Artikel zum Schlagwort MPI für Kognitions- und Neurowissenschaften

Der Aufmerksamkeitsprozessor in unserem Kopf

Schon Babys erkennen verschachtelte Strukturen in unserer Sprache

Foto: Nikolaus Brade / MPI CBS

Für alle LeserNicht nur Eltern staunen jedes Mal, wenn die kleinen Krabbler mit voller Aufmerksamkeit beginnen, auf unser Sprechen zu reagieren. Irgendetwas geht da in ihrem kleinen, hochleistungsfähigen Gehirn vor sich, das es von Anfang an befähigt, in der Ansprache der großen Menschen Strukturen zu erkennen. Strukturen, auf denen später strenge Deutschlehrerinnen mit Recht beharren, dass man sie beherrscht. Weiterlesen

Ein Neues Modell, das versucht, unser Denken zu erklären

Wie wir alles, was wir erleben, in kognitiven Räumen speichern

Foto: Ella Maru Studio & MPI CBS | Doellerlab

Für alle LeserDer Mensch ist wahrscheinlich das einzige Lebewesen auf der Erde, das sich ein Bild vom eigenen Denken machen kann. Das sich überhaupt Gedanken darüber macht, wie das eigene Denken eigentlich funktioniert. Und eine aktuelle Veröffentlichung, an der auch Leipziger Kognitionsforscher beteiligt sind, deutet darauf hin, dass wir uns das Ganze wie eine große, dreidimensionale, interaktive Karte vorstellen können. Weiterlesen

Leipziger Studie: Wenn aus Einfühlsamkeit Altruismus wird

Auch Mitgefühl hat viel mit ganz frühen Lernprozessen von Babys zu tun

Foto: MPI CBS

Für alle LeserEine Meldung aus dem Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig liegt jetzt schon ein paar Tage hier herum und bereitet Kopfzerbrechen. Weil auf den ersten Blick nicht wirklich klar ist, was die Forscher da herausgefunden haben. Und das beginnt schon mit dem ersten Satz: „Wie wir auf Menschen in Not reagieren, zeigt sich bereits daran, wie wir als Babys auf ängstliche Gesichter reagiert haben.“ Weiterlesen

Wenn die Stresskontrolle nicht mehr ins Gleichgewicht kommt

Ist der überforderte Hypothalamus schuld an vielen Depressionen?

Foto: Acta Psychiatrica Scandinavica

Für alle LeserDass viele unserer seelischen Krankheiten mit direkten Veränderungen in unserem Körper zusammenhängen, wird selbst der Forschung erst nach und nach bewusst. Ein Grund ist natürlich, dass man erst so langsam lernt, wie unser Gehirn funktioniert und welche Folgen Veränderungen in einzelnen Regionen für unser Empfinden haben. Und Depressionen haben augenscheinlich auch Ursachen in unserem Gehirn. Ein Forschungsergebnis aus Leipzig. Weiterlesen

Wie falsche Töne erkannt werden

Auch für Musik gibt es in unserem Gehirn ein kleines, emsiges Kontroll-Areal

Foto: istock adapted by MPI CBS

Für alle LeserKurz vor der Buchmesse veröffentlichte das Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS) eine neue Studie, die sich mit der nicht ganz uninteressanten Frage beschäftigt: Wo in unserem Gehirn ist eigentlich der Bereich, der sich mit dem Erfassen von richtiger Musik beschäftigt? Wo die Sprachkorrektur sitzt, das weiß man seit 150 Jahren. Aber auch Musik ist eine Sprache, die unser Gehirn lernen und verstehen muss. Möglichst fehlerfrei. Weiterlesen

Schmerz lass nach

Jymmin – ein Mix aus Sport und Musik lässt unseren Körper weniger Schmerzen spüren

Foto: MPI CBS

Für alle LeserVielleicht kommt da gerade ein Freizeitsport in Fahrt, der nicht nur die Fitten und Durchtrainierten begeistert. Die Wissenschaftler vom Leipziger Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS) nennen es Jymmin. Das sieht auf den ersten Blick wie der übliche Fitness-Parcour aus. Aber die Geräte sind ein wenig modifiziert und machen Musik. Und das hat seinen Sinn, denn damit stärkt man seinen Körper gegen Schmerz. Nicht nur gegen kurzzeitigen. Weiterlesen

Übersteuert und ausgebremst

Wie unser Gehirn unser Sprechen ins Stolpern bringt

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWas passiert eigentlich in unserem Kopf, wenn wir stottern? Stottern – so denkt man ja landläufig – ist ja eher ein Problem des Sprechapparats: Die verflixten Worte wollen einfach nicht über die Zunge. Man beißt sich regelrecht fest an immer wieder denselben Stolperkonsonanten. Aber auch das hat mit der Aktivität in unserem Gehirn zu tun. Manchmal sogar viel zu viel, wie eine Leipziger Forscherin noch im vergangenen Jahr feststellte. Weiterlesen

Ein Forschungsergebnis, das nachdenken lässt über unser Gefühl von Gerechtigkeit

Schon Schimpansen und Kleinkinder wollen unsoziales Verhalten bestraft sehen

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEtwas Seltsames haben Leipziger Forscher in diesem Jahr über unser Sozialverhalten herausbekommen. Sozialverhalten kommt ja nicht ohne Vorstellungen von Richtig und Falsch aus. Und es gibt in sozialen Gruppen auch Regeln, wie diese Vorstellungen durchgesetzt und gelernt werden. Ganz kleine Kinder wissen noch nichts davon. Aber wenn sie dann fünf, sechs Jahre alt sind, dann wissen sie wirklich, wann es an der Zeit ist, einen Tunichtgut zu bestrafen. Weiterlesen

Was Lautsprecher von Amazon können, kann unser Gehirn schon lange

Wo im Gehirn steckt eigentlich unsere Stimmerkennung?

Foto: istock

Für alle LeserEs kommt das große Konsumfest. Und an Plakatsäulen wird für lauter Schnickschnack geworben, den kein Mensch wirklich braucht. Interaktive Lautsprecherboxen zum Beispiel, die auf Zuruf antworten. Und die immer cleverer zu werden scheinen. Amazon hat es gerade verkündet: Sein Sprachassistent Alexa kann nun auch Stimmen erkennen und sie der jeweiligen Person zuordnen. Etwas, was die meisten Menschen schon im Babyalter können. Weiterlesen

Leipziger Forscherin veröffentlicht ihr Buch „Language in Our Brain“ mit einem Vorwort von Noam Chomsky

50 Jahre Forschung in einem Buch: Wie der Mensch zur Sprache kommt

Cover: The MIT Press

Für FreikäuferAngela D. Friederici ist Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS) in Leipzig und zudem Vizepräsidentin der Max-Planck-Gesellschaft. Jetzt hat die Leipziger Forscherin ein Buch veröffentlicht, das erklärt, was genau im Kopf passiert, während wir Sätze bilden und verstehen, und warum allen Menschen weltweit ein universelles System für Grammatik angeboren sein muss. Weiterlesen

Aufmerksame Babys beim Kugeln-Gucken

Schon sechsmonatige Knirpse können die Wahrscheinlichkeit von Ereignissen erahnen

Foto: MPI CBS

Für alle LeserAufmerksame Eltern wissen es: Ihre Kleinsten sind hochgradig aufmerksam und lernbegierig. Und wir würden uns darüber wohl auch nicht wundern, wenn wir nicht ein derart desolates Bildungssystem hätten, in dem Kinder gerade aus sogenannten bildungsfernen Familien regelrecht abgeschreckt werden vom Lernen und vom Entfalten ihrer Möglichkeiten. Wie pfiffig Babys sind, zeigt jetzt ein neues Experiment des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften. Weiterlesen

Raus aus der Ego-Falle, rein in die menschlichen Begegnungen

Wer soziale Kompetenz mit anderen Menschen trainiert, wird gesellschaftlich stressresistenter

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser Schon mehrfach stand in verschiedenen Forschungsprojekten des Leipziger Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften die Frage im Mittelpunkt: Wie funktioniert Empathie? Kann soziale Kompetenz gelernt werden? Eine nicht ganz unwichtige Frage in Zeiten, in denen sozial sichtlich inkompetente Leute immer öfter in Regierungsverantwortung gewählt werden. Aber die Nachricht lautet tatsächlich: Soziale Kompetenz kann trainiert werden – und man hat dann weniger Stress. Weiterlesen

Ganz tiefe Gefühlswelten

Wie die „richtige“ Musik unsere Wahrnehmung von Berührung verändert

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserMusik ist gefährlich. Gerade dann, wenn es um lebenswichtige Entscheidungen geht, sollte man wohl darauf verzichten, seine Lieblingsmusik zu hören. Es könnte gewaltig in die Hose gehen, wie jetzt ein paar Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS) in Leipzig herausgefunden haben. Irgendwas passiert da nämlich mit uns. Weiterlesen

Wie Babys lernen, den Blicken der Großen zu folgen

Was Mama anschaut, ist auch für Paulchen höchst interessant

Foto: MPI CBS

Für FreikäuferEigentlich müssten sich die kleinen Biester so langsam ertappt fühlen. Denn die Wissenschaftlerinnen des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS) in Leipzig kommen ihnen und ihrer Neugier immer mehr auf die Schliche. Und Eltern, die sich aufmerksamst beobachtet fühlen von ihrem Baby, die dürfen nun gewiss sein: Sie werden tatsächlich beobachtet. Mit allem Ernst. Weiterlesen

Die Sache mit Bofel und Zuser

Wie Babys die Sprache im Schlaf lernen

Foto: shutterstock

Für alle LeserUnser Gehirn ist ein faszinierendes Instrument. So faszinierend, dass selbst Wissenschaftler noch immer staunen, wenn sie die Vorgänge untersuchen, mit denen unser Denken und Wahrnehmen in diesem außergewöhnlichen Organ entsteht. Denn am Anfang denken wir ja nicht. Da fehlen uns noch alle Muster und Begriffe. Aber schon als Baby fangen wir an, uns einen Schlüssel für die Signale ringsum zu erarbeiten, auch eine Mustererkennung für Sprache, wie Leipziger Forscher jetzt aufzeigen. Weiterlesen

Leipziger Forscher legen Grundlagen für einen LSR-Frühtest

Eine Lese-Rechtschreibstörung kann bald frühzeitig erkannt werden

Foto: MPI CBS

Für alle LeserViele Menschen müssen ihr Leben mit einer Lese-Rechtschreib-Schwäche bewältigen, haben dort Schwierigkeiten, wo andere Menschen überhaupt kein Problem sehen. Dabei lässt sich das Problem mittlerweile gut therapieren – wenn man es nur frühzeitig genug erkennt. Denn es hat mit Strukturen in unserem Gehirn zu tun, mit denen sich Leipziger Forscher jetzt sehr intensiv beschäftigt haben. Weiterlesen

Spannendes Zweit-Ergebnis einer Leipziger Schlaganfall-Erforschung

Wie das Erkennen von Gesprochenem in unserem Gehirn abläuft

Foto: MPI CBS

Für alle LeserLeipzigs Gehirnforschern geht es ja manchmal so: Sie untersuchen die Lösung für ein Problem für unser Gehirn – zum Beispiel die Folgen eines Schlaganfalls. Und dann stoßen sie auf eine Erkenntnis, die wieder mal bestätigt, wie sehr unser Denken tatsächlich von Mustern abhängt. Da sieht man direkt die kleinen Babys vor sich, wie sie mit aufmerksamem Blick Muster erkennen lernen. Oder halt: aufmerksamen Öhrchen. Weiterlesen

Zivilisationssprung Lesen

Wie das Lesenlernen im menschlichen Gehirn regelrecht eine Revolution auslöst

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDieses Ergebnis aus der Leipziger Gehirnforschung sollte auch Politikern und Medienmachern zu denken geben. Denn bislang hat noch keine Studie so deutlich gezeigt, welche Revolution das Lesen im menschlichen Gehirn anrichtet und wie es den Menschen geistig richtig auf Trab bringt. Lesen bildet nicht nur, es macht Menschen erst richtig zu Denkern. Und es ist eine echte Zivilisations-Errungenschaft. Weiterlesen

Leipziger Forschungsergebnis zu den Folgen krankhaften Übergewichts

Adipositas lässt unser Gehirn schneller altern

Foto: Matthias Weidemann

Auf schweres Übergewicht ist der menschliche Körper nicht eingerichtet. Im Grunde geraten dann gleich mehrere Regulationsmechanismen völlig aus dem Lot. Leipziger Forscher beschäftigen sich nun seit Jahren mit den gesundheitlichen Folgen des krankhaften Übergewichts. Nun können sie auch zeigen, wie das Übergewicht auch unser Gehirn schädigt. Weiterlesen