung schwächelt

Leipziger Forschungsergebnis: Ein schwaches Herz schadet auch dem Gehirn

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDas menschliche Gehirn ist ein Hochleistungsorgan. „Das Gehirn benötigt bis zu 20 Prozent des Energieverbrauchs und ist damit unter den Organen ein regelrechter Energiefresser“, schrieb zum Beispiel die „Welt“ in einem Beitrag zum Thema im Jahr 2009. Die Denkvorgänge selbst fressen gar nicht so viel Energie. Doch die „Hardware“ bekommt sehr schnell Probleme, wenn sie nicht mehr ausreichend durchblutet wird. Weiterlesen

Ein Experiment mit Brain-Computer-Interfaces am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften

Können Gedanken das Gehirn verändern? Oder: Wie manipulierbar ist der Mensch?

Foto: Elias Domsch

Für alle LeserManche Menschen glauben tatsächlich, dass man nach der letzten Prüfung vor dem Schulabschluss das analytische Denken einstellen kann, dass man ab da quasi fertig ist, ein fertig gebildeter Mensch, der sich ab nun nicht mehr fortentwickeln muss. Und der so feste Meinungen hat, dass ihn nichts mehr von seiner Bahn abbringen kann. Die meisten ahnen nicht einmal, wie sehr sie gerade aufgrund dieser Haltung manipulierbar sind. Das machte im November ein kleines Experiment in Leipzig sichtbar. Weiterlesen

Wie geht's weiter nach den ersten Takten?

Wie Unsicherheit und Überraschung bei Pop-Klassikern unsere Gefühle zum Tanzen bringen

Foto: MPI CBS

Für alle LeserDie Kanäle sind wieder voll mit Weihnachtsmusik-Klassikern. Und nicht nur den ganz alten aus der deutschen Romantik. Denn romantisch waren auch all die Stars und Sternchen der Popmusik. Berge schmachtender Pop-Weihnachtslieder haben sie geschrieben. Und das Verblüffende ist: Leute, die eigentlich erwachsen und anständig geworden sind, bekommen, wenn sie nur die ersten Töne hören, wieder so ein innerliches Jauchzen und Frohlocken. Das hat Gründe, fanden in diesem Jahr ein paar Leipziger Forscher heraus. Weiterlesen

„Moonwalk“ für die Wissenschaft zeigt Verzerrungen im räumlichen Gedächtnis

Leipziger Gehirnforschung: Wie funktioniert eigentlich die mentale Landkarte in unserem Kopf?

Foto: DoellerLab

Für alle LeserDie meisten Menschen wundern sich überhaupt nicht darüber, dass sie sich in ihrer Umgebung zurechtfinden. Die meisten denken nicht mal darüber nach, wie das eigentlich funktioniert. Aber die Forscher am Leipziger Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften finden diese Frage doch ziemlich wichtig. Denn: Wie funktionieren diese Landkarten im Kopf wirklich? Und was passiert, wenn sie nicht funktionieren? Weiterlesen

Verhalten der Mutter beeinflusst Oxytocin-Entwicklung beim Säugling

Wie die frühe Interaktion mit der Mutter unsere Fähigkeit zum Umgang mit anderen bestimmt

Foto: MPI CBS

Für alle LeserWenn man sich im Erwachsenenalter im Umgang mit anderen Menschen zutiefst unsicher fühlt und kaum in der Lage ist, Vertrauen aufzubauen, dann kann das mit einem erstaunlichen chemischen Vorgang in der frühen Kindheit zusammenhängen, wie jetzt Forscher des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften belegen können. Denn die Interaktion der Mütter mit ihren Kindern beeinflusst einen ganz bestimmten Hormonpegel. Weiterlesen

Virtuelle Schatzsuche in den Datenbanken des Gehirns

Experiment am Max-Planck-Institut: Das Gehirn kartiert unsere Erinnerungen als eine Landkarte aus Zeit

Foto: MPI CBS/Bellmund

Für alle LeserWie orientiert man sich eigentlich im eigenen Gehirn? Mit der Frage beschäftigt man sich ja spätestens in dem Moment, in dem man verzweifelt nach etwas sucht, von dem man weiß, dass man es vor kurzem noch „gewusst“ hat. Doch eigentlich wissen wir ja nichts. Denken ist zuallererst ein Findevorgang in einer hochkomplexen Matrix, die wir unser Gehirn nennen. Und mit der Frage, wie wir finden, was wir suchen, beschäftigten sich jetzt Forscher des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften. Weiterlesen

Emotionen verändern unseren Blick auf die Welt

Stell dir vor: Wie sich unsere Einstellungen allein durch die Kraft der Vorstellung verändern

Foto: MPI CBS

Für alle LeserDie meisten Menschen wissen es nicht. Sie fallen auf Werbebotschaften herein oder laufen wilden politischen Hasardeuren hinterher. Und das bloß, weil ihre Phantasie angefixt wurde, weil ihnen die die Botschaft der Verführer präsentiert wurde wie eine herrliche Erinnerung. Sie rührt ans Herz, an unsere besten Gefühle. Wie das funktioniert, zeigen jetzt Forscher des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften. Unser Gehirn ist nämlich verführbar. Weiterlesen

Neues über die mentale Landkarte in unserem Kopf

Leipziger Forscher vermessen die Speicherstrukturen für Wissen im Gehirn

Grafik: MPI CBS

Für alle LeserEigentlich wissen es Wissenschaftler heute schon: So, wie unser Bildungssystem aufgebaut ist, ist es fürs Lernen höchst ungeeignet. Es versucht lauter Wissensbausteine in die kindlichen Köpfe zu pressen. Aber es berücksichtigt nicht, wie unser Gehirn Strukturen des Wissens entwickelt. Die Kognitionsforscher wissen es. Und legen jetzt einen neuen Forschungsbefund zum „gedanklichen Navigationssystem“ vor. Weiterlesen

Der Aufmerksamkeitsprozessor in unserem Kopf

Schon Babys erkennen verschachtelte Strukturen in unserer Sprache

Foto: Nikolaus Brade / MPI CBS

Für alle LeserNicht nur Eltern staunen jedes Mal, wenn die kleinen Krabbler mit voller Aufmerksamkeit beginnen, auf unser Sprechen zu reagieren. Irgendetwas geht da in ihrem kleinen, hochleistungsfähigen Gehirn vor sich, das es von Anfang an befähigt, in der Ansprache der großen Menschen Strukturen zu erkennen. Strukturen, auf denen später strenge Deutschlehrerinnen mit Recht beharren, dass man sie beherrscht. Weiterlesen

Ein Neues Modell, das versucht, unser Denken zu erklären

Wie wir alles, was wir erleben, in kognitiven Räumen speichern

Foto: Ella Maru Studio & MPI CBS | Doellerlab

Für alle LeserDer Mensch ist wahrscheinlich das einzige Lebewesen auf der Erde, das sich ein Bild vom eigenen Denken machen kann. Das sich überhaupt Gedanken darüber macht, wie das eigene Denken eigentlich funktioniert. Und eine aktuelle Veröffentlichung, an der auch Leipziger Kognitionsforscher beteiligt sind, deutet darauf hin, dass wir uns das Ganze wie eine große, dreidimensionale, interaktive Karte vorstellen können. Weiterlesen

Leipziger Studie: Wenn aus Einfühlsamkeit Altruismus wird

Auch Mitgefühl hat viel mit ganz frühen Lernprozessen von Babys zu tun

Foto: MPI CBS

Für alle LeserEine Meldung aus dem Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig liegt jetzt schon ein paar Tage hier herum und bereitet Kopfzerbrechen. Weil auf den ersten Blick nicht wirklich klar ist, was die Forscher da herausgefunden haben. Und das beginnt schon mit dem ersten Satz: „Wie wir auf Menschen in Not reagieren, zeigt sich bereits daran, wie wir als Babys auf ängstliche Gesichter reagiert haben.“ Weiterlesen

Wenn die Stresskontrolle nicht mehr ins Gleichgewicht kommt

Ist der überforderte Hypothalamus schuld an vielen Depressionen?

Foto: Acta Psychiatrica Scandinavica

Für alle LeserDass viele unserer seelischen Krankheiten mit direkten Veränderungen in unserem Körper zusammenhängen, wird selbst der Forschung erst nach und nach bewusst. Ein Grund ist natürlich, dass man erst so langsam lernt, wie unser Gehirn funktioniert und welche Folgen Veränderungen in einzelnen Regionen für unser Empfinden haben. Und Depressionen haben augenscheinlich auch Ursachen in unserem Gehirn. Ein Forschungsergebnis aus Leipzig. Weiterlesen

Wie falsche Töne erkannt werden

Auch für Musik gibt es in unserem Gehirn ein kleines, emsiges Kontroll-Areal

Foto: istock adapted by MPI CBS

Für alle LeserKurz vor der Buchmesse veröffentlichte das Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS) eine neue Studie, die sich mit der nicht ganz uninteressanten Frage beschäftigt: Wo in unserem Gehirn ist eigentlich der Bereich, der sich mit dem Erfassen von richtiger Musik beschäftigt? Wo die Sprachkorrektur sitzt, das weiß man seit 150 Jahren. Aber auch Musik ist eine Sprache, die unser Gehirn lernen und verstehen muss. Möglichst fehlerfrei. Weiterlesen