Artikel zum Schlagwort Prozessberichte

Aus Mangel an Beweisen: NPD-Stadtrat Enrico Böhm nach unangemeldeter Anti-Flüchtlings-Demo freigesprochen

Enrico Böhm (31) im Glück: Weil die Staatsanwaltschaft nicht zweifelsfrei nachweisen konnte, dass der NPD-Stadtrat am 18. Dezember 2013 in der Löbauer Straße eine Kundgebung unter dem Motto "Kinderrecht vor Asylrecht" auf die Beine gestellt hat, ohne diese zuvor anzumelden, marschierte der Kommunalpolitiker am Dienstag mit einem Freispruch aus dem Amtsgericht.
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Drei Jahre Haft für Brandstifter: „Das ist unglaublich unfassbar, was Sie da gemacht haben“

Rene B. muss für drei Jahre hinter Gitter. Der 29-Jährige hatte im März und August des vergangenen Jahres aus Frust seine Wohnung in Brand gesetzt. Über die Folgen seiner Taten dachte er nicht nach, was in der gestrigen Verhandlung am Amtsgericht für Kopfschütteln sorgte. Seine letzte Hoffnung ist eine Therapie, die ihn vor der Gefährdung von sich und anderen bewahren soll. Weiterlesen

Nachsichtiges Urteil: Gelegenheitsdealer kommt auf freien Fuß

Mit viel Nachsicht konnte Alexander R. (35) heute das Amtsgericht auf freiem Fuß verlassen. Der gelernte Tischler hatte mehrere hundert Gramm Marihuana und andere Drogen gelagert, um sie bei passender Gelegenheit zu verkaufen und seine Sucht zu vergünstigten. Um seine ambitionierten Pläne für eine neue Existenz zu unterstützen, fällte das Gericht ein mildes Urteil mit einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten. Weiterlesen

Angeklagter gesteht bei Gericht: „Ja, ich bin am Tode von Jasmin schuld“

Der Mörder von Jasmin K. (19) hat am Dienstag bei Gericht die grausame Tat eingeräumt. Verteidiger Rainer Wittner verlas für seinen Mandanten eine kurze Erklärung, in welcher Sebastian S. (24) gesteht, die Frohburgerin am 7. Juni getötet zu haben. Zu der Frage, ob er die junge Frau bei der Tat vergewaltigt habe, äußerte sich der Angeklagte allerdings nicht. Weiterlesen

„Die Sache tut mir sehr, sehr leid“: Nach 63-fachem Kindesmissbrauch sechseinhalb Jahre Haft

Detlev F. (54) sah gezeichnet aus, als Richter Norbert Göbel am Dienstag, 21. Februar, kurz vor 12 Uhr im Landgericht das Urteil verkündete. Der Oschatzer soll sechseinhalb Jahre ins Gefängnis. Staatsanwältin Anett Schneider warf dem gelernten Eisenbahner vor, in 50 Fällen drei seiner sieben Kinder missbraucht zu haben. Nachdem die Verfahrensbeteiligen einen Deal aushandelten, gestand er und zeigte Reue. Weiterlesen