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Theateraufführung Adolf Südknecht – Der Aufstand! in Leipzig, Horns Erben

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    Die Seifenoper-Improschau in Zusammenarbeit mit Werk 2 und dem Museum in der „Runden Ecke“ unter dem Titel ADOLF SÜDKNECHT – DER AUFSTAND! Thematisiert werden die Ereignisse um den Aufstand vom 17. Juni 1953. Das Finale der Staffel! Es kehrt keine Ruhe ein bei den Südknechts. Erst wird Sohn Anton verhaftet, dann auch Adolfs Ex-Frau Adele.

    Der Verhörende Offizier scheint die gesamte Familie durchsetzen zu wollen. Doch warum scheinen die Südknechts so wertvoll für die Stasi zu sein?

    Kann Stammgast Benno Licht in das Dunkel bringen? Oder findet sich bald die ganze Familie Südknecht im Gefängnis wieder?

    Schauspiel: Armin Zarbock, August Geyler, Raschid D. Sidgi, Thorsten Giese.
    Musik: Claudius Bruns (Klavier), Frank Berger (Schlagzeug).

    Armin Zarbock, Raschid D. Sidgi, August Geyler, Claudius Bruns, Frank Berger. Foto: Armin Zarbock
    Zarbock, Raschid D. Sidgi, August Geyler, Claudius Bruns, Frank Berger. Foto: Armin Zarbock

    Hintergrundinformationen:
    ADOLF SÜDKNECHT – DER AUFSTAND! zeigt eine künstlerische Aufarbeitung in acht zeitlich fortlaufenden Aufführungen um die Tage des Aufstandes vom 17. Juni 1953 in der DDR aus Sicht einer Familie.

    Das Theaterprojekt beleuchtet die Ereignisse und die Hintergründe des Volksaufstandes in der DDR, bei dem es zu einer Welle von Streiks, Demonstrationen und Protesten kam und der schließlich von der Sowjetarmee blutig niedergeschlagen wurde. Dabei sollen sowohl zeitgeschichtlich dokumentierte Vorgänge in Leipzig Eingang finden, als auch private fiktive Erlebnisse der Familie Südknecht.

    In der theatralen Umsetzung werden die Geschehnisse in einen Bogen von acht Aufführungen gespannt, verteilt über das gesamte Jahr 2018, in dem sich im zeitlichen Spiel-Verlauf mehrere Tage um den 17. Juni 1953 erstrecken. Höhepunkte werden Open-Air-Aufführungen sein, da die Ereignisse vornehmlich auf der Straße eskalierten. Die Vorstellung am 17. Juni 2018, zum 65. Jahrestag des Aufstandes, findet vor der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit in der Straße des 17. Juni statt.

    Die Aufführungsserie gliedert sich ein in die seit 2012 in Leipzig gespielte Improvisationstheater-Reihe ADOLF SÜDKNECHT, in der historische Ereignisse im Umfeld einer Familie behandelt werden. Die bereits über fünfzig gespielten Episoden thematisierten zu Beginn die 1920er Jahre, setzten sich dann ausführlich mit der Zeit des Nationalsozialismus auseinander und knüpfen nach den Nachkriegsjahren zeitlich nahtlos an die Geschehnisse um den 17. Juni 1953 an.

    Neben der Hauptbesetzung mit zwei Schauspielern und einem Musiker spielen pro Episode zwei weitere Schauspieler und ein Gastmusiker mit. Zudem erfordern die Freilichtaufführungen zahlreiche Statisten. Jede Episode baut zeitlich und inhaltlich aufeinander auf, wird aber dennoch dramaturgisch in sich abgeschlossen sein. So ist für die Zuschauer ein Ein- und Ausstieg in die Theater-Reihe jederzeit möglich.

    Die Schauspieler erschaffen dadurch, dass sie sich lediglich einen dramaturgischen Rahmen vorgeben und alle Texte improvisieren, eine unikate und in ihren Emotionen authentische Aufführung. Sie recherchieren vorher sorgfältig die historischen Ereignisse, um sie im Augenblick des Spiels abrufen zu können.

    Das Theater ADOLF SÜDKNECHT macht mit der Aufarbeitung historischer Ereignisse und deren Folgen auf das persönliche Umfeld einer Familie Geschichte sinnlich erfahrbar und schlägt so eine Brücke in die Gegenwart. Zielgruppe ist ein Publikum ab dem jugendlichen Alter. Geplant ist weiterhin, wie in vergangenen Projekten geschehen, eine theaterpädagogische Begleitung.

    Des Weiteren wird, wie immer in den vergangenen Jahren, jeder Abend aufgezeichnet und zum Abruf auf dem Adolf-Südknecht-Vimeo-Channel kostenlos zum Nachschauen bereitgestellt.

    So hält das Theater ADOLF SÜDKNECHT an der bewährten Konzeption des Kneipentheaters fest und entwickelt es in behutsamen Schritten in die Zukunft weiter: „Zeitreisen aus dem Wohnzimmer der Weltgeschichte!“

    ADOLF SÜDKNECHT – DER AUFSTAND! wird produziert in Kooperation mit dem Werk 2 Leipzig und dem Museum in der „Runden Ecke“ Leipzig.

    ADOLF SÜDKNECHT – DER AUFSTAND! wird gefördert durch die Stadt Leipzig, Kulturamt und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

    Titel der Aufführung:
    ADOLF SÜDKNECHT – DER AUFSTAND: Im Verhör

    Untertitel der Aufführung: 
    Die preisgekrönte und längste Historien-Theatergeschichte der Welt.

    Präsentator der Aufführung: 
    Theater ADOLF SÜDKNECHT

    Datum und Uhrzeit der Aufführung: 
    Montag, 10. Dezember 2018
    Beginn 20:00 Uhr

    Aufführungs-Ort:
    Horns Erben, Arndtstraße 33, 04275 Leipzig
    www.horns-erben.de

    Karten:
    Karten zu 15 € und zu 10 € an der Abendkasse.
    Im Vorverkauf über www.culton.de zum pauschalen Einheitspreis von 14,30 €.
    Stammgäste erhalten zu jeder vierten Vorstellung 50% Rabatt.
    Kartenreservierung und (Karten-) Infos unter www.AdolfSüdknecht.de

    Bürgerkomitee Leipzig, Träger der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“
    Speziell die Vorstellung am 17. Juni 2018 zum 65. Jahrestag des Aufstandes wird in Kooperation mit dem Bürgerkomitee Leipzig, dem Träger der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“, präsentiert. Die Gedenkstätte informiert in original erhaltenen Räumen der ehemaligen Bezirksverwaltung für Staatssicherheit Leipzig über die Stasi als Garant der SED-Diktatur und über deren Überwindung durch die Friedliche Revolution.

    Mit seiner Arbeit versucht es die Erinnerung an das SED- Unrechtsregime wach zu halten und den Tendenzen der Ostalgie entgegenzuwirken. Dies geschieht durch Veröffentlichungen, Beratung, Sammlung und Dokumentation sowie politische Bildungsarbeit, unter anderem in Form von Veranstaltungen.

    Der 17. Juni 1953 ist der erste antidiktatorische Aufstand gegen die kommunistische Diktatur in der DDR, dessen Forderungen der Bevölkerung nach freien Wahlen, Freiheit und Deutscher Einheit sich allerdings erst 1989 mit der Friedlichen Revolution erfüllten. Daher ist die Erinnerung an den Aufstand auch Teil der Gedenkstättenarbeit. Weitere Informationen finden Besucher zum Beispiel als Prolog zur Ausstellung „Leipzig auf dem Weg zur Friedlichen Revolution“ im ehemaligen Stasi-Kinosaal oder auf der Website der Gedenkstätte.

    Erfahrbar wird die zeitliche und räumliche Entwicklung der Massenerhebung beispielhaft für Leipzig auch durch die kostenfreie Museums-App „Leipzig 1953“, die als zweisprachige Hörführung (Audioguide) in Deutsch und Englisch an 13 Originalschauplätze und drei heutige Gedenkorte führt sowie zahlreiche originale Fotos, Dokumente, Kurzbiographien zu  Todesopfern sowie zeitgenössisches Ton- und Filmmaterial bietet.

    Die Kooperation mit einem Theater ist für die Gedenkstätte eine wichtige Möglichkeit diesem Teil unserer gemeinsamen Geschichte in neuer und ungewöhnlicher Form zu vermitteln. So wurden auch Menschen erreicht, die nicht vordergründig zu klassischen Museumsbesuchern gehören. Außerdem können die Geschehnisse vor 65 Jahren mit dem künstlerischen Ausdrucksmittel des Theaters auf ganz neue Weise vergegenwärtigt werden.

    Theater ADOLF SÜDKNECHT:
    Das Theater ADOLF SÜDKNECHT bietet mit seiner Webseite, dem Newsletter, der Facebook-Fanpage, dem eigenen Vimeo-Video-Channel, den Pressemitteilungen, seinen Plakaten und Flyern, seinem Dokumentations-Dossier und seiner Selbstdarstellungs-Mappe umfangreiches Info-Material an.

    Die dokumentarisch-fiktive Improvisationstheater-Kultreihe ADOLF SÜDKNECHT – DIE SEIFENOPER-IMPROSCHAU! ist eine ständig fortlaufende Geschichte über eine Kneipiersfamilie im Wandel der Zeit. Die Theaterserie wird in Leipzig seit 2012 gespielt und erhielt seitdem einen Festival-Preis, Festivaleinladungen, Förderungen und Preisnominierungen. So wurde ihr ein Publikums- und Jurypreis, der IMPROKAL auf dem internationalen Improvisationstheater-Festival IMPRONALE verliehen.

    2012 wurde sie vom Leipziger Stadtmagazin „Kreuzer“ im Jahresrückblick in die Top-5 der besten Theaterstücke Leipzigs gewählt und zweimal für den Leipziger Bewegungskunstpreis nominiert. Sie erhielt außerdem eine Einladung zum 8. Sächsischen Theatertreffen, der Leistungsschau der durch die öffentliche Hand geförderten sächsischen Bühnen – als erstes Freies Sprechtheater in der Geschichte des Festivals!

    • 2018 wird ADOLF SÜDKNECHT – DER AUFSTAND! gefördert durch die Stadt Leipzig und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
    • 2017 wird ADOLF MACHT URLAUB gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
    • 2017 wird ADOLF SÜDKNECHT – IN DER REFORMATION gefördert durch die Stadt Leipzig und den Freistaat Sachsen
    • 2016 wird ADOLF SÜDKNECHT – DIE SEIFENOPER-IMPROSCHAU! mit einer Folge aus Staffel vier (2016) eingeladen zur LACHMESSE, dem europäischen Humor- und Satirefestival in Leipzig
    • 2015 wird ADOLF SÜDKNECHT – DIE SEIFENOPERMPROSCHAU! mit einer Folge aus Staffel vier (2015) ein Publikums- und Jurypreis, der IMPROKAL, verliehen, nachdem sie auf dem dortigen internationalen Improvisationstheaterfestival IMPRONALE in Halle (Saale) nominiert worden war
    • 2014 wird ADOLF SÜDKNECHT – THE IMPROVISED ALTERNATE-HISTORY-SHOW! mit Staffel drei (2014) eingeladen zum 8. Sächsischen Theatertreffen, der Leistungsschau der durch die öffentliche Hand geförderten sächsischen Bühnen – als erstes und einziges Freies Sprechtheater in der Geschichte des Festivals
    • 2014 wird ADOLF SÜDKNECHT – THE IMPROVISED ALTERNATE-HISTORY-SHOW! mit Staffel drei (2014) eingeladen zu OFF14, dem Treffen der Freien Theater in Sachsen
    • 2013 wird ADOLF SÜDKNECHT – THE IMPROVISED ALTERNATE-HISTORY-SHOW! mit Staffel zwei (2013) erneut für den Bewegungskunstpreis nominiert. Jurybegründung: „Mit Adolf Südknecht hat sich ein ganz eigenes und eigenartiges Veranstaltungskonzept fest etabliert. Semi-improvisiertes Theater in Serie führt in Verbindung mit der Stadtgeschichte zum fesselnden Format, bei dem jeder Abend anders ist. Monatlich lädt die kultige Kneipiersfamilie Südknecht – Armin Zarbock, Susanne Bolf und August Geyler – in ihr Refugium und lässt das Publikum an ihrem Schicksal in den Unbillen des 20. Jahrhunderts, an Wahrheit und Wahrhaftigem, Quatsch und Erkenntnis teilhaben. Kurzum: Eine ansehnliche Gratwanderung aus Darstellkunst und Unterhaltung, Spielfreude und Mut zum Abschweifen.“
    • 2013 wird ADOLF SÜDKNECHT – THE IMPROVISED ALTERNATE-HISTORY-SHOW!, Staffel zwei (2013), gefördert durch die Stadt Leipzig, Kulturamt
    • 2013 wird ADOLF SÜDKNECHT – THE IMPROVISED ALTERNATE-HISTORY-SHOW!, Staffel eins (2012), vom Leipziger Stadtmagazin „Kreuzer“ im Jahresrückblick in die Top-5 der besten Theaterstücke Leipzigs des Jahres 2012 gewählt
    • 2012 wird ADOLF SÜDKNECHT – THE IMPROVISED ALTERNATE-HISTORY-SHOW!, Staffel eins (2012), von einem Jurymitglied selbst ausgehend, als erstes Improvisationstheater für den mit EUR 5.000,- dotierten Leipziger Bewegungskunstpreis nominiert. Er wird für herausragende Leistungen bei Inszenierungen der aktuellen Spielzeit vergeben. Jury-Begründung: „Die Historienshow fügt sich perfekt ins Setting uriger Kneipengemütlichkeit. Und die schüttelt das Trio ordentlich durch. Ein Impro-Gast sorgt pro Inszenierung für Abwechslung. Überzeugend zeigt sich das innovative Format, indem es Lokalgeschichte in Lokallegende findet.“
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